.. und der Hesse „'s Lewwe geht weida“
Oh, das wusste ich noch nicht. Ich habe mein Gewerbe nun fast 10 Jahre. Ich kann gar nicht genau sagen, seit wann es den ModuleStore gibt. Was ich aber ganz genau sagen kann, ist die Tatsache, dass ich noch nie bei einem Kunden ein Modul aus dem ModuleStore installiert habe. Falls doch, dann kam es von der Symcon GmbH. Ich muss irgendwas falsch gemacht haben, denn alle diese Kunden können Symcon sinnvoll nutzen.
Bisher konnte ich sehr viele Lichter über KNX schalten, Rollläden ebenso über KNX fahren, Heizungsanlagen über MODBUS steuern, Wärmemengenzähler über MBUS auslesen, PV Anlagen über MODBUS auslesen und steuern, Wallboxen ebenfalls. Auch Lüftungsanlagen lassen sich über KNX oder MODBUS anbinden, neulich sprach irgend ein Gerät auch MQTT. Alle Kunden können Symcon sinnvoll nutzen. Was mache ich falsch? Du wirst es mir sicherlich sagen können.
Richtig!
Ich finde schon.
Anscheinend ja nicht so tragfähig, wenn du auf viele Module setzt, deren Entwickler morgen prinzipiell keine Lust mehr haben könnte.
Läuft vollständig ohne irgendwelche Module.
Mal ernsthaft: Ich verkaufe dem Kunden eine SymBox und eine Dienstleistung. Ich muss ja in irgend einer Form auch dafür geradestehen. Die Kunden würden mich zum Teufel jagen, wenn eine Funktion, für die sie Geld bezahlt haben, nach einem Zeitraum X nicht mehr funktioniert. Zu Recht. Daher habe ich von Anfang an konsequent keine Module genutzt. Und ich werde es auch weiterhin so machen. Es sei denn, die Module kommen von der Symcon GmbH oder mir. Und das Symcon ohne Module nicht sinnvoll nutzbar ist - Sorry - ich habe selten so einen Schwachsinn gelesen.
Grüße!
Ok, man kann auch ein iPhone ohne Apps nutzen. Wenn es das ist was nan will.
Ob das sinnvoll ist oder nicht, liegt im Auge des Betrachters.
Fakt ist aber, dass alle meine Kunden Symcon sinnvoll nutzen können und das komplett ohne Module. Das scheinst du aber überlesen zu haben. Oder meine aufgezählten Beispiele sind nicht sinnvoll. Aber auch hier würde ich ein Urteil dem Leser überlassen.
Oder mit den eingebauten Apps zufrieden sein.
Und wenn Apple oder der Entwickler die App löscht hast du ein vergleichbares Problem.
Deshalb finde ich die Diskussion nicht sinnvoll.
da gibt es nun auch sehr unterschiedliche Ansätze der Integratoren. Du scheinst auch eher die “Standard-Installation” zu bedienen, was vollkommen OK ist. Meine Kunden kommen mittlerweile einfach mit Wünschen wo du mit KNX nicht weit kommst (oder anderen Basis-HA-Systemen). Die Anzeige, dass die Samsung-Waschmaschine fertig ist auf dem Sony-Fernseher und die Ansage auf dem Echo-Gerät dazu ist nur EIN Beispiel wo man 2 Cloud-Apis und 3 mind. fremdgesteuerte Apis verwendet. ← nur eins von vielen Beispielen, was Kunden heute umgesetzt haben wollen, denn Smarthome ist heute für viele eben nicht, dass das Licht digital statt analog geschaltet wird. Und auch ganz klar, die Kunden wollen Hardware nicht (an erster Stelle) nach der Anbindung kaufen, sondern nach Funktion. Lüftungsanlagen mit Modbus mag es ja noch geben, aber bei Klimaanlagen wirds schon schwieriger überhaupt ne Anbindung zu bekommen und dann Anbindung und Funktion und Preis und Einsatzzweck zusammen zu bekommen bedingt halt Kompromisse einzugehen ![]()
Das ist ja auch gut so, aber es muss jedem klar sein und Integratoren müssen sich absichern, dass nichts für die Ewigkeit ist und immer läuft.
Bei mir wir der Nova Launcher nicht mehr gepflegt, irgendwann vermutlich aus dem Playstore verschwinden und ich muss mir etwas neues suchen/angewöhnen.
WIe in jedem Business, wenn der Premiumpartner pleite geht, wegen Reichtum verkauft oder nicht mehr weiterentwickelt/Support einstellst, dann muss halt etwas anderes her.
Da widersprechen sich halt die Laufzeiten von IT Produkten und Haustechnik und ihrer Nutzungsdauer.
Also wenn man da bei den üblichen Verdächtigen unterwegs ist, bekommt man da i.d.R. eine vernünftige Anbindung.
Wenn ein Kunde sich selbst ein Modul aus dem Store installiert hat und diesbezüglich Hilfe benötigt, dann ist das immer so eine Sache. Ich kann die Menschen da ja nicht im Regen stehen lassen. Wenn einer sagt, er hat sich das SONOS Modul installiert und möchte den SONOS als Türklingel benutzen, dann sage ich natürlich nicht “geht nicht”. Dann kriegt er einen 7-Zeiler ins Angebot, dass die Dienstleistung einen Part enthält, auf dessen Funktion ich keinen Einfluss habe und wenn er sich damit einverstanden erklärt, dann ist alles geregelt. Nur ich als gewerblicher Integrator darf viele Module eben nicht installieren, weil deren Nutzungsbedingungen das untersagen. Mit dem einen oder anderen Entwickler habe ich da natürlich auch Vereinbarungen getroffen.
