Lohnt es sich aus Shelly alles umzustellen?

Hallo alle zusammen,

Bin schon länger bei Symcon, sehr zufrieden muss ich mal sagen.

Im meinem Haus habe ich viele Geräte und Beleuchtungen im Selbstbau vor vielen Jahren realisiert. Selbstgelötete Platinen mit esp,s etc. Es funktioniert eigentlich gut, aber ärgert einen schon oft.

Shelly haben wir auch bereits ein paar Geräte, die hinterm Schaltern liegen, Rollos und AC dimmer gen3. Gen2 ist vor kurzem mal kaputt gegangen.

Jetzt bräuchte ich was für Schaltschrank einbau, AC Dimmer, wenn es möglich ist auch DC Dimmer (12V). Wichtig wären auch Bewegungsmelder für innen und außen, für Außen gerne das diese nicht wegen der Katzen auslösen. Google habe ich schon mal gefragt, irgendwie sehe ich nur Batterie betriebene Geräte, theoretisch könnte ich 5V zu jedem legen, laufen gerade auch mit 5v.

Was sagt ihr? Macht es Sinn? Wäre für eure Erfahrungen dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

Ich weiß zwar nicht wo genau dein Thema liegt.
Mein Thema mit Shellies / ESPs etc. ist dass diese eine Menge WLAN Verkehr produzieren.
Deshalb habe ich diese nur in Einzelfällen im Einsatz.
Z.b. Shelly EM3 zur Leistungserfassung oder ESPs für Steuerungszwecke.
Für Steuerungszwecke auch ganz gerne Pokey´s da äußerst stabil und man diese ans LAN hängen kann.
Ansonsten habe ich KNX in Verwendung - Vorteil - es ist autark. (seit ca. 20 Jahren)
Info: KNX läuft mit 30V - daher robuster.

Aber wirklich alles umbauen?
Wenn ich es machen wollte würde ich wieder auf KNX setzen und bzw. die Visu womit auch immer machen.
Steuern kannst ja immer mit ESPs und IPS.

Viel Erfolg bei Deinem Vorhaben.

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Vielen Dank für Deine tolle Antwort :ok_hand:.

Alles war mit gemeint, das ich selbst gebastelten Zeugs entferne. Es ist schon mühsam, nach Jahren da wieder nen Pfad zu finden. Am ESP32 hängt z.B. MCP23017, um mehrere Ports zu erweitern, dann die 3.3v Bewegungsmelder aus der Bastelkiste. Irgendwie funktioniert ja alles und irgendwie nervt es ab und an, was zuverlässigeres stabileres hätte ich gerne. Und ja fehlt Wlan aus oder Symcon etc. aus, dann geht nichts. Damit realisiere ich eher Beleuchtung und Bewegungsmelder, die werden angefeuert mit chinesischen Netzteilen, 12v für Beleuchtung und 5v für esps und das x3 in 3 verschiedenen zusatz Schaltschränken. Die Idee ist, so gut wie es geht zurück auf 230v zu gehen und z.b. Shally x2 zu nehmen, der macht es dann an oder auf 2 Kanälen. Dann muss es irgendwie Zusammenspiel sein mit Bewegungsmeldern. Daher war die Frage ob shally da sinnvoll ist.

Dankeschön für den Tipp wegen KNX, muss erstmal schauen was da alles gibt, und wie teuer das System ist. Es kann sein das es einfach an den Kosten scheitern wird, irgendwie glaube ich mich zu erinnern, das man da teure Lizenz braucht um was einstellen zu dürfen. War zumindest früher so.

Grüße

+1 für KNX, schau mal nach Aktoren von MDT. Die sind im Web günstig erhältlich.

Bei wenigen zentralen Komponenten (mit durchaus vielen Kanälen) reichen die „kleinen“ Lizenzen der ETS Software.

Vorteil KNX: einmal installieren und es läuft lange völlig unauffällig, funktioniert einfach.

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Vielen Dank, für die Antwort.

Ok dann muss ich mich aber viel ins KNX einlesen, da habe ich null Erfahrung mit. Habe Aktoren für RGBW LED,s gesehen und an / aus. Theoretisch kann ich dann meine Leuchten behalten die auf 12v dc laufen, nur Netzteil jeweils dazu muss in den Schrank, hab zwar 12v China Teile drin. Aber ich woll die aus Sicherheits Gründen raus haben.

Da hätte ich vielleicht paar wichtige Fragen dann zu KNX, wie kommunizieren die miteinander? Kabel legen kann ich nicht. Wie macht Symcon dann dann damit kommunizieren? Modul kaufen? KNX Zentrale muss man auch kaufen? Wie macht man es mit den Bewegungsmeldern bei KNX?

KNX ist schon komplex und kosten Intensiv, Shelly ausgepackt in die App angebunden. Symcon greift über mqtt darauf, eigentlich easy peasy.

Also vorneweg - ich bin nicht der KNX Guru.
Das können andere in diesem Forum viel besser.
Mein ganzes Wissen ist selbst erarbeitet und hat daher sicherlich Lücken.

