@cbeham
Von meiner Seite lässt sich das mit der neuen Community Edition begründen.
Das war schon immer so. Damals gab es ja nur eine Lizenz. Es war - nach heutigem Sprachgebrauch - die Unlimited. Als Basic, Professional und Unlimited eingeführt worden sind, sind alle existierenden Lizenzen zur Unlimited geworden.
Das sehe ich genau so. Viele haben immer nach einer Testversion geschrien. Da gab es dann irgendwann, war aber in der Laufzeit eingeschränkt. Mit der Community Edition ist der Hobbymensch doch bestens bedient. Hersteller Support gibt es nicht, den gibt es bei HA auch nicht. Support gibt es nur in der Community - wie bei HA auch. Ist doch wunderbar.
Für mich als Integrator ist diese Version komplett wertlos. Das ist aber nicht schlimm, denn ich bin auch gar nicht die Zielgruppe dafür.
Tja, die gibt es aber erst seit ein paar Tagen, oder?
Ich liebe IPS und kann nur hoffen ihr habt recht!
Das kommt erst noch. ![]()
Wurde angekündigt beim IP-Symcon Event dieses Jahr und soll ungefährt zur Light and Building dieses Jahr rauskommen.
Hallo, dann will ich auch mal meinen Senf dazugeben. Ich komme noch aus einer Welt, da war Speicherplatz das Limit. Für mich fing die Gebüudeautomatisierung 1986 mit DDC Steuerungen von Landis@Gyr an, die dann an einen übergeordneten Leitrechner (Größe einer Waschmaschine) angeschlossen wurden. Die DDC-Steuerungen hatten eine Begrenzung (Hardwareseitig) auf 64 Datenpunkte. Die Datenpunkte hatten mehrere Parameter wo man das Verhalten der Datenpunkte einstellen konnte (messwerte für PT100,Pt1000, Offset usw.). Vergleich in Symcon mit Variablen. Softwarevariablen konnte man generieren wie man wollte - Speicher war das Limit. So nun genug aus der Vergangenheit.
Für mich wäre ein geeignetes Lizensmodell nach Datenpunkten sowohl Hardwareseitig wie auch Softwareseitig. Jeder Datenpunkt hat eine bestimmte Menge an Variablen, die zum organisieren dieses Datenpunktes wichtig sind. Das kann je nach Typ des Datenpunktes unterschiedlich sein. Um dies nicht ausufern zu lassen, kann es auch eine Obergrenze von Variablen für die Datenpunkte geben (z.B. 20 Variablen). Das bedeutet, eine Wallbox ist ein Datenpunkt mit einer beschränkten Menge an Variablen, eine Verbindung zu einem Heizkessel ist ebenso ein Datenpunkt mit einer beschr. Menge an Variablen. usw.
Bitte nicht nur für Module, sondern auch für den HomeMatic Configurator; was einem da an (unnützen) Variablen erzeugt wird (die auch noch NIE verändert oder aktualisiert werden) ist einfach inflationär und hat mich schon bald in die Unlimited getrieben. Hab jetzt 1740 Variablen, wieviele wirklich aktiv sind bzw. benutzt werden, weiß ich garnicht.
In meinem näheren Bekannten- und Verwandtenkreis schrecken alle vor IPS wg. dem Preis der Unlimited zurück und ich empfehlen deshalb auch niemandem IPS zu verwenden.
Das Community bis Professional Modell ist ein Witz. Künstliche Limitierung zum Zwecke der Gewinnmaximierung. Zukauf kleinerer Variablen-Pakete oder Kopplung an Anzahl von Instanzen wäre deshalb auch mein Vorschlag. Aber grundsätzlich betrachtet sind diese Lizenzmodelle kein “Glücksgriff”. Da hilft dann auch kein “Home Assistent" Modul, die fehlende Masse an Entwicklern irgendwie auszubügeln. Sorry.
Ich muss auch sagen das das neue Lizenzmodel nicht ganz das perfekte ist.
Eine kostenlose kleine Community Version zum kennenlernen, reinkommen und neue Kunden zu gewinnen→ perfekt, so kann Symcon wachsen.
Aber die Professional Version mit Max. 3.000 Variablen zu begrenzen ist meiner Meinung ein NO GO. Ich habe selber über 3.000 Variablen durch viele Module und viele Zigbee Geräte, das jedes Gerät schon 5-15 Variablen hat kommt da schnell was zusammen. Und ehrlich gesagt dann über 500€ zu zahlen ist das nicht wert. Dann würde ich auch zu HomeAssistant wechseln (Kostenlos, Riesen Community, Mega viele Module, mega viele Futures die ich bei Symcon ehrlich gesagt vermisse) und das System wächst immer mehr.
