Neues Symcon Lizenzmodell

Erzähle ruhig mehr.

10k und mehr, an Variablen.
Wahnsinn.

Was hast du da alles verbaut?

1 „Gefällt mir“

Ich bin ebenfalls vor kurzem von der Pro auf unlimited gewechselt.

Alles im privaten Einsatz im Einfamilienhaus mit KNX. An die 1000er Grenze bin ich recht schnell gekommen. Danach hat mich die Limitierung dazu getrieben, immer alles zu löschen, was ich nicht brauche. Dazu habe ich versucht alles so Variablen effizient wie möglich zu lösen.

Eine Sache, die schnell die Variablen hoch getrieben hat, war das ganze Thema Energie Management. Das eine Modul liefert Werte in kW das nächste in W. Dann hat man Zähler, für PV, WP, gesamt usw. Dann rechnet man um. Speichert noch die und jenen Wert. Nach 3 Monaten merkt man, dass man das nie braucht :winking_face_with_tongue:

Ich würde sagen man kann einen Großteil mit 1000 Variablen gut abdecken. (Jedenfalls mit KNX was ja recht effektiv diesbezüglich ist).

Was mich aber schon gestört hat, dass ich schnell gemerkt habe, dass ich trotz Pro Version, die mir suggeriert hat ich spiele oben mit, doch sehr schnell Richtung Limit gekommen bin.

Bei weniger komplexen Systemen, ist am Ende die Frage, ob für den privat Anwender überhaupt ein Anreiz besteht symcon zu nutzen.

Wie hier schon geschrieben, sind es wohl die typischen Nutzer einer community Version, die viele Variablen benötigen.

Interessant bei mir, ich habe jetzt seit Dezember die unlimited, dümpel aber immer noch bei um die 990 Variablen. Die Pro hat mich gelehrt sparsam zu sein :laughing:

2 „Gefällt mir“

Ehrlicherweise musste ich nie darauf achten. Dachte auch bis zu diesem Thread nicht daran, dass es etwas Besonderes ist. Ich habe halt viele Geräte, die auch sehr kommunikativ sind. Ich denke da an meine Heizung mit all den Parametern und auch die restlichen Homematic Geräte. Aber auch neuere Geräte liefern ja extrem viele Daten. Meine Bewegungsmelder sind ja fast auf den Zentimeter konfigurierbar und jedes Device liefert fernab seiner Funktion auch noch Daten, die man nicht erwartet. Die Aqara FP300 liefern neben Bewegung auch Licht und Temperatur uns was weiß ich noch. Jeder Aktior meldet Tagesdaten, kumulierte Werte, Zwischenwerte, Energieverbrauch und vieles mehr.
Nach all der Zeit im Thema hat man natürlich auch viele Geräte. Müsste nachschauen aber das läppert sich. Alleine im Wohn-, Essbereich sind das bestimmt 40 Devices.
Auch viele Tests, die nicht immer aktiv sind.
Mir wird ja fast schwindelig, wenn ich drüber nachdenke. Grins
Noch mehr, wenn ich nachrechne.

Also lasse ich das.

2 „Gefällt mir“

Mein System ist seit 2006 stetig gewachsen und wurde seit der Version 1.x noch nie komplett gelöscht auf ca. 10 PCs. Jetzt hat es über 6K Variablen.
Den Überblick über die Variablen habe ich schon lange verloren. :person_facepalming:

Sehr unterschiedliche Ansprüche mich würde jetzt dann aber interessieren wie ihr optimale Lizenz modele sehen würdet die für den Benutz und auch für Symcon fair wären?

Da liegt wohl das Problem in der Bewertung eines Datenpunktes:

Wenn ich ein KNX-Gerät habe, wo der Kanal mich 50€ an Hardware kostet und in IPS 2-5 Variablen benötigt, dann sind die anteiligen IPS-Kosten quasi nix (gemessen an der zugehörigen Hardware)

Wenn ich ein China-Gerät für 10€ habe, was mir 50 Variablen erzeugt, dann sind die “IPS-Einbindungskosten” gemessen an den Hardware-Kosten spürbar.

