Neues Symcon Lizenzmodell

weil Du einfach ignorierst das hier nicht nur Integratoren sondern auch Hobbyisten gibt.

Für dich als Integrator mag es das nonplusultra sein, als Privatmensch aber eben nicht. Da gibt es zuhauf Alternativen. Du als Integrator magst die nicht bzw darfst Die auch gar nicht vertreiben. Ok. aber dass und nur das sagt mein satz aus

Und klar kann man als Hobbyist auch zigtausend Euro ausgeben, aber es gibt eben auch Grenzen. Nämlich da, wo der Mehrwert fehlt. Das fehlende Unlimited für mich als Privatmensch ist das der fehlende Mehrwert.

Ich mag mir gar nicht ausdenken, wie oft ich bei der Script- und später bei der Modulentwicklung mit der Anzahl der Variablen die 1000er Marke überschritten habe. Eines der Gründe, warum ich mir Unlimited gekauft habe. Und sogar weil ich spaß daran hatte habe ich mir noch eine Symbox zugelegt. Alles für das Hobby und für die Community.

Es gibt bezahlbare Alternativen, ist ja ein Hobby, wo ist also das Problem? Ach, du bist Integrator und betreibst das gar nicht als Hobby. Ja, dann sind die Alternativen für dich natürlich keine.

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Wenn Du das so sehen möchtest, gerne. Ich investiere sogar regelmäßig einiges an Geld für IPSView, obwohl ich es nicht nutze. Einfach zur Unterstützung.

Meine Bildbearbeitungssoftwaren sind beispielsweise sehr nah am aktuellen Stand der Technik. ON1 Photo RAW 2026, Reblum, Radiant 2, und weitere. Kaufen, nutzen, freuen.
Bei Symcon habe ich immer den Eindruck, dass man stets hinterherläuft.

Ich kaufe übrigens sehr oft Software oder zahle, obwohl es nicht Pflicht ist, nur um die Arbeit zu honorieren. Einfach, weil ich es kann.

LG

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Das stimmt leider nicht. Schau:

Auch in den Beiträgen davor gehe ich mehrfach auf das Hobby ein und vergleiche es z.B. mit meinem Hobby, der Fotografie. Von daher ist Deine Aussage, dass ich die Hobbyisten ignoriere, leider falsch. Sorry.

Wie erwähnt, über Geschmack lässt sich streiten. Ich sage aber ja auch aus, dass es kein kommerzielles Produkt als Alternative gibt. Das Gegenteil hat bisher keiner beweisen. Auch du behauptest, genau wie Volker, dass es “zuhauf Alternativen” gibt, nennst aber keine. Nochmal: Wir sind nicht bei OpenSource oder Freeware. Es geht hier um kommerzielle Software. Verstehst Du anscheinend aber auch nicht.

Das ist ja auch in Ordnung. Degegen sagt ja auch keiner was. Die einen geben 10.000 Euro im Jahr für das Hobby aus, die anderen 100. Vollkommen in Ordnung.

Wieder so eine luftleere Aussage. Was sind bezahlbare Alternativen zu Symcon? Nenne doch mal einen Hersteller oder ein Produkt mit den dazugehörigen Preisen.

Ich tatsächlich auch :slight_smile:

Den Eindruck habe ich zum Beispiel nicht. Am Event zum Beispiel hatte ich den Eindruck, dass mir eine geniale Neuigkeit präsentiert wurde, die ich im tagtäglichen Alltag mit Kunden wunderbar gebrauchen kann, die mir kein anderes System bietet und Symcon somit wunderbar vorneweg läuft, anstatt hinterher. Aber wie gesagt, es soll hier nicht darum gehen ob Symcon gut oder schlecht ist, sondern wir suchen immer noch nach einer kommerziellen Software, die es mit Symcon aufnehmen kann und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis hat.

Vielleicht sollten wir es aber auch einfach sein lassen. Für mich als Schlussfazit halte ich fest:

  • Für Hobby und Bastelei ist der Betrag, den man dafür ausgeben möchte, für jeden unterschiedlich.
  • Nicht jeder möchte überhaupt Geld für Software ausgeben, sondern möchte Community-Editions nutzen.
  • Der Betrag, den ein Softwarehersteller für ein Produkt aufruft, wird von einigen als gerechtfertigt eingestuft, von anderen als zu hoch.
  • Es ist keiner in der Lage, eine kommerzielle Software mit ähnlichem Preisbereich zu nennen, die mit Symcon vergleichbar ist.

