Neues Symcon Lizenzmodell

@Helmut Weiteres gerne per PN, ist hier doch arg offtopic…

Vielen Dank vorab, gerne als Mail
mein Vorname ist bekannt dann noch holm ät gmail dot com

Ich finde das neue Lizenzmodell ärgerlich, aber ich verstehe es trotzdem. Der Spagat zwischen Industrie- und Hobbyanwendungen könnte ja größer nicht sein. Ich habe wirklich nicht den Eindruck, dass uns die Symcon GmbH als Privatuser schröpfen will, aber natürlich hab ich erstmal einen Schreck bekommen und nach meinen Erfahrungen kommen die vielen Variablen schneller zusammen als man gucken kann. Da in einer privaten Bastelumgebung Tausende auszugeben ist völlig unrealistisch. Kannste besser gleich zu Home Assistant wechseln.

Ich werde natürlich bleiben, denn ich hab ja meine Lizenz. Und ich liebe Symcon genau für die flexible Struktur und zugängliche Skriptingmöglichkeiten, was mir bei HA nämlich fehlt. Ja, ich hab HA parallel am laufen wegen der vielen Integrationen.

Neuen Hobbyanwendern würde ich IP-Symcon nicht empfehlen, sondern zu Home Assistant raten. Für professionelle Projekte, wo es bspw um die Einbindung einer PV-Anlage oder eines Heizkraftwerks für Kunden geht, ist IP-Symcon aber sicherlich gut. Oder auch für größere Sachen. Mit solchen Anwendungen lässt sich vermutlich einfach deutlich mehr Umsatz machen als ein paar Hobbyisten.

Insofern Verständnis, ich bleibe, aber Zukunft im DIY-Sektor sehe ich dann nicht mehr. Dafür skaliert das Lizenzmodell für solche Anwendungen einfach nicht.

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Ich würde jetzt auch mal meinen Senf dazu geben :slight_smile: Bin selbst seit vielen vielen Jahren dabei. Habe kurz den ersten Teil wo es dann die Basic/ Pro/ Unlimited Lizenzen gab verpasst.

Bin also mit Basic eingestiegen, dann auf Pro gewechselt und schlussendlich beim Unlimited gelandet, aufgrund der Variablen. Und ich muss sagen, ja erst dann kann man das Symcon erst wirklich nutzen und hat auch seine Bastelecke in der man oftmals einige viele Variablen auch zum Testen versenkt.

Selbst war ich auch auf dem Event und hab mir erstmal gedacht. WTF? Unlimited gibt’s nicht mehr? ich kann meine Variablen nicht so weit reduzieren. OK die alten Unlimited sollen bleiben, aber was ist wenn ich jetzt neu anfangen will?

Die Community Version klingt gut für Einsteiger. Aber was ich gar nicht verstehe, dass die Kostenlose Version schon mehr Variablen als die neue “Basic” hat. Was macht das für einen Sinn. Geld ausgeben um dann weniger zu haben?

Klar muss Symcon auch zu Geld kommen. Diese Abomodelle finde ich aber schrecklich auf Kundenseite. Man fühlt sich immer so dass man weiter ausgenommen wird und entwickeln dann irgendwann einen Hass dazu.

Stell dir vor du kaufst dir Word und kannst dann damit nur 5 Seiten schreiben. Wenn du mehr willst dann brauchst du eine andere Version. Ob auf den 5 Seiten aber jetzt eine Überschrift ist und ein großes Bild oder ganz viel Text in Schriftgröße 3 ist egal. Es zählt einfach nur die Seiten. Etwas ähnlich verhält es sich finde ich mit den Variablen. Wenn man so Abstufungen machen will, warum dann nicht nach Anzahl der Geräten?

Meines Empfinden nach war das aktuelle Lizenzmodell vollkommen in Ordnung. Die Free Version sollte die Möglichkeit haben ca. 10 Geräte zu pflegen. Danach bezahlen. So wäre doch für viele der Einstieg in einer Alternative zu HomeAssistant möglich. Ich selbst habe mir auch schon überlegt dort hin zu wechseln. Die Gründe kennt jeder. Allerdings, ist aktuell so viel Code in Symcon, das lässt sich nicht einfach umportieren. Wenn ich heute neu anfangen würde, wüsste ich aber nicht ob ich nochmal den Symcon Weg gehen würde.

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Hallo Zusammen,

ich bin bin/ werde Neuling in der Symcon-Welt und möchte hier gerne meine Gedanken/ Fragen zum Lizenzmodell loswerden. Tatsächlich scheint ein Großteil der Meinungen hier von langjährigen Mitgliedern zu komm, da sind die Ansichten/ Gedanken eines Neulings sicherlich auch interessant.

Ich baue aktuell ein Fertighaus (Weberhaus) und habe mich dazu entschieden die Smarthome-Option Symcon/ SymBox Pro zu wählen. Die Alternativen Wibutler/ KNX kamen aufgrund von mangelnder Flexibilität (Wibutler) bzw. zu hohen Kosten (KNX) nicht in Frage.

