Marstek Venus E Gen 3.0 AC gekoppeltes Energiespeichersystem einbinden

da bist Du mir mal wieder voraus. Der 2. steht auf der Einkaufsliste.

Den ersten habe ich auch über den Energiemanager eingebunden und funktioniert einwandfrei. Weitere hinzu zu fügen ist nun einfach.

2 Fragen dazu

1.) Welche Werte hast Du für das Laden eingetragen? Im Moment stoppe ich das Entladen bei 20% und das Laden bei 95%. Dadurch geht aber viel Kapazität verloren. Wie kann ich 6000 Zyklen oder mehr am besten sicher stellen?

2.) Marstek selber hängt bis zu 3 Speicher an eine Phase. Warum hast du das anders gemacht? Was meinst Du wie viele Speicher man über den Energiemanager einbinden kann?

Hallo,
also zu 1.)
Da Marstek ja selbst als Untergrenze 12% hart vorgibt und als Obergrenze 100% zulässt, habe ich das bei mir auch so im Energiemanager drin.
Ich gehe davon aus, wenn die 10 Jahre Garantie bzw. Gewährleistung geben, dann haben die sich schon was dabei gedacht.

zu 2.)
Ich komme aus der Elektrotechnik und von dem her ist mir natürlich bewusst, dass es fürs Stromnetz besser ist die Last auf alle 3 Phasen gleichmäßig zu verteilen.
Dem Stromzähler des Messstellen Betreibers ist es genaugenommen Wurst, da der die Energie balanciert. Wenn Du z.B. 3 Marstek alle an der gleichen Phase hängen hast, dann hättest im ungünstigsten Fall z.B. auf L1 - 7,5 kW Rückspeisung bzw. Batteriestrom ins Netz und auf L3 z.B. 7,5 kW Bezug, in summe zwar trotzdem 0 aber eben ungünstig verteilt.

Ob es beim Energiemanager eine Grenze für die Anzahl der Energie-Speicher gibt ist mir nicht bekannt.
Dies kann uns aber sicher Dr.Niels beantworten.

Vielleicht für andere brauchbar… Ich habe eine Fronius PV Anlage mit Fronius Smartmeter.

Ich hatte uni-meter als Emulation des Fronius Smartmeters in Shelly 3 em pro im Einsatz. Aber gefallen hats mir nicht… Energy2Shelly als alternative hat nicht richtig funktioniert - auch die neueste Version irgendwie nicht..

Daher hier ein sehr einfach gehaltener ESP8266 Arduino Sketch wo genau das emuliert wird, ohne viel SchnickSchnack.

WLAN SSID + kennung Eintragen

IP Adresse des eigenen Fronius eintragen.

Abfrageintervall anpassen - ich hab 10.000ms und 7.000ms getestet. Beides funktioniert bei mir. Bei weniger sollen die fronius sensibel reagieren.

Hier der Sketch zum selbst kompilieren…

Über die IP adresse und /status kann man die ermittelten Daten gegenprüfen.

Mein Marstek Venus e 3 hat den emulierten Shelly sofort als dreiphasen Shelly akzeptiert.

Einfach die .txt datei in .ino umbenennen und in Arduino anpassen und kompilieren.

Die statusseites sieht so aus:

fronius2shelly2_muster.txt (16,3 KB)

Die bereiche anpassen:

const char* WIFI_SSID = „WLAN“;
const char* WIFI_PASSWORD = „“;

// Statische IP (verhindert DHCP-Verzögerungen bei Reconnect)
// Auf 0,0,0,0 setzen um DHCP zu nutzen
IPAddress STATIC_IP(192, 168, 2, 200);
IPAddress GATEWAY (192, 168, 2, 1);
IPAddress SUBNET (255, 255, 255, 0);
IPAddress DNS1 (192, 168, 2, 1);

const char* FRONIUS_URL =
„http://FroNIUS_IP/solar_api/v1/GetMeterRealtimeData.cgi“
„?Scope=Device&DeviceId=0&DataCollection=MeterRealtimeData“;

Interessant zu lesen. Könnte man das nicht auch in Symcon umsetzen?

Das würde den Arduino sparen.

Ich frage, weil unsere Kinder sich auch einen Marstek zulegen wollen und ein Huawei Smartmeter haben.

nun - in homeassistant gäbe es das ja :slight_smile: ich wollte aber etwas das autark läuft, ohne HA, ohne IPS.
Der ESP ist halt unabhängig.

aus Sicht Marstek Venus E kein Problem: Habe mittlerweile zwei über LAN und MQTT an die Energieverteilung angebunden. Du brauchst nur noch von einem anderen device die Info, ob Strom eingespeist oder bezogen wird. Ob das Huawei Smartmeter das kann, weiß ich leider nicht.

ich bin seit etwa einer Woche im Besitz eines Marstek Venus E 3.0 und kann grundsätzlich eine sehr zufriedenstellende Funktionsweise bestätigen. Verschiedene Verbraucher werden seit etwa zwei Jahren über den Energiemanager von Symcon. entsprechend des PV-Überschusses zugeschaltet. Letzte Woche habe ich den Venus Speicher in das System integriert und die Funktionalität ist im Wesentlichen zufriedenstellend.

Ich sehe mich jedoch mit einem Problem konfrontiert, bei dem der Menüpunkt des Energiemanagers vom Automatisch mal auf Aktiv oder Inaktiv schaltet ohne das ein manueller eingriff statt gefunden hat. Darüber hinaus wird die Ladevariable auf den maximalen Wert gesetzt, sobald der Akku vollständig geladen ist. Da der Speicher in diesem Zustand abgeschaltet ist, findet keine Ladung statt, was ja auch normal ist. Sollte der Überschuss anschließend entfallen und der Speicher entladen werden, verbleibt er im Ladebetrieb, bis ich den Wert manuell auf Null setze. Anschließend wird der Entladevorgang nach einigen Sekunden gestartet.

Habt ihr möglicherweise ähnliche Probleme festgestellt? Der Speicher ist über Modbus TCP über die LAN-Buchse am Speicher angebunden.

Hallo Fandres,

habe den Akku genau so implementiert und bisher keine Probleme. Anfangs hatte ich den Effekt, dass er von automatisch mal auf aktiv geschaltet hatte. Aber das kam nur 1-2 mal vor.

Ich schaue morgen mal ob er weiter lädt wenn er die 100% erreicht hat (wenn das Wetter mitspielt).

Hallo Marcusb,

Danke für die schnelle Anwort, das er auf aktiv schaltet ist bei mir öfter, auf inaktiv war auch nur einmal in der vergangende Woche. Bin schon gespannt wie sich dein System verhält, wenn er zu 100% geladen ist.

also wenn er voll ist, dann steht er noch auf charge aber mit 0 Watt. Denke das ist so absolut richtig. Ich schicke Dir mal meine Konfig per PN.