Ausfall RASPI

Guten Abend,

habe hier einen ausgefallen Raspi 4 mit Symcon 8.x, bei dem die Datensicherung nicht funktioniert hat :frowning:
Mit einer anderen SD-Karte kann ich das System wieder booten und auf die alte Karte zugreifen und sehe auch irgendwie das Symcon Verzeichnis.
Kann ich daraus jetzt wieder ein lauffähiges System mit den alten Daten reaktivieren?
Da ich kein Raspi Held bin und eher im Windows Umfeld unterwegs bin, bitte ich um Unterstützung.
Ich verstehe auch nicht so richtig, wie ich richtig auf die alten Daten zugreifen kann.

Vielen Dank an die gewährte Hilfe!

In der Symcon Anleitung steht wie man das Backup erstellt und einspielt.
Das geht natürlich auch mit einer anderen Karte.
Kannst die Verzeichnisse natürlich auch direkt von der alten Karte auf deine neue Karte kopieren.

cp AlterPfad NeuerPfad

Was ist denn passiert? SD Karte genutzt?

LG

Ja, es wurde eine SD-KArte genutzt.

@firebuster: Muss ich auf der neuen Karte nicht erst Symcon installieren und dann die Date kopieren?
Sicherlich muss ich den cp Befehl mit sudo nutzen, oder?
Aber wo genau befindet sich das alte Verzeichnis, wenn ich dies über einen UCB Adapter am RASPI anschließe?

am einfachsten ist du installierst Symcon neu und kopierst dann die alten Daten auf die neue Installation. Das sollte am einfachsten sein.

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Schau mal hier in der Doku:

Wo finde ich was?

  • /usr/bin/symcon - Executable*
  • /usr/share/symcon/ - Static Data (IP-Symcon Installation)*
  • /var/lib/symcon/ - Variable Data (Settings, Skripte, Medien…)*
  • /var/log/symcon/ - Log Files (Logfiles…)*

Danke für den Hinweis. Die Verzeichnisse kenne ich, doch ich muss diese ja beim neuen System von der mit einem USB Stick eingebundenen alten SD Karte kopieren.
Bei Windows würde es einfach ein neues Laufwerk geben, das ich dann als Quelle nehmen kann doch bei Linux ist es anders und da habe ich meine Probleme.

Kann noch bitte jemand helfen?

Schau Dir einfach mal PuTTY an und überlege das mit der erneuten Verwendung einer SD nochmal.
Das ist die Schwachstelle in Deinem System.

LG

Das werde ich auch machen, aber jetzt muss ich das System erst einmal wieder zum Laufen bringen und habe das Problem mit dem kopieren.

Wie hast Du es denn hardwaretechnisch gelöst?

Wenn der USB Stick nicht unter „/media/“ zu finden ist dann kurz googlen: Raspberry Pi: USB-Stick und USB-Festplatte einbinden › Jan Karres

Mich würde mal interessieren wie lange die SD Karte „gelebt“ hat?

Ich nutze auch noch die SD Card im Raspi 5.

Zwar kenne ich die Problematik mit den SD Karten, habe das Thema aber trotzdem immer auf die
„lange Bank“ geschoben.

Hoffentlich schaffe ich es diesen Winter :smile:

Versuch mal WinSCP, damit kannst du mit einem Dateimanager auf den PI zugreifen, das ist (wie ich erahne) für Linux-Anfänger die einfachere Variante.

Zumal du dann die SD-Karte auch auf deinem PC einbinden kannst (aber dafür musst du einen Treiber installieren fürs Filesystem)

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Also ein anderes System läuft seit 2022 mit einer SD-Karte ohne Probleme…

Danke für Deinen Hinweis auf WinSCP. Das werde ich probieren.

Kann ich dann von einem anderen System auf den Raspi zugreifen oder wie kann ich das verstehen?

ja, genau. Du gibst dort als Protokoll SCP ein , die IP-Adresse deines Raspi und deinen normalen Putty-Benutzernamen und Passwort. Dann kannst du mit einem 2-Fenster-DAteimanager zwischen deinem PC (oder anderen Remote-PCs) und dem Raspberry Dateien hin und her kopieren, direkt ändern etc. Ist für Konsolen-Unerfahrene deutlich leichter und übersichtlicher, weil man immer gleich sieht was für Dateien und Verzeichnisse es gibt. Konsolen-Befehle oder auch ein Terminal-Fenster kannst du jederzeit auf Klick auch aufrufen.

Es ist trotzdem sinnfrei, da alle Parameter heutzutage gegen den Einsatz sprechen. Aber jeder wie er möchte.

Solange man sich der Gefahr bewusst ist, ist das Risiko doch überschaubar.
Kein Grund sofort in Panik auszubrechen.

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Das ist richtig.

Andererseits sind heute PI3, 4 und 5 problemlos in der Lage von USB zu booten, bei 4+5 sogar mit deutlichem Geschwindigkeitsvorteil. Und USB-Flash-Stick oder USB-Gehäuse mit NVM/SSD kosten auch nicht mehr so viel.

Natürlich kann jeder tun was er möchte.

Ich bin in der IT (Rechenzentrum) als Techniker groß geworden und lebe seit dem mit dem ständigen Wandel in diesem Aufgabengebiet der IT. Nicht mehr als Techniker, sondern als Verantwortlicher.
Wenn jemand weiß, was er tut, ist es völlig ok. Aber wie soll der Laie wissen, was der richtige Weg ist und wenn dann mit Einzelbeispielen argumentiert wird, wird es schwierig, ruhig zu bleiben.

Aber wir sind ja alle alt genug. Fragen wir ChatGPT. Die Trefferquote ist zwar manchmal so genau wie die Wettervorhersage aber vielleicht hat man ja einen Treffer.

So, ich hab noch ne Woche Urlaub und dann werde ich wieder unentspannt. Grins

LG an alle Teilnehmer dieses Forums.

es kommt halt auch immer drauf an was man damit macht… ich habe einen Raspi der NUR meinen Internet-Speed trackt (weil ich damit mal Probleme hatte) und der läuft seit 3 Jahren auch ohne Probleme. Mein erste Symcon-PI hat auch 3 Jahre geschafft… das gute ist, dass die meist dann quasi in „Readonly-Modus“ gehen, heisst auf neue SD oder SSD kopieren, in den alten PI schieben und weiter geht es :smiley: