Nicht an automat528 gerichtet…!!
ob Symcon auch in der Zukunft gut aufgestellt
Nach 20 Jahren Verlauf schätze ich: jo, ich glaube an die Symcon Crew.
Mein Kommentar war eher scherzend gemeint.
Kostenlose Software ist nie wirklich „kostenlos“ – sie muss trotzdem entwickelt, getestet, dokumentiert und gepflegt werden, und dafür braucht es ein Team, das Geld kostet. Wenn ein Produkt dauerhaft gratis angeboten wird, funktioniert das in der Regel nur über andere Einnahmequellen: Werbung, Datennutzung, Sponsoring, Up-/Cross-Selling oder ähnliche Modelle. Wer gleichzeitig Professionalität, Stabilität, Support und Weiterentwicklung erwartet, muss akzeptieren, dass dafür verlässliche Einnahmen nötig sind.
Dazu kommt: Funktionen, die im Hobbybereich „gut genug“ sind, reichen im professionellen Einsatz oft nicht aus. Im Profiumfeld zählen andere Anforderungen – Haftungsrisiken, Ausfallsicherheit, Supportzeiten, saubere Schnittstellen, langfristige Wartbarkeit, Compliance. Das führt zwangsläufig dazu, dass sich Softwareanbieter, die ursprünglich aus dem Hobbybereich kommen, mit der Zeit professionalisieren und sich stärker auf Geschäftskunden konzentrieren. Das ist kein „Verrat an der Community“, sondern eine normale Entwicklung, wenn aus einem Projekt ein belastbares Produkt werden soll.
Vor diesem Hintergrund finde ich den Anspruch auf dauerhaft kostenlose Software befremdlich. Es ist eine Illusion zu glauben, dass gelegentliche Amateur-Mitarbeit oder ein bisschen Community-Engagement die notwendigen Lizenz- und Betriebskosten dauerhaft trägt. Wenn man ehrlich ist, muss man das auch nicht weichzeichnen: Der Hauptfokus von Symcon liegt im professionellen Bereich. Und wer es sich leisten kann, wird gerne auch als ambitionierter Amateur mit betreut und wertgeschätzt – selbstverständlich gegen eine Gebühr.
Nachdem viele von HA schwärmen, hatte ich HA auch mal ein paar Monate ausprobiert. Es gibt etliche tolle Dinge mit HA, die wirklich gut laufen. Allerdings bin ich mit dem Dashboard nie so richtig warm geworden. Am Ende bin ich doch wieder zu Symcon zurückgekehrt, da ich mit IPSView meine Visualisierung zu 100% nach meinen Wünschen gestalten kann. Das ist für mich ein sehr wichtiger Punkt.
Habe ich auch so aufgefasst. Solche Scherze können aber den Anlass für einen entgültigen Entschluss geben, wenn man sowieso schon mit dem Gedanken spielt. Ich habe zuviel Zeit in die Programmierung investiert. Wechseln ist sowieso keine Option bei mir. Aber schade um jeden, der geht.
Hat auch niemand gefordert. Die Plattform soll attraktiv bleiben, und auch Leute ansprechen, die keine so hohen Ansprüche haben. Man braucht auch nicht ständig auf dem Profi-Slogan herumreiten, auch ein Symcon kann abschmieren, was mich auch lange Zeit davon abgehalten, ganz zu Symcon zu wechseln. Überall passieren Fehler, deshalb will ich das auch nicht überbewerten. Ist seitdem nicht nochmal passiert.
Ja eben. Wir wissen was Symcon leistet und warum wir damit gut fahren. Hatte vor Symcon nach ioBroker und dann HA in der Nutzung. Es geht nur darum, die Attraktivität zu erhöhen, bzw. zu erhalten. Aber es gibt ja auch immer noch Linux-Nutzer, die den steigenden Marktanteil von Linux auf dem Desktop argwöhnisch betrachten
, weil sie eine “Verwässerung” befürchten. Hier scheint es ähnlich zu sein. Lieber klein und “unter sich” … der angeblichen Profi-Liga.
