[Modul] SML-Counter zur Integration der Infrarotschnittstelle von Haushaltszählern

Hallo Jürgen,

im Serial port gebe ich ja nur ein Verzeichnis an. bsp. /Dev/ttyUSB0.
Ich möchte aber im Stromkasten gerne einen eigenen Raspi laufen lassen und da muss ich doch irgendwie auch die IP mitgeben.

Gruß

Oliver

dann musst du auf dem Raspi im Stromkasten ser2net laufen lassen und dort dein USB0 konfigurieren und in IP-Symcon einen Client-Socket nehmen.
Grüße
Jürgen

hallo,

irgendwie stell ich mich zu doof an. Ich kriege Gesamt, HT NT und aktuelle Watt.
kriege es aber nicht hin den kompletten Datenstrom anzuschalten. lt. muss ich auf INF gehen und dann lange drücken, aber wie komm ich da hin? Am Zähler kommen nach mehrmailgem drücken der Taste jeweils verschiedene Werte

ich kenne deinen Zähler nicht, aber vielleicht hilft lange drücken…

Hallo Jürgen,

ja lt. Beschreibung schon, nur versteh ich nicht zu welchem Zeitpunkt / Anzeige ich lange drücken muss.


In der Beschreibung steht unter „Inf“ lange drücken. die anderen wie 365d werden nacheinander unter Info eingeblendet, aber es zeigt keine „Inf“.

dann einfach deinen Netzbetreiber fragen

scheint nicht mehr herzugeben. Lt. Netzbetreiber = Standardschnittstelle EDL21. Wenn ich da die Ausgabebeschreibung lese kommt anscheinend nicht mehr.

Das ist ja doof. Normalerweise können die Iskra MT175 deutlich mehr. Dann ist er wohl vom Netzbetreiber auf die wenigen Daten reduziert worden.

Hi,

ich habe das Modul jetzt auch eingerichtet und es funktioniert wirklich gut! Klasse Arbeit! :slight_smile:
Zwei Punkte habe ich allerdings, die mich ein wenig stören:

  1. Gibt es einen Grund, weshalb nicht alle Daten aus dem SML-Telegramm dekodiert und aufbereitet bzw. in Variablen gespeichert werden? Bei mir stellt das Modul nur OBIS 1.8.0, 1.8.1, 1.8.2 und 16.7.0 dar. Im Telegramm sind aber noch deutlich mehr Informationen enthalten (z.B. Hersteller-ID, Zählernummer, Public Key etc.). Diese sehe ich auch alle, wenn ich den im Debug ausgegebenen HEX-Datensatz manuell dekodiere. Vom Modul ausgewertet werden aber nur die zuvor genannten Teile. Ist das Absicht? Falls es darum geht, Variablen zu sparen, könnte man das doch vielleicht den User über eine Einstellung im Modul entscheiden lassen, was er alles sehen möchte.

  2. Wieso werden die Werte für die Energie im Modeul hardcoded auf 2 Stellen gerundet? Ich hätte in den Variablen schon gerne die Originalwerte, deren Darstellung ich dann bei Bedarf selbst über die Variablenprofile etc. anpasse. Falls es dafür einen Grund gibt, könnte man es ja vielleicht auch konfigurierbar machen.
    Ist zwar an sich schnell angepasst, aber ich fusche nicht gerne in den Modulen anderer herum - zumal man dann bei jedem Update wieder Arbeit hat. :wink:

Gruß
Slummi

Ja das ist Absicht. Es macht für mich keinerlei Sinn fixe, unveränderliche Daten in Symcon abzuspeichern, die typischerweise genauso auf dem Zähler aufgedruckt sind. Dann kann ich auch kurz in den Zählerschrank gucken, wenn mich die Daten interessieren.

Eine Kilowattstunde kostet 30…50Cent. Bei 2 Nachkommastellen wird auf einen Gegenwert von 0,005€ aufgelöst. Wofür braucht man eine höhere Auflösung?
Grüße
Jürgen

Das ist ja oft so im Leben, dass der eine irgendwo einen Sinn sieht, wo der andere es nicht tut. Ich persönlich bin immer ein Freund davon, dem User zu überlassen, welche Daten er mit welcher Genauigkeit benötigt oder nicht.

Bei mir ist es zum Beispiel so, dass ich mehrere Zähler mit Lesekopf nebeneinander hängen habe. Da fände ich es schon ganz hilfreich, wenn ich sofort sehe, welcher Zähler da etwas sendet. So einen Lesekopf kann man ja auch schnell mal vertauschen - sei es nun bei der Ersteinrichtung, bei Wartungsarbeiten oder einfach weil jemand Schabernack treibt. Da hilft es mir relativ wenig, wenn ich die Zählernummer abschreibe/kenne. Schickt der Zähler die Daten mit, kann ich jederzeit nachsehen, ob es auch der Zähler ist, den ich erwarte.

Wie gesagt, ich bin immer ein Freund davon, wenn der User die Datenhoheit hat. Der Zähler liefert die Daten, soll der Anwender doch auch entscheiden können, wie er sie formatiert und wie viele Nachkommastellen er sehen möchte.

Ich muss mal sehen, ob ich mir vielleicht doch was eigenes/zusätzliches baue, was mir alle Originaldaten liefert. Oder würde es dich stören, wenn ich das Modul für mich ein wenig optimiere?

bin gerade im Urlaub. Wenn ich zurück bin, gucke ich mal was ich wie umsetzen kann.

Du kann aber auch gerne einen Changerequest auf GitHub einstellen oder mir in deinem Sinne angepassten Code per PN schicken, dann gucken wir mal, was da geht.
Grüße
Jürgen

Ok, ich muss mal sehen, wann ich dazu komme. Ich fahre auch in zwei Wochen weg und habe bis dahin noch einiges zu tun. Ich muss mich ohnehin erst mal in deinen Code reindenken. Die ganzen Bitoperationen sind ja nicht unbedingt auf den ersten Blick verständlich, zumal es im Code keine Kommentare gibt. :laughing:

Ich habe auch noch nicht so die Idee, wie man das Modul aus Anwendersicht möglichst flexibel gestalten kann.
Ich glaube ich würde erst mal den gesamten SML-Inhalt zumindest im Debug anzeigen, damit man im Klartext sieht, was ein Zähler so an Daten liefert.
Was man dann davon zusätzlich in Statusvariablen ausgibt, bin ich mir noch unschlüssig. Es gibt ja eine Vielzahl von OBIS-Kennzahlen. Vielleicht macht es Sinn, in der Konfiguration eine Liste aller erkannten Kennzahlen aufzuführen und man kann dann als User anklicken, welche davon man in einer Variablen haben will. Mir persönlich würde im Moment die Zählernummer reichen, aber andere Anwender haben vielleicht Bedarf an anderen Daten.

Bzgl. der Zählernummer könnte man theoretisch auch noch einen Check im Modul einbauen, wenn sich diese ändert, dass dann z.B. die Daten nicht mehr aktualisiert werden.

Ich werde mir noch mal ein paar Gedanken machen. Wünsche dir erst mal einen schönen Urlaub!