Frage an die Integratoren: Wartungsvertrag

Habt ihr als Integrator mit euren Kunden einen Wartungsvertrag geschlossen? Sicherlich ja. Habt ihr dazu ein Muster oder was habt ihr in dem Vertrag alles geregelt?

Nein

Nein

Nein

Nix

Ich wüsste gar nicht, warum ich so etwas tun sollte. Was soll ich denn da warten? Ein Symcon auf einer SymBox läuft meines Erachtens völlig wartungsfrei. Ich würde es als unseriös empfinden, diesbezüglich einen Wartungsvertrag abzuschließen.

Dem stimme ich dir zu, keine Frage. Es geht mir aber eher darum, dass man schon immer mal drüber schauen sollte. Schon allein gibt es jährlich mehrere Updates, die es einzuspielen gibt. Und schauen, ob noch alle Schnittstellen laufen oder sich sonst etwas verändert hat.

Aus meiner Sicht ist ein Wartungsvertrag dazu da, dass man Zeit einplant, sich mit dem System zu befassen. Oder andersrum ohne Wartungsvertrag hat man das System gebaut und dem Kunden übergeben, lässt es dann aber laufen.

Jein. Wozu?

Bei 99% aller Kunden ändert sich am Umfang der technischen Geräte erst einmal nichts. Heißt, ich brauche Updates nur, wenn sich für den Kunden dadurch ein Mehrwehrt durch z.B. neue Features ergibt. Sollte es Bugfixes geben, von denen der Kunde betroffen ist, dann kann man die natürlich auch mittels Update beheben. Der Satz “die es einzuspielen gibt” klingt mir nach Zwang, der ja definitiv nicht gegeben ist.

Aber gehen wir davon aus, ich müsse ein Update einspielen. Dauert 3 Minuten. Danach checke ich das System noch ausführlich. Das dauert je nach System unterschiedlich lange, daher kann ich da nicht mit pauschalen Aussagen arbeiten. Lass das 3-4 Mal im Jahr vorkommen. Ist für den Kunden günstiger, wenn er mir das jeweils einzeln bezahlt, als wenn ich ihm monatlich Geld aus der Tasche ziehe. Zumal es die Updatepflicht ja gar nicht gibt.

Angenommen ich habe einen Wartungsvertrag, in welchem ich festhalte, ich checke das System monatlich. Wenn ich am 01. eines jeden Monats das System checke und irgendwas fällt am 05. aus, dann steht der Kunde den Großteil des Monats ohne funktionierendes System da. Bringt also niemandem etwas. Mein gewähltes Beispiel ist auch völlig absurd, denn die Kunden merken i.d.R. selbst, wenn sich irgendwas verabschiedet hat oder aber es gibt Benachrichtigungen bei Fehlern. (By the way: Warum sollte eine Schnittstelle nicht mehr laufen?)

Ja, richtig. Genau dafür zahlt der Kunde wenn der eine SymBox kauft. Für ein laufendes System. Es gibt bei einer SymBox keine Verschleißteile, keine beweglichen Teile und nichts, was regelmäßig geprüft oder getauscht werden müsste wie z.B. beim Auto. Wenn Elektronik kaputt geht, dann meistens unangekündigt und spontan.

Wozu also einen Wartungsvertrag? Ein Wartungsvertrag (für eine SymBox) impliziert ja schon, dass ich Müll verkauft habe, wo ich regelmäßig kontrollieren muss, ob er noch läuft. Nein! Ich verkaufe eine SymBox mit IP-Symcon. Das ist ein Produkt, wo ich als Integrator zu 1000% hinterstehe und dem ich vertraue. Was für einen Eindruck hinterlässt es beim Kunden wenn ich sage “Lieber Kunde, du musst jetzt zusätzlich zum Kaufpreis noch im Monat die Summe X für einen Wartungsvertrag an mich zahlen, damit ich prüfen kann, ob noch alles läuft”? Wie gesagt, wir reden von einer SymBox. Bei Lüftungsanlagen, Heizungsanlagen., Haustüren und Autos habe ich da eine andere Meinung.

Wenn ich also ein vernünftiges System abliefere, welches im Fehlerfall selbst auf sich aufmerksam macht, wozu dann “mal drüber schauen”?

Ich habe tatsächlich Kunden, wo es über ein anderes System eine Benachrichtigung geben würde, wenn die SymBox auffällt. Stand damals ganz oben auf der Prioritätenliste. Wurde es schon mal gebraucht? Nein!