Also bitte vergrault mit den neuen Lizenzmodul nicht noch mehr Kunden. Der jetzige Aufbau von den Kosten her finde ich perfekt und gerecht. Auch die Kosten für die Subskription ist perfekt und viele Kunden sagen das ist vom Preis her vertretbar.
Symcon lebt von den Kunden und der Community die freiwillig in ihrer Freizeit viele schöne Module entwickeln die einfach ohne große Kenntnisse einzubinden sind. Ohne diese Leute wäre Symcon nicht das was es heute ist.
Vielen Dank dafür.
Ich bin schon über 10 Jahre bei Symcon und würde mir wünschen das wir weiter wachsen und auch viele schöne Dinge zusammen entwickeln um HomeAssistent zu schlagen ![]()
Ich musste gerade testweise ZWEI Aqara FP300 über ZigBee2MQTT anbinden.
Es wurden dafür 130 Variablen angelegt. Wenn ich alle, die ich habe, in ZigBee laufen lasse, übersteigt die Anzahl der Variablen den Wert, den andere für das ganze Haus verwenden und diese Bewegungsmelder sind im Promille-Bereich zum Gesamtsystem.
Ich denke, dass hier manche Äpfel mit Birnen verwechseln, wenn sie darüber reden, mit wieviel Variablen man in der Regel auskommen muss.
Es kommt darauf an.
Deshalb sollte man an die Ursache der Variableninflation ran. Die braucht man ja nicht alle.
Ich habe den Beitrag hier seit Beginn mit Interesse verfolgt und war auch immer wieder mal kurz davon das neue Lizenzmodell ebenfalls zu kommentieren, aber irgendwie wusste ich nicht so recht, wie ich es selbst an der Stelle Symcon anders machen würde und kam für mich zu dem Schluss, dass es doch, so wie es bisher war, eigentlich für alle Beteiligten gar nicht so schlecht war.
Für mich als Integrator ändert sich eigentlich nicht viel, außer dass es für 499.- nun nicht mehr die Unlimited gibt, sondern “nur” noch 3000 Variablen zur Verfügung stehen, dafür aber in dem Preis auch noch die Türstation dabei ist, welche ja bisher nochmal zusätzlich 159€ kostet. Ich muss auch sagen, dass ich aus heutiger Sicht bei jedem EFH mir dem Limit von 3000 Variablen sehr gut hingekommen bin. Mehr als 2000 hatte ich bisher noch nie.
Aus Integrator Sicht ist das für mich daher alles soweit ok. Das war es aber auch schon vorher.
Kommen wir nun zur Sicht der Privatanwender, welche sich teilweise auch sehr intensiv mit der Automatisierung ihres Eigenheims beschäftigen. Für die wurde nun quasi die neue kostenlose Community-Lizenz geschaffen um hier einen günstigen Einstieg in die Automatisierung mit Symcon bieten zu können und um evtl. etwas besser mit der immer wieder mal genannten Alternative Home Assistant konkurrieren zu können.
So weit ist das ja auch erst mal ein guter Ansatz. Wenn auch, meiner Meinung nach, in Praxis dann gar nicht so leicht zu handeln ist. Denn diese kostenlose Community-Lizenz müsste dann ja auch im Shop angeboten werden. Denn sonst ärgern sich wiederum diejenigen, die sich erst mal ganz normal die Basic-, oder Professional-Lizenz kaufen und erst später hier im Forum mitbekommen, dass sie auch günstiger hätten starten könnten.
Trotz der gut gemeinten Community-Lizenz fühlen sich nun aber genau diejenigen, denen man etwas gutes tun wollte, benachteiligt. Zumindest trifft das auf einige hier zu, die das Hobby Hausautomation besonders ausgiebig betreiben. Nenn man das nicht “einen Bärendienst erweisen” ![]()
Wie man es schafft auf 10.000 und mehr Variablen zu kommen, und ob diese alle notwendig sind, ist nochmal ein anders Thema. Was aber letztendlich doch jedem User selbst überlassen ist.
Das manche Smart-Home Enthusiasten dann nicht unbedingt bereit sind mehr als 1.000€ für eine ausreichende Anzahl an Variablen zu investieren, kann ich auch absolut nachvollziehen. Erst Recht, weil es ja die ganze Zeit für 499€ eine Unlimited Version gab. Aber genauso wenig kann ich mir vorstellen, dass es von der Geschäftsleitung beabsichtigt war gerade diese Kunden mit der der geplanten Umstellung besonders zur Kasse zu beten. Und ob einzelne User nun 1k, 5k oder 20k Variablen nutzen möchten sollte doch für den Hersteller Symcon nicht von Nachteil sein? Ebenso wenig finde ich ich es ok, dass User dadurch zum sparsameren Umgang oder zum Aufräumen der Variablen “erzogen” werden sollen. Das sollte doch jeder mit seinem System so machen dürfen, wie er es gerne möchte.
