Ich hoste Symcon seit Jahren problemlos auf ESXi → Windows 7, 8 und jetzt 10. Win10 hat jetzt Supportende erreicht und damit diverse VM bei mir.
Nun baue ich einen neuen Server auf basierend auf Proxmox.
Frage an die Profis: Wo gibt es die wenigsten Schwierigkeiten und Betriebsaufwände?
(Klar das hängt auch von persönlichen Fähigkeiten ab, mir geht es aber um Crash-Verhalten, Netzwerk-Connectivity, einfache Updates, Zukunftssicherheit der Plattform → ich will möglichst im Mainstream bleiben, aber keine Spezialhardware wie Pi, Symbox)
proxmox → Windows Server 2025
proxmox → Win11
proxmox → Ubuntu Server → Symcon
proxmox → Ubuntu Server → Docker → Symcon
??
Ich bevorzuge immer die SymBox wegen der Einfachheit → Aber für deine Anforderung:
Das wäre meine Wahl, wenn du mit Linux fit bist und nur Symcon isoliert laufen wird.
Das wäre meine Wahl, wenn du auf dem Host mehrere Services laufen lassen willst. Da du mit Proxmox virtualisierst, bekommt aber vermutlich jeder Service eine eigene VM? Bei Docker unbedingt Host Networking oder MacVLAN nutzen.
Am Ende ist es total egal - Nimm das, womit du dich am besten fühlst.
Wenn Windows in deiner Domaine und du Linux nicht gerade magst - auch super
Das ist auch meine Wahl. Vorteil sind schnelle Snapshots und einfaches Fall-Back. Immer gut, wenn man Änderungen vornimmt und diese Fehlschlagen, dann ist schnell der alte Zustand wiederhergestellt.
Ich hatte mal einen Fehler gemacht, welcher mir erst nach vielen anderen Änderungen aufgefallen war. Ich wusste aber nicht mehr den vorherigen Stand. So konnte ich einfach aus einer alten Datensicherung einen Clone erstellen, diese kurz aktivieren und schauen, wie es vorher war.
Was man auch gut machen kann ist einen Clone erstellen und hin und her schalten. Eigentlich macht man sich den Vorteil einer VM unter Windows wieder zunichte.
Ich habe sowohl Variante 1 als auch 4 am Start. Letzteres ist das /Spiel/Testsystem für meine Module.
Beides hat auch seine unterschiedlichen Betriebsaufwendungen, je nach deinem restlichen Equipment.
Updates und Windows heißt halt per RDP oder Proxmox Webconsole auf dem Server anmelden und Update installieren.
Docker, sofern man z.b. Portainer nutzt, sind da nur zwei Klicks nach der Anmeldung.
Und Windows mal eben Dateien in den User Ordner kopieren oder Module zu testen geht fix mit Netzwerkfreigabe (da ich überwiegend Windows Clienrs habe). Teilweise auch direkt auf der Freigabe arbeiten.
Für docker/Linux müsste ich dann WinScp anwerfen und immer kopieren.
Alternativ müsste man, statt einer ganzen VM mit Ubuntu, Symcon auch in einem Linux Container (LXC) installieren können. Hier habe ich aber noch keine Erfahrung gesammelt.
Oder Docker als LXC installieren und da drunter dann Symcon.
Eine extra VM für Symcon halte für übertrieben.
Bei läuft es halt unter Windows, weil die VM noch einige andere Aufgaben hat und oder so da ist. Unabhängig von Symcon.
Backup-Strategie nicht vergessen.
Ich sichere sowohl die Ubuntu VM als auch die Windows VM.
In dem Setup würde ich Symcon im LXC Container laufen lassen.
Was snapshots etc. angeht super zu nutzen und hat nicht die doppelte Verkapselung.
Hatte jetzt ein Video gesehen, dass man bei proxmox 9.1.1 auch direkt einen Docker statt einen LXC Container nutzen kann. Habe es aber noch nicht probiert und würde da jetzt auch nicht drauf setzten.
Der Vorteil wäre, dass Docker ja das System mitbringt. Bei der Installation auf einer VM oder in einem LXC Container muss man die Vorraussetzungen von Symcon beachten. Wobei ein Backup erstellen und in nem neuen Container einspielen ja auch ne Sache von 5minutem ist
Ja ein Server 2025 wird sowieso wieder aufgesetzt, trotzdem hatte ich bislang eine win10-VM separat für Hausautomation. Win11 frist mehr resourcen, daher jetzt entweder mit auf den 2025er Server, oder separat.
Da ich diverse Dinge im Docker betreibe (Nextcloud, Vaultwarden, eBUSd, …) , ist das auch alles da. Ich hatte halt nur ein paar andere Threads gesehen. Im Grunde Probleme mit Connectivity bei Docker, Linux konnte Symcon irgendwie nicht runterfahren und Proxmox hing dann, so sachen halt.
Ich habe auch ne Menge technische Spielereien am Start. Gerade habe ich einen neues NAS mit Unraid aufgebaut.
Natürlich mache ich mir jedesmal Gedanken zu der Hausautomation. Ich komme aber immer wieder zum Schluss auf eine autarke Lösung für Symcon. Als Nonbastel würde ich immer eine Symbox wählen, obwohl alles andere natürlich auch perfekt funktioniert.
Gerade auch wenn mal wieder so eine berechtigte „Schatz, was mache ich eigentlich, wenn“ Frage der Regierung kommt.
Also, ich habe den Pi4 Cm mit einem Board mit 16G EMMC am laufen, perfekt für mich.
Vorteil, ich habe USB. Das ist mein System für Symcom.
Daneben noch ein normalen Pi4 mit USB-SSD Platte, da läuft Docker, HA, Zigbee2mqtt, Symcom Test drauf.