Das Unlogische daran ist, dass er sich als Integrator auf ein eingeschränktes Symcon (ohne 3rd party Module) beschränkt bzw. beschränken muss, wohingegen ein Integrator auf Basis Home Assistant aus dem vollen schöpfen könnte: dort stehen Software und Erweiterungen unter der Apache Lizenz, die sogar daraus abgeleitete kommerzielle Produkte ermöglicht.

Die Argumente gegen Open Source erinnern etwas an frühere Zeiten, als man sich bei IBM über dieses komische Linux amüsierte.

~~

Die Idee von @maxr mit den Extravariablen als Bonus für jede Subskription hat Charme.

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Was macht denn der Integrator mit HomeAssistant, wenn irgendwas nicht so richtig funktioniert oder es irgendwo Fehler gibt? Ich rufe in Lübeck beim Hersteller an und hab das Problem schnell erledigt.

Aber egal. Du magst es unlogisch finden. Ich muss zusehen, dass das was ich anbiete, auch funktioniert und das kann ich nur mit Hersteller im Rücken.

Ich habe nie gegen OpenSource oder 3rd Party Module argumentiert. Ich sagen eben nur, dass ich sie als gewerblicher Intergrator aus div. Gründen nicht nutzen möchte und teilweise auch nicht darf.

Ich habe mit HA im Speziellen kein Erfahrung, aber beruflich mit etlichen Open Source-Lösungen, bei denen Probleme (auch echte Bugs) verblüffend schnell ausgeräumt werden. Gerade bei den großen Projekten stecken da auch viele Softwareprofis dahinter, das läuft oft hochprofessionell.

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Wenn es wirklich so ist, dann ist das ja wunderbar, dann habe ich das falsch eingeschätzt. Ich behalte das mal für die Zukunft im Hinterkopf, falls ich doch mal irgendwo OpenSource einsetzen muss. Vielen Dank für den Hinweis.

Als ich von dem neuen Lizenzmodell gehört habe, habe ich erst mal geschluckt.
Bei der Idee, die Variablenanzahl zu begrenzen, stellen sich mir direkt die Nackenhaare auf. Ich habe vor vielen Jahren die Unlimmited-Version gekauft, um eben keine Limits diesbezüglich zu haben. Glücklicherweise werde ich ja erst mal nicht von der Umstellung betroffen sein, aber wenn es so wäre, würde ich mir gut überlegen, ob ich weiter auf Symcon setzten würde.

Für mich macht die “unbegrenzte” Anzahl an Objekten in IPS einen Großteil der Flexibilität aus. Ich kann jederzeit was neues bauen, umbauen oder auch einfach nur testen, ohne dass ich mir Gedanken darüber machen muss, dass im Hintergrund irgendeine virtuelle Ressource limitiert ist.
Ich arbeite sehr viel mit Skripten, weil ich meist zu faul bin, Module zu schreiben. Da stopfe ich auch gerne mal viel Zeugs in Variablen, was ich bei einem Modul über Properties, Attribute oder Buffer lösen würde. Wenn ich das nicht mehr könnte, weil ich ständig an irgendein Limit denken müsste, wäre diese Flexibilität für mich nicht mehr gegeben. Auch speichere ich gerne lieber zu viele Daten als zu wenige. Ich habe es schon oft erlebt, dass ich irgendwelche Werte gespeichert (und geloggt) habe, für die ich zu dem Zeitpunkt noch gar keinen Anwendungsfall hatte. Aber irgendwann kommt dieser Anwendungsfall dann plötzlich doch um die Ecke und ich bin froh, dass ich die Daten schon habe.

Ich persönlich könnte mir vorstellen, für bestimmte Funktionen extra zu zahlen (solange das Preis-Leistungs-Verhältnis für mich passt). Aber dann eher nicht auf Basis von irgendwelchen Objekt-Limits. Ich finde Objekte - egal welche - sagen erst mal rein gar nichts über den konkreten Mehrwert aus. Ich kann mir 100 Dummy-Instanzen erstellen und der Mehrwert dürfte überschaubar sein (Stichwort Instanz-/Geräte-Limit). Wenn müsste man die Funktionalität / den Mehrwert meiner Meinung nach anders bemessen. Auch wenn ich gerade keine Patentlösung dafür habe. Den Ansatz, den Symcon seit einiger Zeit fährt, dass man für die Nutzung einer Technik (z.B. BACnet) einmal extra zahlt, finde ich gar nicht so schlecht.

Ich könnte mir auch ein angepasstes Subscription-Modell vorstellen. Eigentlich hasse ich zwar Abo-Modelle, aber hier zahle ich für die Weiterentwicklung und den Connect-Service und kann mich in diesem Fall gut damit anfreunden.