Treffender kann man es nicht ausdrücken.

Ich bin einer der autodidaktischen Amateure, die nur ihr Haus smart machen möchten. Ich brauchte ein System, bei dem ich auch KNX integrieren kann. Anfangs nur, weil ein KNX-Knoten abgeraucht ist und ich keine Dokumentation hatte (die Profis wollten ein paar tausend Euro für die Arbeit, die mich einen Tag gekostet hat, haben). Mittlerweile nutze ich das System aber hauptsächlich zur Überwachung (Kameras, Rauchmelder, Bewegungsmelder usw.). Ich verwende den Fernzugriff und IPSView hierfür und möchte meiner Familie keinen Zugriff über VPN zumuten. IOBroker oder HA sind für mich als Privatperson zwar kostenlos, allerdings kostet der Fernzugriff bei beiden mehr als die Lizenz von Symcon incl. Fernzugriff. Ich freue mich über die vielen Lösungen, die Symcon und die Community anbieten und werde bleiben.
Was mir viel mehr Sorge macht ist, dass einzelne Hersteller sich verabschieden (Devolo usw.) und man dann auf sukzessive toter Hardware sitzt, bzw. viele Produkte nicht so zuverlässig funktionieren wie im Prospekt beschrieben. Insbesondere die Z-Wave Bewegungsmelder haben mich schon so manche Zeit gekostet.
Es wäre schön, wenn Symcon auch in Zukunft ein Herz für die privaten Anwender behält.
Hi,
da fühle ich mich ein wenig angesprochen ![]()
DAS! War auch eines meiner Beweggründe. Meine Automatisierung kostet soviel Kohle, da fallen die Lizenzkosten nicht mehr ins Gewicht. Anfangs war ich auch sehr angetan und habe viel Hoffnung in die Kachelvisu gesetzt… Leider wurde ich enttäuscht.
Bei HA muss ich mir weder Werbung antun, noch MUSS ich sponsor sein (was ich aber durchaus mache) noch muss ich irgendwelche Daten weitergeben. Wenn ich aber etwas möchte, was ich selber nicht leisten mag, dann KANN ich bezahlen.
Open Source ist zu vergleichen mit einem Ehrenamt. Man macht etwas für das Gemeinwohl, Reich wird man damit nicht.
Und ja, verkaufen, also als Dienstleistung, würde ich HA/IOBroker etc auch nicht.
das hab ich auch sehr lange genutzt, aber im endeffekt wurde mir der Pflegeaufwand zu groß, neues Handy mit anderer Auflösung? Dann kann man wieder die Views anpassen. Auch wenn man nur eine View für Tablet/Desktop/Phone haben wollte, musste man einige Kompromisse eingehen. Auch die Zusammenarbeit mit Symcon eigenen Kacheln ist (noch) nicht gegeben. Auch wieder doppelte arbeit.
Die Symcon Kacheln haben mich weder am Tablet/Desktop/Phone überzeugt. Zuviel Platzverschwendung und zuwenig Anpassbarkeit.
Bei HA nutze und pflege ich eine Oberfläche und kann damit Tablet/Desktop/Phone wunderbar abdecken. Dinge die ich am Phone nicht brauche, kann man ausblenden, Buttons stark anpassen etc. UND, ich kann die View auch, im gegensatz zu Ipsview, unter Linux nutzen (was ich seit dem Umstieg auch sehr oft mache).
Aber nur wenn Du die einmaligen Kosten und die IPSView Subscription weglässt. Allein die Lizenzkosten von Symcon Pro und Ipsview Standard erlauben dir die HA Cloud für 4 Jahre zu buchen. Und noch mehr, wenn Du Ipsview Pro und Symcon Ultimate nutzen musst/möchtest, dann sind es sogar 8 Jahre.