Da liegt vermutlich der Unterschied: ob man die Planung des Kunden bzgl. Interoperabilität bereits im Vorfeld steuern kann (oder will).
Einen bunten, gewachsenen Hardwaremix im Nachhinein zu integrieren wird entsprechend viel Moduleinsatz nach sich ziehen. Das wird dann tendentiell eine Dauerbaustelle bleiben.
So sehe ich das eben auch.
Wenn man die Module nicht nutzt, und das mag ja jeder selbst entscheiden und aus Integratorensicht sehe ich absolut Gründe dafür, lässt man einfach Potential liegen.
Gerade bei dieser wird es Eng.
Meines Wissens gibt’s kein Smartthings Modul.
Ich habe mir da was krüppeliges selbst mit der API gefrickelt.
Hast du da was anderes?
Das kann ich absolut nachvollziehen und ist aus Unternehmersicht auch die einzig valide Vorgehensweise.
Weiter oben schreibst du aber … ![]()
Wie gesagt, wäre ich Integrator, würde ich das sicher ähnlich handhaben.
Dann würde ich kein Smarthome mehr verkaufen, denn für den Rest zahlt keiner den doch nicht unerheblichen Aufpreis. Und da alle privat schon mit Homekit, Alexa usw. genau solche Sachen benutzen, halten sie dich für inkompetent, wenn du sagen würdest das geht nicht im professionellen Smarthome. Nicht umsonst bieten selbst größere Anbieter wie Loxone solche Individual-Anbindungen an oder baut Homematic sowas schon in die CCUs mit ein usw. Und selbst so Basics wie Zigbee mit dem Z2M-Modul sind streng genommen hier nur User-Modul.
Zum einen kommen die meisten erst viel zu spät dazu ein Smarthome einzuplanen, zum anderen sind es die anderen Gewerke die sich idR nicht groß beeinflussen lassen… wenn der Heizungsbauer eine Remko-Klimaanlage einbaut… erstmal sicher kein Billighersteller, stehst du dann aber da, wenn du nichtmal nen Zugang vom Hersteller bekommst, weil die sich selber nicht auskennen… was willste dann machen?
Will damit sagen, bei einer komplett-Integration steht man bei vielen Punkten am Ende der Nahrungskette und muss sehen was man noch reissen kann… da hilft jedes Modul
Kurz: Nein, war jetzt ein gestelltes Beispiel, wobei mir das demnächst blüht, also wenn ich was finde sage ich bescheid… letzte Scenario war Bosch, das war einfacher… aber auch mit User-Modul
@Hagbard235 Ich kenne beides aus dem KNX Forum, die Bauherren/Planer die frühzeitig entsprechende Vorgaben machen und jene, die keinen Einfluß auf solche Gewerke haben (z.B. wegen Bauträger) oder sich einfach nicht drum gekümmert haben.
das absolut fehlende Verständnis der anderen Gewerke ist unbeschreiblich… der letzte Heizungs-Installateur hat es nicht mal geschafft die Stellventile der FB-Heizung einfach weg zu lassen und nicht in Rechnung zu stellen… das ich diese liefere war für seinen Horizont zu weit. Aber ich kann mir die anderen Gewerke leider nicht aussuchen. Im Gegenteil, ich muss häufig deren Misstände ausbaden, da ich meine Kunden meist ca. 1 Jahr lang länger (direkt) betreue als andere, müssen dann schlecht gemachte Heizkreise oder schlecht geplante Schalter-Positionen etc. von mir “nachgebessert” werden
aber man will den Kunden ja auch nicht damit alleine lassen… aber wir schweifen ab. Nochmal zum Thema: Symcon OHNE die Module wäre sein Geld tatsächlich nicht wert (Sorry nicht böse gemeint), aus meiner Sicht bin ich nur bereit den Preis zu zahlen weil das Umfeld stimmt (Community und Module meine ich mit Umfeld)
Das hätte ich gerne - Gerne auch in einem anderen Thread !
Habe eine Samsung welche Meldung macht.
Ich muss hier auch mal meine Meinung dazu abgeben.
Ich wertschätze alle welche sich hier die Mühe machen und Module bereitstellen. Davon lebt Symcon und auch die breite Community hier.
Und auch jene welche konstruktiv an solchen mitwirken indem sie z.b. testen.
Manche Module sind toll und “nice to have” so z.b. das Modul von Pitti zur “Verwaltung” des Wanddisplays (Roomdisplay).
Manche sind fast zwingend wie das Shelly Modul von Kai und sollte direkt von Symcon kommen.
Immer wenns wo ein Problem mit einem Shelly gibt lautet die Antwort: “nimm das Modul von Kai”.
Obige Module dienen nur als Beispiel und ich möchte damit keinen ausschließen.
Ich denke das ganze Thema wird sich durch matter eh etwas entschärfen. Am Ende kommt da kein Hersteller drum rum die Konsumerprodukte ohne matter auszuliefern. Damit sind dann zumindest die Grundfunktionen schon mal ohne Modul abbildbar. Für gewisse Zusatzfunktionen ist dann vermutlich immer noch ein Modul nötig, aber das ist dann nicht mehr essenziell für eine Integration.
Wahrscheinlich wird es so kommen wie du schreibst, ABER …
… wenn ich mir anschaue wieviel Module es gibt die auf MQTT aufsetzen -obwohl Symcon das auch kann oder sogar die Grundlage aller Module bildet - denke ich nicht das es dahingehend weniger Module geben wird.
Meine Meinung: Module bauen zu 100% auf der Funktionalität von Symcon auf, soll heißen - kann man auch alles händisch und per Script umsetzen.
Der Mehrwert liegt doch in der Einfachheit, Verringerung der Komplexität und dem Sinn nicht alles doppelt und dreifach zu erfinden!
Gruß Pitti der Liebe