Aber unterm Strich hat natürlich jeder seine eigenen Bedürfnisse und seine persönliche Schmerzgrenze. Wenn der Einmal-Invest für das Smart Home eine gewisse Grenze überschreitet, wird es die Leute genauso abschrecken, wie zu hohe laufende Betriebskosten.

Ich glaube das Hauptproblem liegt am Ende in den unterschiedlichen Kundengruppen:
“normale” Privatanwender:
Die bauen/modernisieren ein Haus, kaufen das Produkt ggf. inkl. Dienstleistung durch einen Integrator, lassen einmal alles fertig machen, so wie ich den Elektriker beauftrage und dann sind sie fertig damit. Alles läuft, es wird in der Regel nichts angepasst, man zahlt einmal Summe X und ggf. einen überschaubaren monatlichen Beitrag und gut.

“Hobby”-Privatanwender:
Er kauft das Produkt, weil er genau weiß, dass er ständig neue Ideen hat, die er umsetzen will. Für ihn ist Symcon vermutlich mehr ein Werkzeug. Dieser Kundentyp kauft das Produkt - vermutlich auch gerne zu einem höheren Preis - will dann aber flexibel sein (so wie ich) und machen können, was er will. Wenn das aber mit immer neuen Kosten verbunden ist und es alternative Produkte gibt, mit denen man zu ähnlichen Ergebnissen kommt, aber ohne oder mit gerigeren Kosten, dann kann man sich denken, was diese Kundengruppe früher oder später tut. Denn hier liegt die Hürde ja nicht in mangelnder Zeit oder Knowhow, wie es wahrscheinlich beim normalen Privatkunden der Fall ist.

Geschäftskunde:
Vermutlich eine Mischung aus den ersten beiden Typen. Das Produkt wird einmal gekauft und eingerichtet. Es wird sicher auch öfter Anpassungsbedarfe geben, aber vermutlich nicht in dem Maße, wie beim Hobbyanwender. Hier wird der Fokus wohl auf Stabilität und Support liegen, wohingegen Kosten vermutlich eine geringere Rolle spielen, als bei den Privatanwendern.

Das sind einfach mal auf die Schnelle meine Gedanken zu dem Thema zusammen geschrieben. Ich will hier auch gar nichts bewerten. Wie schon geschrieben: jeder hat seine Sicht auf die Dinge und andere Meinungen sind deswegen nicht falsch. Die Kunst ist es am Ende, eine möglichst breite Menge unter einen Hut zu kriegen.

So sieht es aktuell übrigens bei mir im Einfamilienhaus aus, bei dem derzeit noch zwei Etagen komplett im Umbau sind und sich in Sachen Objekten noch vieles nach oben verändern wird. Es kommt überwiegend KNX zum Einsatz, aber auch Modbus, EnOcean, MQTT, Shelly und diverse Nischen-Lösungen.

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Die Idee finde ich richtig gut!

vielleicht dann wieder eine Unlimited, die aber an einer aktiven Subskription gebunden ist.

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Wenn ihr euch dann wieder abgekühlt habt, erinnert euch dran das paresy erwähnt hat eine Möglichkeit zu suchen das man das überbordende erstellen von Variablen durch Instanzen verhindern kann.

Voala, das wäre es doch !
Pflegt man das gewissenhaft, so kommt man doch ganz leicht mit deutlich weniger Variablen aus als heute. Vorm Wechsel zu HA hatte bei mir auch irgendwas um die 4000 Vars. Bin aber überzeugt das wenn man den ganzen unnützen Beifang reduziert ich mit <300 locker ausgekommen wäre.
Gefühlt kann es programierseitig doch gar keine große Sache sein Variablen als „inaktiv“ zb. ausgegraut zu kennzeichnen. Solche Variablen wären zwar zwecks Kompatibiliät im Baum sicht- und beschreibbar, aber man kann sie eben nicht lesen, ansprechen, loggen ect. Will man sie doch, ein Klick und gut.
Kann doch nicht so schwer sein.

Andere Limitierungen über Instanzen oder Module fände ich nicht so zielführend weil es basteln und experimentieren der Nerdgemeinde abwürgen würde. Genau das macht aber doch Spass. Außerdem wäre es wohl auch viel zu leicht auszuhebeln.

gruß
bb

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Da bin ich mir zu 100% sicher. Das stand auch nie zur Debatte :wink:

Naja das würde ja wieder gegen meinen Gedanken sprechen, dass der größte Unterschied zwischen Hobby und integrator die Zeit ist. Der integrator zahlt dafür daß er sich Zeit spart und der Hobbyist investiert im Zweifel Zeit und sich Gelt zu sparen.