Ich habe bei mir zu Hause auch ein kleines Szenario realisiert, was mich über den Ausfall von IP-Symcon benachrichtigen würde. Wurde auch noch nie benötigt.

Ich habe da draußen viele Systeme am laufen. Fast überall kommt KNX zum Einsatz, sehr häufig MODBUS und hier und da auch mal MBUS oder 1-Wire. Im Normalfall läuft das alles ohne Störungen. Von daher sehe ich bzgl. IP-Symcon und einer SymBox einen Wartungsvertrag als pure Abzocke dem Kunden gegenüber an.

Muss natürlich Kontakt zu Fremdsystemen hergestellt werden, die häufig abstürzen, dann mag das schon wieder ganz anders aussehen. Aber wer setzt denn bitte so etwas ein?

(Bin gespannt, ob Volker gleich um die Ecke kommt und Fanboy schreit)

Ich bin zwar nicht Volker und wollte mich aus den Diskussionen eigentlich raushalten, aber das hier

ist schon etwas heftig.

Ja wir haben “technische Systeme” die Updates benötigen und bekommen (müssen), schon allein aus Sicherheitsgründen.

Wenn alles rein lokal läuft und nie irgendwelche Anbindungen von oder nach außen stattfinden, ist das Risiko geringer, aber x Jahre ohne Updates ist zumindest leichtsinnig.

Allerdings zum Thema würde ein Wartungsvertrag eventuell eine Erwartungshaltung und Verantwortungsübergabe implizieren, die die Integratoren nicht erfüllen wollen/können.

Ich habe jetzt wohl erkannt, warum @DerStandart und ich vermeintlich unterschiedlicher Meinung sind. Du verstehst unter Wartungsvertrag eine monatliche Zahlung, was ich allerdings nicht gemeint hatte.

In meiner Fragestellung ging es darum, ein Vertragswerk aufzustellen, dass ich mit dem Kunden nach der Erstellung und Übergabe in Kontakt bleibe und dazu ein paar Regeln gelten. Z.B. dass vorhandene Updates eingespielt werden, dass man über den Connect oder VPN einen Zugang behält und dass man auch bei irgendwelchen Problemen drauf reagiert. Das Geld steht da nicht im Vordergrund, um dort monatlich zu kassieren. Sondern bisher haben wir das mit einer kleinen jährlichen Pauschale oft im Zusammenhang mit der Verlängerung der Subskription abgehandelt.

Und ich frage auch deshalb, weil Unternehmen unbedingt einen Vertrag haben wollen. Auch da geht es nicht ums Geld, sondern dass sie ein System erhalten, was auch dauerhaft läuft (das macht die Symbox per se) und sich auch jemand drum kümmert als dass es tot wird.

Ja? Sind dir bei Symcon Sicherheitslücken bekannt, die man schnell beheben sollte, weil man sich sonst ernsthaft irgendwas fangen könnte? Ich nutze Symcon seit 2009 und ich kann mich nur an eine Situation erinnern, wo wirklich eine Sicherheitslücke bestand, die man damals sogar ohne gültige Subskription updaten konnte. Von daher bitte ich darum, Sicherheitsgründe zu erläutern, die Updates zwingend erforderlich machen. Ich lerne gerne dazu.

Ja, da verstehen wir dann tatsächlich was anderes. Oder lass es eine jährliche Zahlung sein.

Wird eine Subskription bei mir gekauft, so ist da in dem Rahmen natürlich ein wenig Service dabei.

Alles andere habe ich bisher nicht vertraglich regeln müssen. Dadurch, dass ich nur ein 1-Mann Unternehmen bin, würde ich so etwas auch niemals abschließen, denn ich weiß ja jetzt gar nicht, was in 3 Monaten los ist. Also so im Sinne eines SLA würde ich niemals Verträge abschließen, weil ich z.B. aus dem Urlaub nicht reagieren könnte.

Es gibt immer Gründe um Updates oder Wartung zu machen.

Aber es gibt auch Menschen, die ihr Auto nicht in die Werkstatt bringen und keine Wartung machen. Das hängt halt davon ab, ob ich mit Ausfällen leben kann/will oder nicht.

Okay, und genau nach denen frage ich ja, denn ich persönlich sehe sie nicht.