Die HA Cloud ist auch nur notwendig wenn man es sich sehr einfach machen möchte, Zugang ohne VPN geht auch ohne. Dank Multifaktor-Authentifizierung auch recht sicher.
Wie auch immer, ich sehe ich das so: Für Professionellen Einsatz, bspw als Integrator, hat Symcon ein alleinstellungsmerkmal. Für Heimutomatisierungen allgemein gibt es „draußen“ für jeden Geschmack etwas, da ist Symcon einer unter vielen.
Viele Grüße
Ich werde mich nicht groß an dieser Diskussion beteiligen (ist ja schon mehrfach gelaufen) aber ein kleines Beispiel:
Ich habe vor einigen Wochen meinen NAS von Openmediavault auf Unraid umgestellt.
Du konfigurierst die Anwendung intuitiv, denn alles ist sehr übersichtlich und leicht verständlich auf dem großen 30“ Bildschirm über den Browser.
Dann rufe ich später auf dem iPhone die Seite auf und bin ich geflasht. Ich weiß nicht wie die das machen aber alles wirkte auf dem iPhone Bildschirm optimal dargestellt.
Es wirkt nichts zu klein oder zu unübersichtlich. Nix extra für den kleinen Bildschirm angepasst oder sonstwie konfiguriert. Es ist einfach da.
Dieses Erlebnis ohne Aufwand hätte ich gerne auch in Symcon.
LG
Bei meinem grossen gewerblichen Projekt werde ich notgedrungen zu 99% auch bleiben. Privat - tendenziell möchte ich auch hier bei Symcon bleiben. Hängt davon ab, wie sich die Plattform in Zukunft entwickelt. Wenn man erstmal in Rente ist, hat man ja Zeit … Beide Systeme entwickeln sich auch weiter. Ein offizielles “Made for Symcon” analog zu “Made for Home Assistant” gibt es jedesfalls noch nicht. Wäre auch noch so ein Vorschlag, bei den Herstellern von Hardware aktiv zu werden. Besser kann man nicht werben. Home Assistant hat hier still und leise ein ganzes Ökosystem um sich versammelt. Ob es schon offizielle Plugins von Herstellern gibt, weiss ich nicht. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass das der nächste Schritt sein könnte. Und es ist bekannt, dass Hersteller meistens ihre Resourcen in nur eine Plattform stecken.
Interessant. Ich bin von Unraid wieder weg.
Das System auf einem USB-Stick fand ich gut. Aber die vorhandenen Plugins in schlechter Qualität. Da ist OMV allemal besser. Da ich aber keine Lust hatte, immer wieder neu aufzusetzen, habe ich das ganze jetzt auf zwei Docker Container aufgesplittet: SFTPGo für FTP und einen simplen Samba-Container: (dockur/samba). Der Cx Datei Explorer (Android) dient als Bedienoberfläche. Aber zurück zu Symcon: Ja das haben die von HA von Anfang an gut gemacht. Optisch gesehen und dass es auf jeder Bildschirmgrösse gleich gut skaliert. Bei Symcon wurde das eher als “moderne Lösung”, welche die alte ersetzen soll, implementiert. Und hier scheiden sich die Geister. Die klassische App, die flott und platzsparend Infos darstellt und eine schnelle Bedienung ermöglicht, ist nicht “überflüssig”. Ganz im Gegenteil. Hier würde mir auch das HA-Frontend mit seinem grafischen Schnickschnack nicht weiterhelfen. Die moderne App nutze ich wiederum für andere Zwecke. Ja, es ist mühselig immer für Tablet und Smartphone getrennt “hinterherräumen” zu müssen. Das ist schon ein Manko. Ich persönlich kann damit leben, solange die alte App bestehen bleibt. In der Version 8.2 gibt es endlich die Möglichkeit, Auflistungen auch platzsparend waagrecht anordnen zu können. Das lässt auf mehr Verbesserungen hoffen.