Eingeplant ist die SymBox Pro mit Professional Lizenz (also 1000 Variablen).

Die Schalter für Licht und Rolläden/ Raffstores sind EnOcean Taster

Heizungsanlage (Luft-Luft-Wärmepumpe von Proxon) wird eingebunden, ebenso unsere PV Anlage mit Senec Speicher.

In Eingenleistung sollen zukünftig folgende Dinge ergänzt werden: Ip Türklingel; Lautsprecher (Alexa, HomePods); Wetterstation; FritzBox; Fensterkontakte (EnOcean); Bewegungsmelder/ Präsenzmelder; Saugrobotter; … zum Thema Hardware werde ich hier sicherlich auch noch die ein oder andere Frage stellen :slight_smile:

Die Community-Version finde ich aktuell super: Ich nutze diese momentan, um mich schonmal mit dem System zu befassen und zu „üben“ bis das Haus fertig ist, damit ich dann nicht in einem eingerichteten System rumpfusche.

Um die Erweiterung der Türsprechanlage komme ich mit der geplanten Version wohl nicht rum…

Besorgt bin ich tatsächlich was die 1000 Variablen angeht. Hier habe ich etwas Sorge, dass diese nicht ausreichen, um alles geplante so umzusetzen. Allein durch die Einbindung der FritzBox habe ich aktuell über 100 Variablen, effektiv benutzen möchte ich davon nur eine Hand voll (Kontrolle ob gewisse Geräte im WLAN sind, Stichwort Anwesenheit, Auslösen Saugrobotter etc.). Jetzt habe ich hier gelesen, dass man wohl nicht alle Variablen erstellen muss, dafür müsste ich ja aber erstmal wissen welche Variablen ich denn genau brauche, als Einsteiger läuft das teilweise über Trial an Error…

Logischerweise möchte ich das System bereits in der Planungsphase so auslegen, dass ich auch zukünftig Puffer habe das System zu erweitern/ anzupassen ohne direkt upgraden zu müssen.

Zur Einordnung: Weberhaus verlangt für die SymboxPro mit Professional Lizenz und die Erstintegration ca. 2000€. Bei diesem Preis möchte ich auch für die Zukunft gerüstet sein. Hauptargument für die Symcon war für mich die Möglichkeit das Smarthome selbst zu Verwalten und zu erweitern.

Mein Fazit:

Community Version finde ich super.

Von dem was ich hier gesehen habe finde ich die Schritte von Community zu Proffessional, Professional zu Expert, … sehr klein.

Vielleicht kann ich das nicht richtig einschätzen, aber für mich sollten die Lizenzenoptionen so ausgeführt/ beschrieben sein, dass es für einen Laien ersichtlich ist, was damit umgesetzt werden kann. Gefühlt könnte ich für mein Einfamilienhaus alles zwischen 500 und 6000 Variablen brauchen. Da wirkt es für mich nicht sehr sinnvoll, dass in diesem Bereich 4 Verschiedene Lizenzversionen gibt.

Ich freue mich auf euer Feedback und ihr werdet sicherlich noch an der ein oder anderen stelle von mir hören.

LG

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@Boui naja ich würde sagen nutzungsdaten… ich bin überhaupt kein Fan von “alles durch KI” aber wenn jemand etwas zum system beiträgt und es einfach “funktioniert” ist es genau so zu bewerten als wenn man es zu fuss gemacht hat.

OK, Krass, ich muss meine Preise erhöhen. Vielen Dank für diese Info.

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Hi, ich wollte keineswegs Deinen Vorschlag kritisieren.

Auch KI ist mir egal, da ich das Vor und Wider seit langer Zeit in Selbststudien teste.

Mich triggert aber diese schwammige Formulierung mit der Nutzbarkeit. Bei solchen Leerformeln werde ich berufsbedingt nervös. Grins

Ich finde auch man sollte das überdenken mit den Variablen zu den Lizenzmodellen und die etwas nach oben schrauben. Bin glücklicher Inhaber einer Ultimate Version und habe aktuell etwas über 9000 Variablen. Das ich da mit Sicherheit über 2/3 nicht brauche ist mir absolut bewußt, aber ich bin der Meinung man sollte dem Privat User schon etwas die Freiheit lassen wie er sein System haben möchte. Von meiner Seite aus lege ich immer alle Variablen pro Gerät an. Klar ist mir auch, wenn ich begrenzt wäre in den Variablen müsste ich mich einschränken.

Hallo,

Ich hatte grade einen echten Schock, als ich von, denn neuen Lizenzmodel erfahren habe..

Ich liege aktuell bei 16.000 Variablen und bin noch lange nicht am Ende mit meinem Ausbau.

Aber es ist aus meiner Ansicht nicht in Ordnung so viel Geld zu bezahlen für ein System, das nach Variablen bewertet wird, weil wenn ich sehe, wie viel Variablen von Instanzen erstellt werden HomeMatic, Z2Mqtt usw. die nicht benötigt werden das ist schon echt Wahnsinn.