Ich liebe Vergleiche mit Autos und mache sie auch sehr oft und sehr gerne. Hier in diesem Fall passt es aber nicht. Ein Auto unterliegt einem gewissen Verschleiß. Dort nutzen sich die Bremsen ab, es muss ein Ölwechsel gemacht werden, etc. Das ist ja bei der SymBox alles nicht erforderlich. (Oder ich hab noch nicht gefunden, wo ich das Öl reinkippen muss.) Keine bewegelichen Teile, nichts was großartiger Abnutzung unterliegt.

Und was genau soll an IP-Symcon auf einer SymBox ausfallen, wenn ich es nicht warte?

Also: wenn du meine Aussage, wo ich sinngemäß sage, dass kein Zwang zu Updates gegeben ist, “schon etwas heftig” findest, dann bitte ich freundlich um Argumente, warum du das so siehst. Denn Sicherheitslücken gibt es weder beim SymOS noch bei IP-Symcon (wie gesagt, in zig Jahren mal eine Ausnahme) und “es gibt immer Gründe” ist mir zu pauschal.

Neue Features sind ein Grund. Bugfixes in Teilen des Systems, die der Kunde nutzt sind auch ein Grund. Aber einen Zwang kann ich beim besten Willen nicht erkennen. Aber wie gesagt, vielleicht ist das auch nur durch meine Fanboy-Brille gesehen und evtl. habe ich auch verlernt, diese abzusetzen und stelle dadurch ein Sicherheitsrisiko für meine Kunden dar. Von daher bitte ich um Aufklärung.

Bin gespannt, ob mal handfeste Argumente kommen. Aber ich vermute, ich weiß schon, wie es hier enden wird.

Wir nutzen im Unternehmen auch Wartungsverträge und das hat Null damit zu tun, dass Systeme per se unzuverlässig sind.

Es gib uns einfach die Sicherheit, dass wir bei Problemen eine sofortige Unterstützung bekommen und einfordern, ohne dass wir für den Einzelfall neue Aufträge vergeben müssen. Natürlich auch für die Updates usw.

Ich finde den Gedanken eher seltsam, dass ein modernes System eingebaut und sich alleine überlassen wird. Gerade in einem technischen Themenfeld, das sich so unglaublich schnell verändert.

Für mich klingt das nicht nach Hausautomation, sondern eher nach ElektroInstallation. Schalter und Steckdosen einmal ausgewählt und das soll ein Hausleben halten.

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Ja, kenne ich von anderer Software auch so bei Firmenkunden, die wünschen das häufig. Ob man es Wartungsvertrag oder Supportvertrag nennt, es gibt der Beziehung eine gewisse Verbindlichkeit für beide Seiten.

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Wenn du im gewerblichen Bereich unterwegs bist, wo du für jeden Pinselstrich eine Ausschreibung machen darfst, dann ist es natürlich mit einem bestehenden Wartungsvertrag 100 Mal unkomplizierter, eine Dienstleistung schnell zu erhalten. Keine Frage.

Was wäre denn deine Erwartungshaltung? Stell dir vor, du bist Privatmensch im Einfamilienhaus, ich verkaufe dir eine SymBox mit IP-Symcon und richte dir alles so ein, wie du es gewünscht hast. Du zahlst deine Rechnung und alle sind glücklich. Ich melde mich nach einem Jahr und frage nett, ob du eine Subskription bei mir kaufen möchtest. Diese spiele ich natürlich ohne Zusatzkosten ein. Man unterhält sich kurz ob alles läuft. Fertig. So läuft es. Wäre deine Erwartungshaltung, dass ich alle 2-3 Monate kostenpflichtig auf das System schaue, dir sage “alles in Ordnung” und du dann dafür auch noch zahlen darfst? Wohl eher nicht.

Ich finde es absurd. Natürlich überlasse ich ein modernes System sich alleine. Wer will denn ein System haben, an dem er Wartungen durchführen muss, damit es weiterläuft? Oder anders gefragt: Was soll ich dann an einer SymBox warten? Und wie kann ich mit einer Wartung verhindern, dass sie nicht doch drei Tage später kaputt geht? Das ist doch kein Auto wo man an bestimmten Verhaltensmustern erkennen kann, dass es bald kaputt geht.

Ich habe vor Jahren eine Küche mit modernen Küchengeräten gekauft. Muss ich da jetzt auch eine Wartung durchführen lassen?

Ganz klar. Verständlich. Die sind aber i.d.R. auch auf diese Software angewiesen und verdienen damit ihr Geld. Die Software muss laufen. Die läuft dann aber meistens auf Windows, was hier und da nach Windows-Updates schon mal für Probleme sorgen kann. Das ist ja aber bei einer SymBox auch nicht gegeben, da entwickelt der Hersteller das Betriebssystem selbst.

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Wie immer in den Diskussionen mit dir, schwarzweiß und uneinsichtig :innocent:.

Trotz fehlender bekannter Sicherheitslücken in der Symbox ist es essenziell, sein Symcon-System aktuell zu halten, um präventive Sicherheit, Kompatibilität, Stabilität und neue Funktionen zu gewährleisten.

  • Präventive Sicherheit (Härtung): Updates schließen potenzielle Einfallstore in Unterkomponenten und Bibliotheken, wie dem unterlagerten PHP, bevor sie ausgenutzt werden, und machen das System widerstandsfähiger gegen neue Angriffe.
  • Kompatibilität mit Drittanbietern: API-Änderungen bei Geräten (z. B. KNX, HomeMatic, Shelly) und Cloud-Diensten (Alexa, Google) sowie Weiterentwicklungen von Protokollen wie TLS erfordern Updates, um Verbindungen aufrechtzuerhalten.
  • Stabilität und Performance: Updates beheben Bugs, Speicherlecks und Abstürze, optimieren Ressourcennutzung (RAM, CPU) und verbessern die Skript-Engine sowie Frontends oder Module.
  • Funktionsumfang und Komfort: Neue Features wie Visualisierungen, effizientere PHP-Versionen oder Unterstützung für Standards wie Matter werden nur mit Updates verfügbar.

Gewagte Aussage, vielleicht äußert sich @paresy ja dazu :grinning_face:.

Ja sorry, aus meiner Sicht ist es eben Quatsch was hier geschrieben wird.

Wie ich es erwartet habe, lieferst du nur sehr dünne Argumente.

Ich sagte ja bereits, dass man Updates zwingend durchführen muss, wenn man Bugs gefixt haben möchte und neue Features benötigt. Ich sagte ebenfalls, dass man KEINE Updates durchführen muss, wenn sich am System nichts ändert. Daraus folgt: Ändert sich am System oder an Drittsystemen etwas, so ist man natürlich auch gezwungen, Updates durchzuführen, um weiterhin kompatibel zu bleiben. Somit kannst du deine 3 letzten Punkte von der Liste des Updatezwangs streichen, denn das sind Punkte, in denen wir übereinstimmen.

Was bleibt ist der Punkt “präventive Sicherheit”. Nun ja. Ich habe es in 16 Jahren Symcon nur einmal erlebt, dass es wirklich eine Sicherheitslücke gab, die schnell gefixt werden musste. Auch das erwähnte ich bereits. Der Hersteller schreibt sogar hier in den offiziellen Texten der Webseite “Symcon funktioniert nach der Installation auch mit einer abgelaufenen Subskription”. Nirgends ein Hinweis darauf, dass man immer up to date sein sollte. Von daher finde ich die Argumentation hier etwas “dünn”.

Und nur schwarz/weiß liefere ich auch nicht. Es wurde ja bereits festgestellt, dass ein Wartungsvertrag in manchen Situationen für den Kunden hilfreich sein kann.

Ich meinte die Aussage so, dass das SymOS speziell auf die Bedürfnisse von Symcon zugeschnitten ist. Ein SymOS wird immer zu Symcon passen und umgekerht. Es wird nicht passieren, dass ein Symcon fliegen geht, weil es Inkompatibilitäten zum Betriebssystem gibt. Ebenso wird es nicht passieren, dass ein Update des Betriebssystem das Symcon zerschießt. Von daher brauche ich in Bezug auf das Zusammenspiel von Symcon mit dem Betriebssystem keinerlei Wartung, weil ich immer weiß, dass es aus gleichem Hause kommt und daher niemals inkompatibel sein wird.

Warum tust du das, wenn der Kunde aus deiner Sicht keine Updates benötigt, weil sich nichts ändert?

Das SymOS basiert auf einer Distribution, die auch Lücken haben kann, genau so, wie PHP und Libraries die Teil von Symcon sind.

Damit der Connect Service läuft.

Jo und wenn die vorhanden sind, erwarte ich vom Hersteller, dass ich darüber informiert werde.

Hmm, mich wundert es das ihr (?) keine Wartungsverträge habt.
Unter Wartungsvertrag verstehe ich jetzt aber nicht, die oben diskutierte „mechanische Wartung“ sondern eher Anpassungen an neue Gegebenheiten oder auch Hotline.
Eine Art von Kostenversicherung.
Denn auch wenn die Software brav läuft, es gibt ja viele Dinge die trotzdem ein eingreifen des Integrators erfordern können. Nach Stunden abgerechnet kann das dann auch ganz schön teuer werden.
Der Kunde kann mit fixen Kosten kalkulieren - der Anbieter hat ein laufendes ebenfalls kalkulierbares Einkommen.
Das ist doch WinWin.

War vor vielen vielen Jahren bei einem EDV Händler beschäftigt. Gut, wir hatten fast nur gewerbliche Kunden, aber da ging fast nix ohne Wartungsvertrag raus. Diese umschlossen die Hardware aber auch Software Windows/Office/CAD/Netzwerke ect.

schöne Grüße
Bernhard

Schön, dass es hier jemanden gibt, der sachlich mitdiskutieren möchte. Danke Bernhard.

Aus dem täglichen Geschäft kann ich sagen, dass diese neuen Gegebenheiten so selten vorkommen, dass sich eine Abrechnung nach Stunden wohl eher für den Kunden lohnt, als eine fixe monatliche Pauschale. Dinge, die da regelmäßig vorkommen sind:

  • Umbenennung von Räumen da Nutzungsänderung
  • Schaltkanal wird Dimmkanal
  • Inbetriebnahme neuer 8-Fach Schaltaktor
  • Inbetriebnahme neuer Präsenzmelder
  • Hinzufügen einer neuen Kategorie in der Visu, um bestimmte Dinge auf einem Fleck zu haben.

Das sind fast alles Dinge, die in unter einer halben Stunde erledigt sind. Da rechnet man dann eine halbe Stunde ab und fertig.

Telefonisch bin ich für meine Kunden natürlich grundsätzlich erreichbar. Auch ganz ohne Wartungsvertrag. Ich persönlich könnte eine dauerhafte telefonische Erreichbarkeit auch gar nicht garantieren, denn wenn ich in irgend einem Keller vor einer Verteilung stehe, Komponenten in Betrieb nehme aber keinen Handyempfang habe, bin ich nicht erreichbar. Wenn genau in dem Moment schnelles Handeln erforderlich wäre, könnte ich nicht reagieren.

Bei mir im Tagesgeschäft sehr sehr selten. Da fehlt mir auch die Phantasie, um mir vorzustellen, was das sein könnte.

Ich habe zu dem Thema vor vielen Jahren tatsächlich mal eine Umfrage im Kundenkreis durchgeführt. Der Betrag, den die Kunden bereit wären, monatlich zu zahlen, war unterirdisch. Wenn da mal einer 50,- EUR gesagt hat, war es schon hoch und eher die Ausnahme. Der Mittelwert lag so bei 20,- EUR pro Monat. Da kann man ganz schnell rechnen, dass sich das für mich als Integrator nicht lohnt. Generell schlug mir da auch eher die Stimmung entgehen “Wozu?”. Wie gesagt, ich beziehe mich da überweigend auf das private Umfeld, also die Familie im Einfamilienhaus.

Was wärt ihr denn Bereit, dafür monatlich zu zahlen? Das würde mich mal interessieren.

Klar, da macht es Sinn. Noch dazu wenn das IT-Netzwerk und Arbeitsplätze betroffen sind. Da kann der Ausfall eines Arbeitplaztes unter Umständen sehr schnell sehr teuer werden. Da ist ein Wartungsvertrag mit entsprechendem SLA zwingend erforderlich.

Ich war vor vielen Jahren an der Planung eines Projektes beteiligt, wo IP-Symcon Dinge tun sollte, bei denen es auch sehr schlecht gewesen wäre, wenn es ausgefallen wäre. Da wäre tatsächlich auch ein Vertrag mit entsprechendem SLA ein Teil des Projektes gewesen. Aber das sind - zumindest bei mir - die Ausnahmen.

(Der Rest hier ist wieder gelaufen wie immer. Es wird ein Argument vorgebracht, ich begründe warum es Quatsch ist und dann ist es auf einmal ruhig. Wie immer, nur mit anderen Personen. Ich warte immer noch auf eine Begründung, warum es ein Zwang ist, Updates zu installieren. Aber da kommt wohl nichts mehr.)

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@Ubari schrieb, dass er Kunden hat, die so etwas wünschen. Punkt. Du hast andere Kunden, scheint es, dabei hätte man es belassen können.