Aber wer nicht „spielen“ möchte, für den ist die Symbox die erste Wahl.
Ich habe Symcon jahrelang auf diverse Windows Server betrieben. Auf dem Server hatte ich dann zusätzlich HyperV aktiviert, wo auch viele anderen Debian Server drauf liefen. Da Windows Server 2019 bald auslaufen wird und die zukünftigen Versionen in der Essentials keinen HyperV mehr unterstützen habe ich kürzlich alles zu Proxmox umgestellt. In Linux hatte ich auf meinen Maschinen ja schon sehr viel Erfahrung. Daher war der Schritt einfach.
Die Symcon Software konnte ich super einfach von Windows zu Debian portieren. Das ist das schöne an Symcon. Man kann es mal eben hin und her schieben.
Nach dem Umzug stelle ich fest, dass ich den Schritt schon viel eher hätte machen sollen. Die VM Maschinen laufen auf Proxmox wesentlich perfomanter. Ich nutze das Symcon System in einer eigenen Maschine. Da kann man dann mal eben sehr leicht klonen, testen und wieder zurücksetzen. Für Modulentwicklung sehr hilfreich. Man kann auf der Maschine dann auch einen Samba Dienst installieren, sodass man sich den Modulpfad auf dem Windows PC als Laufwerk einbinden kann. Dann kann man einfacher programmieren und testen.
Ich habe symcon in einer Ubuntu lxc laufen. Super leichtgewichtig. Unter proxmox sieht man nahezu keinen Unterschied ob man sich in eine VM oder LXC per console einklinkt.
Angeregt durch diese Diskussion, komme ich auf den Geschmack es mal mit Linux für Symcon zu versuchen. Mittlerweile habe ich ohnehin kaum noch Windows zuhause.
Gibt es eine Möglichkeit, vorher seine “Umgebung” zu testen, bevor man die Umstellung versucht (z.B. Scripte, Plugins, Einstellungen usw.)?
Ich habe noch eine alten IPSView Lizenz, muss ich die vorher neu buchen / aktualisieren, damit diese in Symcon läuft, statt als Windows Software?
Eine IP-Symcon Lizenz berechtigt, IP-Symcon beliebig oft in einem Privathaushalt zu installieren. Für gewerbliche Installationen wird für jeden im Betrieb befindlichen Server/Rechner eine separate IP-Symcon Lizenz benötigt. Es kann zu jeder Zeit nur eine produktive Installation pro Lizenz in Betrieb sein, die mit dem Server für Push-Benachrichtigungen oder dem Connect-Dienst kommuniziert. Jegliche weitere Installationen ist somit nur für Programmier- und Testzwecke verwendbar. Eine IP-Symcon Lizenz gilt für alle Endgeräte (Betriebssysteme), auf denen IP-Symcon verfügbar ist. Für eine Online-Installation wird eine gültige Subskription benötigt. Falls eine Installation von IP-Symcon nach Ablauf der Subskription gewollt ist, wird ein selbsterstelltes Backup benötigt.
Ich weiß nicht ob es um die Nutzungsrechte geht oder die Umsetzung.
Erster Teil ist kein Problem. (Siehe vorheriger Beitrag)
Zweiter Teil ist relativ einfach.
Du erstellt auf dem Windows einfach ein Backup und spielst das in das neue System ein. Das Upgrade der Daten auf die aktuelle Version funktioniert direkt.
Hallo, danke für eure Antworten - es ging nur im ersten Teil um IP-Symcon, der zweite Teil ging um IPSView (von Brownson oder so). Die Software ist eine Zusatzlizenz für Symcon, war jedoch früher eine eigene Windowssoftware - nun ist diese wenn ich es richtig verstanden habe, in Symcon selber integriert - benötigt dennoch eine eigene Lizenz, meine Frage war ob es mit der alten gekauften Lizenz (mittlerweile ohne Subscription) auch so direkt in Symcon genutzt werden kann, oder ob ich eine neue Lizenz benötige.
Im ersten Teil ging es darum, zu testen ob es möglich ist vorher alles zu testen - da ich etliche Scripts in den letzten 20 Jahren (wenn ich mich recht entsinne, nutze ich seit 2004 Symcon - 2007 bis 2010 hatte ich dann auch sogar meine eigene Lösung ipsHomecontrol) in Symcon erstellt habe.
Da Linux anders ist als Windows (unterscheidet groß- und Kleinschreibung, Forward Slash statt Backslash, Devices werden anders angesprochen und haben andere Namen usw.) würde ich gerne erst mal vorher testen ob alles geht, bevor ich die Umstellung mache.
Linux passt mittlerweile besser in meine Umgebung ich habe kaum noch Windows (1 PVE Cluster mit HA im RZ, ein PVE zuhause, ca. 30 Linux Server davon 5 Docker mit ca. 50 Containern insgesamt, für KI, Security, Mangement, eigene Cloudumgebungen, Mailserver, Nextcloud usw.). Wenn Symcon umgestellt ist, dann verbleiben nur noch 2 Windows Server.
Nur Live ist wirklich sinnvoll. Deshalb Backup machen. Update. Testen und notfalls ein Revert.
Vorher testen ist je nach genutztem System evtl. möglich. In den meisten Fällen aber ein Wahnsinn beim Aufwand und nur relevant wenn du jegliche Downtime auf ein Minimum reduzieren musst und deine Produktionsprozesse daran hängen.
Danke, mir ging es eigentlich eher darum das ich in den letzten 20 Jahre etliche Scripts habe und ich nicht weiß ob die Probleme machen. Wenn ich umstelle und teste und produktiv gehe, gibt es womöglich Probleme die man erst nach einer Weile sieht. Aber ich probier es mal. Danke.