Nur mal aus Interesse an die Windows User gefragt. Nutzt ihr Windows 11 als Server und lasst es 24h laufen oder nutzt ihr Windows Server, auch wenn hier von Windows 11 geschrieben wird?
Gerade Windows 11 ist ja eigentlich ein System für eine Workstation und nicht unbedingt als Server ausgelegt, was Ressourcen, Feintuning angeht. Beispiel Speicher: Windwos braucht für sich selbst ja schon häufig 4Gig und mehr, wo Linux unter 0,5Gig liegt.
Ich selbst hatte lange Zeit Symcon auf Windows Server 2019 Essentials am Laufen. Das geht ja noch einiger Maßen, insbesondere wenn man auch HyperV für andere Systeme braucht.
Dann stand ich irgendwann vor der Frage, was kommt nach Windows 2019, da MS die Lizenzmodelle umgebaut hat und im Weitesten offensichtlich versucht alle User in die Cloud zu bringen (kein HyperV mehr dabei in kostengünstigen Version). Da ich auch schon vielfach mit Linux Debian unterwegs war und bin, hatte ich mir ans Herz gefasst und alles umgestellt.
Jetzt nach ein paaren Betrieb muss ich sagen, dass alles noch viel besser ist. Hätte ich schon eher machen sollen. Als Server ist Linux unschlagbar. Wenig Energie und hochperfomant. Man braucht als Neueinsteiger zwar etwas Einarbeitung, aber das Ergebnis ist ja was zählt.
Hat denn jemand Interesse, wenn man (vielleicht ich sogar) einmal eine kleine Doku aufmacht, wo man das Thema einmal näher beleuchet - speziell Richtung Linux mit Symcon? Im Internet gibt es ja viele allgemeine Linux-Anleitungen, die verwirren manchmal mehr als das die helfen.
Ja, normales Win 11 Pro auf Mini-PC, der einige zentrale Dienste übernimmt.
Normal eingestellt für selbständige Backups, keine Tricks. Da ich KNX verwende und Symcon nur Datenlogging und Komfortfunktionen übernimmt dürfte das auch mal kurz beim Neustart verschwinden. Keine Auffälligkeiten soweit.
Nur mal so als Beispiel wie gähnend so ein Debian System so mit Symcon ausschaut. 463MB Ram und 1% CPU Leistung werden aktuell verwendet - bei zwei zugewiesenen Kernen. Windows dagegen braucht im Leerlauf schon zig Gigabyte Ram.
Ich wollte das eigentlich hier nicht weiter ausführen. Im Übrigen geht es in meinem Beitrag dennoch um Windows 11 da ich nur auf die Unterschiede/Vergleiche hinweisen wollte. Muss man da wirklich jede Erbsen zählen - sorry.
Ich hatte offen gestanden dort auch schon die Updates deaktiviert und ich muss ehrlich gestehen, ich sehe den Angriffsvektor nicht so richtig. Klar, wenn das System nach außen hin geöffnet wäre vielleicht - ist bei mir aber hinterm VPN. Oder wenn’s halt jemandes PC wäre mit entsprechender Nutzung. Aber so ein Windows-System das einfach nur da liegt… keine Ahnung, mir erscheint die Gefahr zu theoretisch um da jetzt die Notwendigkeit monatlicher Updates zu rechtfertigen (ich kann ja beim nächsten Stuxxnet Skandal mal händisch welche einspielen).
Das führt sonst in die Richtung “was wenn einer dein Nuki hackt” - ja, alles theoretisch möglich aber in der Praxis nicht wirklich relevant.