Anbindung Balkonkraftwerk mit Speicher

Hallo in der Runde,

Ich lese mich gerade in das Thema Balkonkraftwerk mit Speicher ein. Dabei habe ich festgestellt dass es sowohl für Solakon als auch für Zendure bereits entsprechende Module für Home Assistant gibt, um diese ohne Cloud zu benutzen.

Es wäre toll wenn man mindestens 1 dieser Geräte neigt auch in Symcon so nutzen könnte. Die Entwicklung geht hier immer weiter und im Moment habe ich so den Eindruck dass das jetzt stiefmütterlich behandelt wird.

Gruß

Michael

Du kannst einen Marstek Speicher - zumindest die B2500-D, andere sollten auch funktionieren - mit einem ESP32 und Bluetooth zu 100% lokal steuern. Ich habe drei von den B2500-D und das funktioniert perfekt. Die Daten kommen über MQTT in IPS rein.

Ob die Module (oder wie immer das bei HA heißt) nativ für die von dir angesprochenen Speicher vom Hersteller angeboten werden, weiß ich nicht. Eventuell liefern die die Daten auch über MQTT an HA nur heißt es dann “Home Assistant ready”. Wie bei den X-Sense Rauchmeldern bzw. der Basisstation. Man stellt den MQTT Server (IP Adresse) ein, Port und Authentifizierung und gut ist. Somit hast du alles in IPS was du brauchst. Was du dann eventuell noch herausfinden müsstest, über welches Topic und in welcher Formatierung die Speicher Befehle erwarten.

Das geht schon so per MQTT. Der Zendure ist jedoch bei den Akkudaten sehr maulfaul:

Peter

Das hängt davon ab, was man nutzt. Die lassen sich ja auch auf einen lokalen MQTT Server umstellen. Dann verliert man alles aus/mit der Cloud, somit auch Daten in der Zendure App, aber das kann alles Symcon.

Ich habe zwei Hyper2000 mit jeweils über 70 Werten, dazu 9 Werte pro Akku. Davon habe ich 2 und 3 an den Hypern.

Steuerung läuft lokal, in den letzten Tagen mit viel Sonne habe ich eine Menge optimiert, um endlich beide Hyper korrekt zu nutzen. Meine Scripte konnten immer nur einen sinnvoll steuern.

Die Monitoring Seite im IPSview enthält, sehr viel, vielleicht zu viel an Infos :smiley: .

Eingeschränkt funktioniert das auch ohne Umschwenken mit der Cloud und deren MQTT.

Ich weiß das und will das so haben, wie ich das jetzt habe mit OpenDTUonBattery. Erkläre das mit deiner Anlage doch bitte dem Themenersteller so dass er das versteht…

Hi vielen Dank für die Antworten.

Das mit mqtt zu machen und einen lokalen Server zu nutzen macht sicher Sinn zumal ich diesen ganzen Cloud Mist eigentlich sowieso nicht haben möchte.

Zumindest von zendune scheint das Modul native angebunden zu sein an home assistant

Wobei cool wäre es natürlich auch wenn ich meine Daten die ich sowieso schon habe benutzen könnte um die Steuerung des Speichers zu gewährleisten ohne auch noch einen Shelly einbauen zu müssen. Andererseits scheint das mit dem Shelly direkt native zu gehen egal Was sonstige externe Steuerungen machen wenn ich das richtig gelesen habe

Shelly ist nicht zwingend, wenn du einen modernen Zähler hast. Ich für meinen Teil habe je einen Hichi Infrarot → USB Lesekopf an den Haupttarif & Wärmepumpe die in meinen IP Symcon Raspberry Pi 3B+ gehen.
Günstige Shellys gibt es auf Shellyparts.de immer mal am WE noch preiswerter. Den habe ich trotzdem drin, da ich die Phasen einzeln aufzeichne.

Ich nutze tatsächlich einen Modbus Zähler schon seit ewigen Zeiten der funktioniert sehr gut. Dann muss aber symcon dafür sorgen dass die Daten entsprechend verarbeitet werden. Wenn ich das bei den Herstellern richtig gelesen habe funktioniert die Anbindung an Shelly autonom

Ich habe u. a. auch ein Modus Zähler für zentrale Auswertung beider Richtungen.

Zendure läuft mit Shelly Cloud über deren Cloud bei Freunden völlig unauffällig und selbstständig.