Wenn mit die Variablen ausgehen und ich weiß das zum Monats Wechsel wieder welche kommen gehe ich halt eine Zeitlang einem anderen Hobby nach schließlich ist es eben nicht Zeitgeist-Tisch.

Ein Integrator muss aber eventuell Termin gerecht fertig werden also kauft er sich die Variablen.

Am Ende wäre das fast wie bei einem Free to play, pay to Win Spiel :slight_smile:

Ich kann mir auch gut vorstellen, dass wir für Privatkunden irgendwie eine Art Unlimited Version zurück bringen können. Mein Angebot wäre: Wenn ihr einen Freund, Kollegen oder wen auch immer habt, der Privatkunde ist und eine Unlimited Version braucht - schickt uns doch mal ne Mail :slight_smile:

paresy

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Das gibt es doch in Symcon auch, wenn z.B. hirschbrat nicht wäre. So z.B. gehen bei mir viele Dinge in IPS2GPIO seit Trixi nicht mehr, teilweise auch schon vorher. (kann aber auch an mir liegen) z.B.:

Ich würde aktuell jedem raten der alles selber macht und herumspielen, experimentieren möchte, eine Unlimited zu nehmen. Kostet einmal und gut ist. Selbst wenn ich es in meinem Bekanntenkreis empfehlen , und ggf. bei der Umsetzung helfe würde, würde ich dazu raten. Der Preis der Software ist meistens (bei aktuellem Lizenzmodell) ein kleiner Bruchteil von dem, was man sonst noch and Hardware investiert. Wenn man das will.

Die Kosten der Hardware übersteigen bei mir zu 100% die Kosten für die Software. Nur sind das oft nur kleinere Beträge, dafür aber öfter. Das tut dann zum Zeitpunkt der Entscheidung nicht weh. Hier mal €20,–, dort €50,–. Ihr wißt was ich meine. Vielleicht sind deswegen diese ganzen Abo Modelle beliebt. Wenn du für IPS pro Monat €20,– für Unlimited zahlen würdest bei 5 Jahren Laufzeit wären das €1.200,–. Aber €20,– pro Monat … da kräht kein Hahn danach :wink:

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Ich stimme Dir grundsätzlich zu

Aber mit dieser Meinung gehörst Du definitiv zur Minderheit. Leute hassen in der Regel Abomodelle und wechseln oft die Fronten, wenn Softwarehersteller umstellen. Adobe Photoshop und Co ist da wirklich ein Negativbeispiel, um nur ein bekanntes Beispiel zu nennen.

Und die 20€ hier und 40€ da läppern sich halt schon zu beachtlichen Summen, wenn Du den Computer wirklich nutzt und nicht nur eine oder zwei Softwareprodukte hast. Das Prinzip kennt wohl jeder Schuldenberater bei seiner Klientel mit einer Anzahl von Kleinkrediten.

Für mich hatte Michael das Thema schon zu Beginn abgeräumt, in dem erklärt wurde, dass die alten Lizenzmodell gültig bleiben. Er hat sogar mit dem zusätzlichen Angebot für Freunde und Bekannte noch einen draufgesetzt.

Also ist doch alles geklärt.

Danke ans Team.

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Ich meinte beliebt bei den Herstellern :wink:

Ich mag sie auch nicht, weil ich rechnen kann.

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Symcon lebt wie HA von der Community. Ohne diese vielen Module wäre ich wahrscheinlich bei HA.
Michael und Nils machen einen großartigen Job und ich liebe mittlerweile mein IPS und die Visu.

Aber was ich nicht verstehe ist, dass man nicht akzeptieren kann das es ein finanzielles Limit, das für jeden anders aussieht, gibt.

Und wenn jetzt der Kreis noch kleiner wird, wird die Community schrumpfen, und dann auch Leute die in Ihrer Freizeit viel Zeit opfern um Dinge zum laufen zu bringen, die andere nie zusammengebracht hätten.

Ich weiß nicht, vielleicht täusche ich mich (hoffentlich), aber Symcon richtet sich vielleicht neu in Richtung Gewerbe aus…

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Interessant dass du das so siehst. Für meine Empfindung sind die Weichen gerade in Richtung Community-Wachstum gestellt worden.

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Kannst du das begründen?

Apropos aktuelles Problem:
Ein 1 Jahr alter Roborock Qrevo kann nicht in IPS eingebunden werden, nur eventuell über den Umweg HomeAssistant (!)