Den aktuellen Usern einer Unlimited kann das ja auch weiterhin egal sein, aber neue Interessenten könnte es evtl. abschrecken. Auch wenn für viele die Zahl von 3000 Variablen erst einmal als absolut ausreichend vorkommen wird. Was es ja meiner Meinung nach für den Privatanwender auch sein sollte. Wie man aber weiter oben ja sehen kann, gibt es da durchaus ein paar Ausnahmen, auch wenn es vielleicht nur ein Dutzend User sind.
Mein Fazit: Wie ich Eingangs schon geschrieben habe, bin ich gefühlsmäßig der Meinung, dass doch eigentlich alles schon ganz gut gepasst hat, so wie das Lizenzmodell bisher war und aktuelle ja auch noch ist.
Grüße André
Ich bin seit der 3.1 dabei, meine Variablen sind immer knapp unter 1000. Was mich am meisten stört ist das Ansammeln von Variablen beider Installation von neuen Geräten oder Instanzen, welche ich für meine Haussteuerung nicht benötige. Das neue Lizenzmodell sollte so aufgebaut werden, dass die Anzahl der Instanzen die Basis ist. ich habe ca 420 Instanzen (Geräte, Module, usw). bei ca.1000 Variablen. Wenn ich als Privatanwender für die Software mehr als 1000€ ausgeben soll, würde ich mir den Einsatz sehr überlegen und eine Kosten - Nutzen Analyse anstreben. Besser wäre ein dynamisches Model bei dem ich Instanzen in Schritten dazu kaufen kann, z.B ich kaufe mir 10 Shelly´s dann auch 10 Instanzen oder eine LOGO! mit verwendeten 250 Binär/ Analog/ Merker/ Ausgänge dann 250 Instanzen.
Ich habe Symcon gewählt, weil ich sehr viele Geräte unterschiedlicher Hersteller einbinden möchte. Aber in der Zukunft, wird durch den Matter Standard, der bisherige Vorteil von Symcon aufgehoben.
Gruß Lutz (Senior)
Wenn man über die Community nachdenket, scheint es mir wichtig, dass möglichst viele Module zur Verfügung stehen. User, die in ihrer Freizeit Module schreiben, sollte irgendwie belohnt werden. Kostenlos Unlimited oder free Subscription. Es kommen immer schneller immer mehr neue Geräte mit immer mehr Variablen hinzu. Es ist wichtig, dass IPS da nicht abgehängt wird. Ich habe schon über 1000 Euro ausgegeben, damit IPS bzw. Freiberufler mir geholfen haben Module zu erstellen, die mir fehlten. Mir scheint der Punkt wichtiger als das Lizenzmodell. Jedes Lizenzmodell ist gut, wenn die Nutzeranzahl exponentiell wächst. Ich würde Community user daher in ihrer Kreativität nicht einschränken. Wie wäre es, die Community Lizenz für 4,99 pro Monat zu einer unlimited zu machen? Wer für ein neues Modul beiträgt oder eines erstellt, könnte die 4,99 für ein Jahr erlassen bekommen.
Auf dem symcon Event wurde bereits angekündigt das Modulentwickler als goodie subscription Verlängerungen bekommen…
Auch jene, die zu 100% KI generiert sind? ![]()
Wenn Sie funktionieren und genutzt werden, warum nicht?
Das wichtige ist glaube ich mehr ob sie nutzbar sind und das System bereichern.
Am Ende bleibt es ja Arbeit (deutlich mehr, je nach Wissensstand der AI und des Koordinator) , da man die Idee und Umsetzung ja mit der AI koordinieren muss…
Und das bestimmt der Rat der Ältesten oder wie?
Für mich ist ein Großteil der Module irrelevant aber ich würde mir nicht anmaßen wollen, darüber ein Urteil zu fällen.
Ich wäre für 100 Variablen pro Jahr Anmeldung im Forum.
Grins
pro Jahr Anmeldung im Forum.
Das ergibt sich aus der Nutzerzahl, würde ich vermuten. Wie immer, egal wer den Code geschrieben hat.
In meinem Bereich (Computersimulation Elektronik) gibt’s gerade eine spektakuläre Open Source Lösung, deren Code weitgehend mit KI-Hilfe erstellt wurde, aber von einem Anwender mit extrem guten Verständnis der fachlichen Details und der fachlich passenden Architektur. Letzteres ist entscheidend für das Endprodukt, ob der Code von Mensch oder KI gebaut wurde ist sekundär.
@Boui Für deine Treue wird Symcon die Variablenanzahl deiner Unlimited verdoppeln, das ist doch was! ![]()
Reizt mich, darf ich um ein Link bitten?