Ich denke, dass es ca. 80% der Variablen aus macht die nicht benötigt werden…

Viele Grüße

Ich glaube übrigens auch, dass die Anzahl Variablen kein gutes Maß ist für die “Größe” eines Systems. Es gibt ja Variablen, die wichtig sind - Außentemperaturwert, Schaltzustand, Alarmzustand - und jede menge eher unwichtige oder sogar ungenutzte (Hallo HomeMatic) die sich aber auch nicht einfach löschen lassen bzw. immer wieder auferstehen.

Instanzen wären ein Maß, wobei da natürlich auch das Problem unterschiedlicher “Wichtigkeit” besteht.

Threads? Wobei das auch wehtut wenn das System laggt weil du zu wenig Threads hast, aber wenigstens ist es ein ganz realistisches Maß dafür wie groß ein System ist.

Ich weiß auch nicht. Ich verstehe die ganze Problematik wie gesagt sowohl von Herstellerseite als auch von Nutzerseite. Und ich freue mich, dass offenbar Neuanfänger weiterhin Symcon benutzen. Wäre m.E. auch verheerend wenn die Community aussterben würde.

Der Punkt soll doch bald gelöst werden.

Obwohl mich die Problematik mit den Variablen nicht betrifft, hätte ich eventuell auch zwei Vorschläge, das Problem zu lösen.

Wie wäre es, wenn man nach aktiven Variablen lizenziert?

Beispiel:
Ich habe ein frisches IPS, lege mir 3 Instanzen an, welche mir 200 Variablen „bescheren“.

Diese Variablen kann ich aber weder auslesen noch loggen noch sonst was damit machen, sie sind einfach nur im System.
Nun wähle ich die für mich wichtigsten 50 Variablen (aktiviere sie) von den 200 aus und habe aus meinem Lizenzpool ab diesem Zeitpunkt 50 Variablen verbraucht.

zweite Variante:

mein frisches IPS hat 10.000 Variablen angelegt….

die Variablen, werden aber erst “aktiviert” nachdem ich sie aktiv benutze. (Auslesen, loggen,…)

Ich persönlich bin für Variante 2, da ich mich um nichts kümmern muss, außer meine noch freien Variablen im Auge zu behalten und mir notfalls dann ein hunderter Variablenpaket nachkaufe…

Das wäre in meinen Augen fair für beide Seiten: Der Endkunde wird nicht bestraft, weil das neue Spielzeug 142 Variablen anlegt, und IPS kann mit Lizenzmodellen arbeiten, um verständlicherweise, Geld zu verdienen.

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Meine Gedanken, nachdem ich hier den ganzen Thread durchgelesen habe.

  • Vielleicht wäre es auch möglich, dass diejenigen die eine “alte” Basic oder Prof Lizenz haben, noch auf die Unlimited updaten können
  • Variablenanzahl Einschränkung: Nur so als Beispiel. Habe letztens mal meine Victron Anlage komplett anlegen lassen (per MQTT) weil ich wissen wollte, was die alles so liefert. Waren 810 Werte. Habe die dann eine zeitlang aufgezeichnet und mir dann angeschaut. Habe die danach zwar alle gelöscht, aber waren nun mal ein paar Wochen im System. Ich fände es sehr schade, wenn sowas nicht mehr möglich wäre, weil die Anzahl dadurch überschritten wird
  • Oben stand noch was von Herstellersupport, bei dem man z.B. bei Gira Jahre drauf warten kann. Ich erinnere mich hier im Forum auch an einige Themen, wo wir Jahre gewartet haben, bzw. immer noch drauf warten
  • und letzter Punkt…gleicher Preis für weniger Leistung. Fällt mir echt schwer, darin was positives zu sehen.

Habe ein Glück die Unlimited und es betrifft mich nicht. Aber gut finde ich die Entwicklung nicht.

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Hier hat in 3 Stockwerken gefühlt jeder Wandschalter mittlerweile einen Shelly für Remotesteuerung drin, dazu eine “Krake” vielen 1wire Sensoren für Temperatur (kommt schnell was zusammen wenn jeder Schlauch im Heizkeller und jeder Zweig der Fussbodenheizung so ein Teil angepappt bekommt) und fast jeder Sicherungskreis wird via Shelly 3EM erfasst oder hat sonstige Sensoren und Relais.

Man muss halt bisserl aufpassen, da sich recht schnell “Variablenschrott” ansammelt. Nicht jeder angelieferte Wert ist “Wertig”. Meine Strom-Zwischenzähler melden zB. auch die Rückwärtsleistung, da ich aber nirgends eine Einspeisung vornehme (Solar etc.) sind das Phantomwerte und solche Variablen werden aus dem /root Baum von Symcon gelöscht.

Da nur die “aktiven” Variablen für die Lizenz zählen (so wurde mir zumindest ‘damals’ versichert und dem scheint auch so zu sein) kommt man mit sehr wenigen Variablen aus - nämlich mit jenen, die man für die Steuerung braucht.

Der Rest “Guckmal, wieviel Geld meine Solaranlage gerade bringt” wird schnell profan.

Salü!

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