Es gibt grob gesagt Sensoren und Aktoren.
Jedes Teil hat seine eigene kleine Applikation mit an Board.

Ein Sensor ist z.b. ein Schalter (oder auch ein 4-fach oder 8-fach Schalter / Taster - je nach dem wie du ihn parametrierst) im Wohnzimmer.

Ein Aktor ist das ausführende Gegenstück im Schaltschrank oder wo auch immer und das gibt’s in verschiedenen Größen und Ausführungen (2/4/8/12/16/24 Ports).
Jeder Port ist ein Relais, wobei man bei den guten jeweils 2 Ports zu einem „Jalousieaktor“ konfigurieren kann (ein Relais rauffahren, ein Relais runterfahren).
Alles mit Szensteuerung, Timersteuerung, etc. schon drinnen.
Du hast also z.b. deinen 5-Min Timer out of the Box dabei.

Sensor, Aktor, ein IP-Gateway sowie ein Netzteil werden mit einem KNX-Kabel (das „berühmte“ Grüne) miteinander verbunden und mit der ETS (Software) parametriert (konfiguriert).
Ab dann läuft das völlig unabhängig. Keine Zentrale. Nichts.
Über das IP-Gateway kannst du auch IPS anbinden und visualisieren bzw. steuernd eingreifen - aber das muss nicht sein.

Das Schöne am Ganzen:
Bevor du ein Gerät kaufst kannst du in der ETS das künftige Teil ja mal einfügen und schauen welche Funktionen es bietet.
Es gibt z.b. Präsenzmelder auf OpenSource Basis mit einem Leistungsumfang - so was habe ich zuvor noch nicht gesehen. Da können die ganzen kommerziellen Hersteller einpacken.

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Das primäre Medium von KNX ist das 4-adrige KNX-Kabel (TP). Es gibt auch KNX über Funk und IP-Netzwerk, aber das ist eher ein Randthema und das Angebot an Komponenten gering. Wenn KNX, dann per KNX-Kabel (TP).

Für dich käme das dann wohl nur im Verteiler in Frage, wenn du ansonsten keine Leitung (nach)ziehen kannst. Das lohnt dann nicht, wenn es so eine Stückelei aus vielen Systemen wird.

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Was die Kabel betrifft:
Vielleicht sollte man erwähnen dass bei einem Lichtschalter zb. das normale Stromkabel rauskäme und anstelle dessen das KNX Kabel rein.
Kommt immer drauf an wie es aussieht - ob unter einem Lichtschalter noch z.b. eine Steckdose sitzt.
Kann man halt aus der Ferne nicht beurteilen.
Aber wenn jetzt 5V Leitungen liegen und diese Sachen ersetzt werden sollten - da müssten ja auch irgendwie Kabel liegen.
Und ein KNX Kabel ist grade mal 5-6 stark. Passt auch gerne hinter Sesselleisten.
Muss @power_dodge aber natürlich selbst bewerten.

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Vielen Dank an eure Antworten.

Ja KNX ist da wohl aus dem Rennen. Das wäre zu komplexes Umbau.

5V Leitungen liegen ja, dort sich bastell Bewegungsmelder angebunden. Diese zu ersetzen war gedacht gegeben Shelly Blu motion.

12v Netzteile sind bereits bestellt, shelly hat wohl in einer Woche Geburtstag, vielleicht sind da noch Rabatte zu erwarten. Sonst war gedacht Shelly RGBWW pro, und vor dem Netzteil auch ein an und ausschalter. 5 PWM Kanäle, da kann ich theoretisch 5 einzelne LED Bänder oder Leuchten anschließen. Das passt soweit, und das in 3 Schaltschränken.

Überlege auch über Shelly Wetterstation nach und paar weitere Geräte. Da muss ich mich auch noch rein fuchsen.

Bis jetzt hat aber niemand Shelly schlecht geredet, was schon mal gut ist. Zwar sind bei mir aber auch ein paar kaputt gegangen, vielleicht hat sich die Qualität sich mittlerweile verbessert.

Bei mir auch, Geräte von Gen1-2.
Achte darauf, die Umgebungstemperatur niedrig zu halten.
Auf dem ungedämmten Dachboden sind mir schon einge abgeraucht.
Da hatten die LCN Module viel länger überlebt.
Aber ich denke auch, Shelly wird immer besser.

Thomas

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Ob über ein Kabel 5V oder der KNX Bus läuft, ist oft egal. Die Anforderungen an die Leitung für KNX sind ziemlich gering. Ggf. mal prüfen, ob das (an manchen Stellen) auch eine Option ist.

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Ich finde die Shellys qualitativ auch sehr gut. Zudem sind sie auch Innovativ.
Ich habe jetzt ca. 20 Geräte im Einsatz. Allerdings alle in nichtkritischen Anwendungsfällen.
Denn sobald mein WlAN mal aussteigt sind diese nicht mehr steuerbar. Kritusche bzw. wichtige Assets sind bei mir alle am Kabel.