Wie bewertet man das fair?

Das ist extrem schwierig. Und am Ende des Tages wird es immer jemanden geben, der etwas zu meckern hat.

… ist doch eine gute Idee …

2 „Gefällt mir“

Ich möchte den Punkt aus dem Startpost kurz mit einem Praxisbeispiel ergänzen.

Ich bin seit knapp einem Jahr bei IP-Symcon dabei und habe mich von Anfang an bewusst für eine höhere Edition entschieden. Aktuell sieht mein Setup so aus:

Der Hauptteil meiner Variablen kommt von den klassischen Verdächtigen:
Zigbee, Tasmota und generell IoT-Devices.
Das eigentliche „Smart Home“ im klassischen Sinn – also Licht, Rollläden und Bewegung auf EnOcean-Basis – benötigt dagegen überraschend wenige Variablen.

Zum Vergleich:
Ich komme von MyHomeControl, einer grundsätzlich soliden Lösung eines Schweizer Herstellers, die wir mit dem Fertgihaus gekauft haben. Dort war die Lizenzierung ebenfalls streng limitiert, basierend auf Aktoren und Sensoren, erweiterbar in 20er-Paketen. Das führte ganz automatisch dazu, dass man jedes neue Gerät dreimal hinterfragt hat.

Technisch gab es zwar eine REST-API, um Daten zu senden und zu empfangen, praktisch führte das aber dazu, dass ich den Großteil meiner Geräte in ioBroker integriert habe und MyHomeControl am Ende nur noch als Visualisierung genutzt wurde. Die eigentlichen Geräte waren dann nur noch Objekte die via API gesteuert wurden.

Genau hier sehe ich die Gefahr:
Solche Limitierungen sorgen selten dafür, dass Nutzer „weniger bauen“. Sie fördern eher kreative Umgehungslösungen – oder irgendwann den Gedanken, ob ein anderes System ohne diese Grenzen nicht die bessere Wahl ist.

Für mich persönlich fühlt sich ein System dann richtig gut an, wenn ich ohne harte Begrenzungen denken und bauen kann. Das war einer der Gründe, warum ich mich für Symcon in der Ultimate entschieden habe – und aus meiner Sicht auch eine der großen Stärken, die man nicht unnötig verwässern sollte.

3 „Gefällt mir“

Und das ist eben die Krux an einer Limitierung der Variablen: dieses Limit wird eher den verspielten Privatnutzer treffen als die kommerziell genutzten Installationen.

Eine umfangreiche Erfassung alle Verbräche eine großen Wohnblocks incl. Datenaufbereitung bekommt man wohl auch mit der kleinsten Lizenz hin, die Profianwendungen an denen Symcon Geld verdienen kann (könnte) lassen sich eher nicht über die Variablenanzahl festmachen.

Dilemma für Symcon: da verdient dann der Integrator gutes Geld für seine Dienstleistung, nicht aber der Softwarehersteller.

2 „Gefällt mir“

Das ist auch mein Beweggrund, warum ich gerne zu Lifetime Lizenzen greife. Apple macht gerade den Mist mit seinem Office Paket. Für mich klar die Abkehr davon. Man sollte auch immer den Markt im Blick haben. Kann man diese Modelle wirklich etablieren oder stelle ich mir selbst ein Bein.

Im Bezug auf Symcon wurden wir immer fair behandelt aber Mitarbeiter müssen auch bezahlt werden. Daher sehe ich entspannt in die Zukunft.

LG

8 „Gefällt mir“

100% Zustimmung.
Symcon muss, und soll auch Geld verdienen
Ich selber sehe das mit meiner Unlimited auch entspannt.

Nur mache ich mir Gedanken über die Leute, die klein und günstig mit Symcon anfangen, dann
aber Step by Step merken, 3000 Variablen sind zu wenig.

die haben ja schon 499 Euro bezahlt, und müssen dann nochmals 499 Euro hinlegen.

also mich würde die neue Preisgestaltung eher abschrecken, da hilft auch die kostenlose
Community Version nicht.