Es gibt viele Möglichkeiten, die Suche im Forum bringt einiges. Manches lässt sich mehr oder weniger direkt einbinden. Wenn du keine Cloud willst, dann bleibt nur Symcon und selber machen.

Bist du sicher dass Shelly dann über die Cloud läuft ich hatte das so verstanden dass sie sich Ihr WLAN sehen und dann entsprechend direkt eingebunden werden

Das sieht für mich nicht so aus

Doch das geht auch lokal. Die Einstellung ist aber sehr zickig. Manchmal muss man dazu den Shelly komplett rausschmeißen. Aus der Zendure-App und auch aus der Shelly-App-Cloud und dann noch einmal anfangen. Auch die Umschaltung von Standard 1-Phasen-Überwachung auf 3-Phasen-Überwachung ist störrisch. Immer alles genau durchlesen, anwählen und speichern und kontrollieren. Ob das inzwischen besser ist, weiß ich nicht. Ich hatte das anfangs auch über CT-Modus, mich hat aber gestört, dass er wenn der Akku voll war ewig lange im Standby stand und bei vollem Sonnenschein nicht eingespeist hat. Bin dann zu OpenDTU-Database und weil dort bei der Software Stillstand herrscht und ich inzwischen Akkus habe nach OpenDTUonBattery gewechselt. Das System läuft bei mir völlig autark, fehlerfrei und aktualisiert im Sekundenrhythmus. Symcon ist mir zu unsicher und macht nur das Monitoring. gerade gestern habe ich mir von der Rückzahlung des Stromanbieters für 350,-€ den 4. Akku gegönnt und damit reinvestiert…

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Hier noch etwas für die heutige Statistik mit OpenDTUonBattery auf Nulleinspeisung konfiguriert:

und die Einsparung seit ich das Monitore. Der Anstieg von nochmal ca. 13% ist von den Akkus

Wir verlegen im Sommer die energieintensiven Sachen wie Kochen, Geschirrspüler, Waschen, Gartenbewässerung (Tiefbrunnenpumpe 1,5kW über FU und Hunter) usw. auf Mittag / Nachmittag und da ist der ca. 6kW Akku für die Nacht bereits voll. Unser Grundverbrauch ohne die Anlage ist mit >350W bis fast 500W recht hoch.

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Cool das ist genau die Info die ich gesucht habe ich denke ich werde das diesen Sommer mal angehen wenn ich soweit wieder genesen bin nach meiner OP.

Vielleicht komme ich noch mal mit ein paar Fragen auf dich zu. Gerade das Thema open DTU on battery ist natürlich super interessant.

Magst du ein wenig erklären, was wie wo angebunden ist im OpenDTU?

Ich habe noch einen rumliegen und könnte den ja auch bei der aktuellen Cloud Installation einsetzen.

Oh je, ich weiß nicht, ob ich das wieder zusammen kriege. Das ist mein Problem. Ich kann mich zwar in eine Sache reinfummeln, aber wenn die eine Weile liegt, vergesse ich wieder wie das ging.

Anfangs hatte ich nur den Hoymiles HMS-2000 WR und 4 Module. Dann kam eine selbst gebaute OpenDTU-Database dazu. Da habe ich gesehen, dass ich mehr verschenke als nutze. Also Zendure Hub 2000 und 1 Akku. Dann Änderung auf OpenDTUonBattery. Ich habe dazu noch den ESP mit 4MB runtergelötet und einen mit 8MB draufgelötet, wegen OTA-Update. Dann beobachtet und ganz schnell einen 2. und 3. Akku dazu gestellt. Nächste Woche den 4.
Mein Zendure läuft nach wie vor über die Cloud, aber ich habe irgend etwas gemacht um die MQTT-Daten anzuzapfen. (Hehe gerade habe ich gesehen, dass ich das wahrscheinlich von dir habe: https://community.symcon.de/t/zendure-smartflow-mqtt/134538). Damit kann ich trotzdem über die App gucken und steuern. Die einzelnen Topic-Values in Symcon habe ich händisch angelegt- Für die Hoymiles OpenDTU gibt es ja hier ein Modul.
OpenDTU bekommt den Gesamtverbrauch vom Shelly und damit läuft das System autark von Symcon. Symcon bekommt die Zählerwerte von den IR-Hichis per USB (könnte dann aber auch per MQTT die Werte an OpenDTU schicken).

Ich spamme dich jetzt einfach mal mit Bildern voll und dann gucken wir mal weiter.

Sieht nicht schön aus, funktioniert aber.

Peter