Damit die Shellys stabil laufen strahlt mein WLAN eine eigene SSID aus, welche nur in 2,4GHz Bereich ausgestrahlt wird. Sobald ich sie im 5Ghz mit einbinde fangen sie an sich ständig neu zu authorisieren. Allgemein wird empfohlen IoT Geräte in einem reinen 2,4 Ghz WiFi zu betreiben.

Einige der Shellys betreibe ich mit Matter. DAs funktioniert, machen andere hersteller in meinen Augen aber besser. Die neiden Minis muss ich regelmäßig neu starten weil die Matter Unterstützung einfach weg ist. ( Auch im WebFront der Shellys).

Gruß,
Loerdy

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Ich verwende auch einige Shelly und finde die Auswahl an Geräten mittlerweile ziemlich gut. Danneben aber auch schon lange Homematic. Auch wenn schon seit gefühlt 30 Jahren von KNXern behauptet wird, dass HM vom Markt verschwinden wird, bzw. verschwinden müsste. :rofl: Und die Einbindung in Symcon ist seit langem stabil und ausgereift. Der Vorteil ist die sehr grosse Auswahl an Funkgeräten, aber auch die Verfügbarkeit stabiler Busgeräte. An die Preise muss man sich gewöhnen … Aber wenn man mit WLAN Anbindung leben kann, ist doch Shelly nicht schlecht. Tasmota Geräte sind auch klasse.

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Danke euch für die Antworten, genau von Tasmota gehe ich jetzt zurück, weniger bastellösungen im Haus haben.

Es ist shelly geworden, Geburtstags Rabatte kammen auch zu recht.

Wlan ist doch ok, die Pro s kann ich per LAN verbinden. Und bluetooth an die Pros, die übermitteln es ins LAN. Symcon ist doch im LAN / Wlan. Werde aber versuchen, in den Geräten selbst die Schaltvorgänge vorzunehmen nach Möglichkeit.

Nichts gegen Symcon, manche Sachen müssen halt doch laufen, wenn auch mal die Fritzbox oder Server oder der Nas defekt sind.

Bin ich mal gespannt…

Habt Ihr gute Erfahrungen mit Blu Motion im Außenbereich?

Ich nutze es nicht aber für mich wäre das nur ein weiterer Störfaktor, der den 2,4-GHz belastet.

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Dankeschön für die Antwort. Welchen den? Was soll da belasten.

Smartphones etc. Laufen über Wlan 6. Die paar Signale über 2,4ghz?

3 ACC Points bringen die Signale dann ins Lan.

Gut vielleicht habe ich bis jetzt keine schlechte Erfahrungen machen müssen, und es funktioniert doch nicht so gut am ende. Gerade läuft bei mir auch alles über 2,4ghz. Mit shelly werden es sogar deutlich weniger, wie schon erwähnt, haben die doch Lan Anschlüsse.

Grüße

Meiner Erfahrung nach tummelt sich das meiste per Funk im 2,4GHz Bereich. Darum sollte man ja auch - wenn möglich - auf 5 GHz ausweichen.

Wenn die Installation überschaubar ist, wir das keinen stören.

BTW: WLAN 6 nutzt die Frequenzbänder 2,4 GHz und 5 GHz

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Moin,

meint Ihr Shelly kann schlechter sein wie das?

Ich freue mich schon regelrecht, die Bastelleösungen langsam zu reduzieren.

Und so soll es werden, mit Lan Anbindung etc:

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Vielleicht weniger Spaß machen.

Nee, im Ernst. Irgendwann muss man sich von den Provisorien auch mal trennen. Folgegenerationen werden sich freuen.

LG

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Hey,

ja unter anderem geht es auch darum, erstens verliert man langsam interesse, jedes mal nach probleme zu lösen. Und ja was wäre nach mir geworden, IPS aus und das wars.

Ersten Schaltschrank habe ich umgebaut, und paar BLE Geräte verbunden. In der App sehe ich diese, Shelly Module machen noch nicht das was die sollen, vielleicht übersehe ich da was.

Erst alles einbauen, dann schauen und ins IPS versuchen zu bekommen. Vielleicht aber auch Schelly skripte nutzen, um vom Netzwerk nicht abhängig zu sein. Was bis jetzt sehr positiv finde, das jeder Bewegungsmelder einen Lichtsensor hat. Jetzt aktuelle kamen die Werte dunkel genug oder nicht von der selbstgebauten Wetterstation, lief immer über IPS etc. Jetzt theoretisch bei manchen Sachen wäre das überflüssig und direkt ansteuerbar. Wo ich noch nicht schlau geworden bin, ob ein BLE Gerät über Skript ein anderes Gerät schalten kann, welches am anderen Ende des Hauses ist (nicht verbunden mit dem BLE Gerät). Das hängt aber damit zusammen, das ich da noch null nach geschaut hab.

Eizigste was vielleicht nervt, ist BLE Geräte anzulernen oder zu koppeln… Drücken Sie die Taste am Gerät… Und da passiert dann nichts, aber mit etwa fummeln, geht es irgendwann.

Grüße