Ich hoffe einfach das das neue Lizenzmodell mittelfristig kein Eigentor wird.

2 „Gefällt mir“

Bald wird IPS sowieso wieder günstiger werden, da braucht es keine Mitarbeiter mehr, dann macht alles die KI … :grinning_face_with_smiling_eyes:

Wenn ich ehrlich bin, sehe ich gar nicht mehr so den Mehrwert an der aktuellen Entwicklung von IPS. Wenn hier wirklich mal so Neuerungen wie eine kleinst KI für die Gebäudeautomatisierung kommen würde, die auch noch lokal läuft und eine vernünftige Sprachausgabe mitbringt, wäre das für mich wieder ein Mehrwert.

1 „Gefällt mir“

Schöne Grüße aus der 100qm Mietwohnung. Ich will mir garnicht vorstellen wo ich bei einem ganzen Haus lande..

Img:

PS: bei über 1000e LIC Kosten wäre ich auch raus..

Ich kann dir sagen, wo ich mit 150m² Haus lande:

Ich hab das lange verfolgt und immer mit mir gehadert, ob ich etwas dazu schreiben soll. Ich kann beide Seiten verstehen. Die einen wollen und können nicht kostenlos arbeiten (Kosten steigen) und die anderen wollen wenig bis gar nichts für die Leistung bezahlen. Beide denken im Grunde unternehmerisch.

Ich hab selber die Unlimited (über Upgrade) und kratze aktuell, wenn ich das neue Lizenzmodell betrachte, an der industriellen Lizenz. Und das mit einem Reihenhaus mit 100qm.

Bewusste Leichen hab ich nicht, da ich ein sauberes System haben möchte. Aber gerade bei Zigbee mit Deconz kann es schon mal vorkommen, dass ein Lichtschalter auf eineml eine Variable für Temperatur oder Batteriestand bekommt. Woher das auch immer kommt. Nur prüfe ich nicht ständig alle Instanzen. Außer ich sehe es, dann lösche ich es.

Auch hab ich eine Viessmann Gastherme, die, wie schon oben erwähnt, eine Menge Variablen erstellt. Wobei ich der Meinung bin, dass viele davon nicht mehr gebraucht werden. Aber egal. Ich hab unendlich.

So, jetzt zur Kernfrage. Würde ich IPS mit dem neuen Lizenzmodell wählen? Durchaus. Die 500 kostenfreien Variablen als Einstiegsdroge decken schon sehr viel ab. Damit kannst schon einiges anfangen. Wird es dann mehr, dann fällt die Entscheidung - na gut, dann bezahl ich was - leichter als mit dem alten Modell. Würde ich die 1000,– ausgeben für die 3.000 Variablen? Nein. Dann spare ich Variablen oder versuche so gut wie möglich zu optimieren. Meine Schmerzgrenze waren 500,– für die Unlimited.

Ich denke das Problem für viele Neueinsteiger, die aus der App Welt - für jedes Gerät eine App und alles klicki-bunti - kommen, ist, dass sie mit dem Begriff “Variable” nichts anfangen können. Der nicht-ITler - oder Integrator - fängt mit dem Begriff nichts an. Oder mit der Wertigkeit. Fragt mal in der Runde was ein Datenvolumen von 60.000 Megabyte bedeutet. Die wenigstens haben einen Bezug dazu. Man kennt Kilo, Liter oder Kilometer (bei Deckagramm steigen in Österreich viele junge schon aus :wink: ). Und jetzt sollen sie entscheiden, welches Lizenzmodell sie nehmen sollen, auf Basis von Variablen?

Für mich stellt sich daher die Frage, welche Zielgruppe IPS erreichen möchte. Den interessierten Anwender, der Word/Excel/Outlook bedienen kann, dann aber aussteigt. Oder den ITler bzw. Integrator oder den echten Businessanwender der eine IT Abteilung im Hintergrund hat.