Schönen Tag zusammen,
ich habe mich jetzt mal mit Zigbee2mqtt befasst. Video angesehen und Anleitungen mehrfach durchgelesen. Dabei habe ich festgestellt das dies schon eine kleine Wissenschaft ist dies in Symcon rein zu bekommen.
Weil ich neugierig bin dachte ich mal sehen wie die das in dem überall hoch gelobten Home Assistant machen.
Das war ein Wow-Effekt. Bei denen geht das mit ein paar klicks. Da muß man kein Zigbee2mqtt seperat auf einen Docker oder so installieren.
Ich bin langjähriger Symcon Kunde aber diese Erfahrung ist es schon wert sich den Home Assistant mal genauer anzusehen.
Mal sehen welche Stärken und Schwächen dieses System hat.
Weil von den Machern von Zigbee2mqtt ja auch offiziell ein Addon für HA angeboten wird … Die Macht einer weitverbreiteten Plattform. Da bei HA alles mehr oder weniger auf Container basiert, wohl auch kein grosses Unterfangen. Man stelle sich vor, man könnte alle HA Addons direkt in Symcon verwenden, weil kompatibel …
So entwickelt sich alles mehr oder weniger hin zu einer Monokultur. Ein einziges marktbeherrschendes System und ein paar andere Systeme aus den Anfangszeiten von “Smart Home”, die kaum (noch) einer kennt, wie FHEM z.B.
plus mehr oder weniger “spezialisierte” Nischenanbieter wie Symcon, die sich mit einer Nebenrolle zufrieden geben oder irgendwann (hoffentlich nicht!) in die Bedeutungslosigkeit abrutschen. Da müsste man eben den Marktanteil steigern können.
Und einen Nachteil von HA kann ich Dir nennen. Für ein grosses Projekt halte ich es vom strukturellen Aufbau her persönlich nicht so gut geeignet, was nicht heisst dass es keine Leute gibt, die damit grosse Projekte verwalten. Ausserdem ist es auf den englisch-sprachigen Raum ausgerichtet, was man auch an mehreren Stellen immer wieder merkt. Da kann Symcon als echtes deutsches Produkt auf jeden Fall punkten.
Naja, ich schon mehr. Es ist einfach over the Top. Der erste Wow Effekt verschwindet langsam, wenn es sich wie eine Krake in Dein gesamtes Haus und Dein Leben einmischen will. Auch sonst ist da nicht alles Gold was glänzt.
Ich teste es immer mal, um zu sehen, was andere können und bin nie ganz überzeugt gewesen.
LG
Das ist zwar schon ziemlich OffTopic - aber auch ich habe mir HomeAssisstant angesehen und teilweise eine Instanz davon laufen.
Aber hauptsächlich weil ich seinerzeit relativ einfach damit ESP32 OTA Updates machen konnte.
Auch hier ist es so dass mit fast jedem größerem Update irgendwo nachgeschraubt werden muss sonst läuft es nimmer.
Ich habe HA gestern mal ausprobiert.
Die Integration der Kamerastreams ist sensationell ![]()
die Streams lassen sich im Hintergrund aktiv halten, und sind dann bei Bedarf sofort und vor allem zuverlässig da.
Da lädt nichts, da stürzt nichts ab, das funktioniert einfach.
Ja mir will das auch nicht in den Kopf, warum alte Mobotix Kameramodelle im neuesten HA problemlos laufen, in der neuen Mobile App von Symcon aber aussen vor bleiben müssen … Ich kann ja auch nicht einen Router in einem Gebäude mit viel Besuchsverkehr auf WPA3 only umstellen, nur weil WPA2 “längst” veraltet ist … sprich - die Abwärtskompatibilität muss gegeben sein. Noch ein Grund, warum die alte Mobile App (Hier funktionieren problemlos alle Streams!) so schnell nicht ausgedient hat.
Zu Anfangszeiten hat sich HA öfter mal komplett zerlegt.
Mittlerweile scheinen grössere Updates schon länger nicht mehr zum Super-GAU zu führen.