Haussanierung: KNX, Zigbee, Shelly?

Ja genau, das sind dann diese Funkteile mit GU10-Sockel.

Danke für die ganzen Informationen. Ich konnte das jetzt für mich ein wenig aufdröseln, bitte korrigiert mich:

  • Eine Schienenlösung mit KNX-Steuerung sowie die Möglichkeit die Spots einzeln anzusteuern und noch Farben einzustellen gibt es in der Form nicht, wenn man eine reine kabelgebundene Lösung möchte.
  • Hue geht natürlich immer, wenn man die Schienen unter Dauerstrom setzt. Hier hat man leider den Kompromiss, dass man doch wieder ein funkbasiertes System nutzen muss und KNX keinen Vorteil mehr bringt.

Ich kann mich jetzt mit der Lösung anfreunden, dass ich in den mir wichtigen 3 Bereichen (Küchen/Esszimmer sowie Couchzimmer und Bad) Hue Leuchtmittel in den Spots (Dauerstrom auf den Schienen) und in allen anderen Hausbereichen die Philips Warmglow in den Schienen nutze. Somit kann ich hier wieder den KNX Vorteil (Schaltsicherheit) ausspielen.

Das wäre zumindest mein Kompromiss, bin aber gerne auch für weitere Vorschläge/ Erfahrungen von euch offen.

Viele Grüße
marvus

Es gibt Schienensysteme, wo jeder einzelne Spot bzw. jede einzelne Leuchte per DALI und somit auch per DALI Gateway und KNX ansteuerbar ist. Allerdings nur DT6 und kein DT8.

Danke für den Tipp. Aber da es nicht bunt ist, fällt es raus :innocent:

Es ist nicht so, dass dein Wunsch unklar wäre.

Um es nochmal deutlicher zu formulieren: es gibt Leuchtmittel mit guter Lichtqualität und es gibt Leuchtmittel die bunt leuchten können. Beides zusammen wird sehr teuer, da gibt es nur wenige High-End-Lösungen (Kiteo Pi-LED usw.)

Du möchtest offenbar Kirmeslicht (Folge: schlechte Lichtqualität, miese Farbwiedergabe) und davon raten wir eben nachdrücklich ab. Beim hochpreisigen KNX wäre das besonders ärgerlich, schlechte Leuchtmittel zu verbauen.

Hallo,
derzeit nutze ich Symcon über Docker auf der Synology. Jetzt überlege ich mir die Symbox Pro (mit Ram Erweiterung) und KNX Erweiterung anzuschaffen.

So wie ich es verstanden habe, wäre der Vorteil einer Symbox, dass Symcon autark (unabhängig der NAS läuft, bei Netzausfall weiterläuft, KNX leichter zu integrieren ist und ich bei einem Routerwechsel keine IP Probleme habe). Richtig? Gut, so oft wechselt man den Router nun auch nicht…

Auf der anderen Seite möchte ich natürlich die ETS über LAN erreichen können und benötige trotzdem noch ein IP Interface. Wäre es in diesem Fall dann doch klüger weiter Symcon auf Docker zu betreiben, die 500€ zu sparen und KNX über das IP Interface zu nutzen?

Wie sind da eure Meinungen? Ist am Ende der „Haben wollen“ Faktor größer als der tatsächliche Mehrwert?

Hi, wenn du schon länger mit Symcon arbeitest dann wirst du ja keine Problem haben noch ein KNX IP-Interface einzubinden. Und wie du schon richtig geschrieben hast, würdest du dieses ja trotz SymBox mit KNX Modul noch zusätzlich zum Programmieren der Geräte benötigen. Wäre das nicht nötig, dann könnte man den Preis für das IP-Interface ja noch von der SymBox abziehen.

Daher ist meiner Meinung nach der Mehrwert der SymBox für einen erfahrenen IPS User doch eher gering. Da ich Symcon allerdings noch nicht auf einem Docker betrieben habe, kann ich nicht sagen, welche Einschränkungen es da ggf. Noch im Vergleich zu einer dedizierten Hardware wie RasPi oder Mini-PC noch geben könnte. Das weißt du bestimmt aus Erfahrung besser.

Ich habe letztens wieder die Ubuntu-Update Thematik gehabt. Symcon lässt sich nicht updaten weil Ubuntu zu alt und Ubuntu lässt sich nicht updaten, weil Symcon dann nicht mehr läuft. Diese ganze Aktualisiererei ist immer sehr zeitaufwändig. Bei der Symbox: Klick. Fertig. Von daher würde ich der Aussage entschieden widersprechen.

Wenn ich mich richtig erinnere war die Lösung im Forum beschrieben:

Also auf einem RasbPi ist ein Update normalerweise auch nur Klick2Go :smiley:
Das einizige was nervt ist wenn das OS nicht mehr unterstützt wird :frowning:

Hat halt alles so seine Vor- und Nachteile :innocent:

Gruß Heiko

Ich weiß durchaus, wie es geht. Es ist und bleibt aber nervig.

Genau das meine ich.

Das kommt aber auch nur aller Jubeljahre vor :slight_smile:

Das meinte ich mit Vor und Nachteile. Mit sonem Pi kann man halt noch einiges mehr laufen lassen usw.

Aber, bin schon weg - bin kein Freund von Diskussionen (Was soll ich nehmen?).
Wollte es nur der vollständighalber erwähnt haben, weil das mit Ubuntu ist ein ganz anderes Ding und macht den Eindruck das alle Linuxe zicken!

Gruß HEiko

Ich bin ein großer Freund einer soliden Basis und das ist für mich halt eindeutig eine Symbox. Da wird nicht dran rumgebastelt und alle Basics laufen. Wenn dann der Pi mit Docker mal das zeitlich segnet bekommt das im besten Fall die Frau nicht mit …

Gruß Stephan

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Andere mühen sich beim Transfer irgendwelcher Dateien von/zur Symbox und sind genervt, da muss man auch wissen wie’s geht. Irgendwie hat jede Platform ihre Vor- und Nachteile.

Vielen Dank für eure unterschiedlichen Meinungen. Genau das bestätigt mich in meinem Empfinden. Ich habe allerdings wohl noch ein Argument pro Symbox Pro gefunden. Die Elektrik wird am Anfang der Sanierung gemacht. Meine Synology würde sicherlich zu allerletzt umziehen. So könnte ich mit einer Symbox schon relativ frühzeitig beginnen sie im neuen Umfeld in Betrieb zu nehmen und mit KNX zu verheiraten.

@paresy Vielleicht gibt es in den nächsten Tagen/Wochen nochmal eine günstigere Gelegenheit die Box zu erwerben, um mir oder vielleicht auch anderen die Entscheidung in der Weihnachtszeit zu erleichtern :wink:

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Also ich erinnere mich, dass es da im letzten Jahr so eine Aktion um die Zeit gab :wink:

Kann ich auch nur dringend von abraten. Symcon alleine auf einem Pi, okay. Läuft stabil. Aber so wie da noch andere Sachen drauf laufen, die vielleicht nicht sauber programmiert sind, kann der Pi auch mal einfrieren. Und dann steht man da ohne funktionierende Hausautomation.

Von Zicken hat keiner gesprochen.

Ob ich eine Datei auf den Pi kopiere oder auf die Symbox: Die Unterschiede sind quasi fast nicht vorhanden.