Aktuell würde ich sagen, der typische HA Anwender der sich ein paar Youtube Videos reingezogen hat, ist nicht die Zielgruppe von IPS. Vorallem steigt damit der Supportaufwand, der auch bezahlt werden muss. Auch wenn es das Forum gibt. Aber wenn ich schon 500,–/1000,– Euro ausgebe, dann möchte eventuell auch anrufen können oder sehr zeitnah eine Antwort auf mein Mail/Ticket bekommen. Und wenn dann viele auf IPS umsteigen, dann wirds eng. Ein Forum ist nett und man kann suchen, ersetzt aber niemals den persönlichen zielgerichteten Support.

Mein Fazit: Ich bin froh, die Unlimited zu haben und ich hab ehrlich keine Ahnung wie ein anderes Lizenzmodell aussehen könnte. Die Idee vom Zubuchen von Variablenpaketen, und das zu einem moderaten Preis (ohne sonstige Goodies), finde ich sehr gut.

4 „Gefällt mir“

Ich möchte hier noch eine Messgröße von IPS einwerfen. Die PHP Threads die gleichzeitig laufen. Ich habe bei mir das Maximum von 200 eingestellt, was aber nie erreicht wird. Zumindest solange kein Fehler irgendwo ist.

Mit einer Beschränkung könnte man damit die Performance vom System beeinflussen. Neue Threads sollten nicht abgelehnt werden (außer das Hardlimit wird erreicht), aber die Ausführung kann sich eben verzögern. Wenn ich damit kein Problem habe, gut. Will ich ein performanteres System, dann lege ich halt was drauf. Egal wieviele Variablen ich hab.

Nur so ein Gedanke.

Wie weiter oben schon geschrieben fände ich eine Limitierung der Instanzen/Geräte sinnvoller. Das können sich die Leute einfacher vorstellen wenn sie ein Limit z.B. bei 100 Lampen haben und man hat nicht die Problematik das gewisse Instanzen mal eben 50 oder mehr Variablen anlegen…

Und dann kleine Upgrade Pakete für 10, 50, 100 Instanzen zu überschaubaren Preisen.

Gruß

Stepha

2 „Gefällt mir“

In der KNX Welt hat man ja immer wieder miz dem GIRA X1 zu tun. Von dem sind ja einige der Meinung, er könne alles und wäre das geilste Gerät am Markt. Die Realität sieht anders aus.

In der Grundkonfiguration kann ich 250 “Funktionen” abbilden, also ganz flach formuliert “Elemente in der Visualisierung”. Möchte ich weitere 250 haben, so lege ich noch mal fast die Hälfte vom Kaufpreis des Gerätes auf den Tisch, um insgesamt 500 Elemente visualisieren zu können. Dann kommt noch erschwerend hinzu, dass das Gerät ja sowieso schon einen völlig überteuerten Kaufpreis hat für das, was es leistet.

Von daher finde ich das neue Lizenzmodell bei Symcon komplett in Ordnung. Klar es gibt immer die, die alles kostenlos haben wollen. Gibt man denen alles kostenlos, so sind es die ersten die ganz laut schreien, wenn der Hersteller dann Insolvenz anmelden muss. Also wie ich schon mehrfach wiederholt hab: Man wird es nie allen Recht machen können.

schließe mich dem Vorschlag, Variablenpakete zukaufen zu können an. Schramme ständig an der 1000er Grenze entlang. Auch bei meinen 2 Kunden eine ähnliche Problematik. Verwende KNX, ZigBee und Homematic sowie Einbindung von Wärmepumpe und PV mit Speicher. Wahrscheinlich käme ich mit 1500 Variabelen einigermaßen hin. So 500er Variablenpakete könnte ich mir gut vorstellen. Was natürlich auch fein wäre wenn man die ganzen überflüssigen Variablen, die mit Homematic oder ZIgBee oder anderen Systemen verbraten werden irgendwie wahlweise abschalten könnte. Das würde die Problematik deutlich entschärfen. Das Geld verdient werden muß ist mir klar. Vielleicht kann man hier einen Kompromiss finden. Würde mich freuen. Aber nochmals 499.- Euro inverstieren … Da mache ich und meine Kunden nicht mit.