es wir wohl Zeit zu wechseln…
Bedingt durch die nicht vorhandene Windows-Unterstützung seitens Matter wird nun wohl ein Umzug auf Linux nötig sein. Ich stoße dabei aber auf ein paar Schwierigkeiten.
Die letzten 16 Jahre lief mein Symcon immer auf Windows Maschinen. Derzeit läuft das ganze auf einer virtuellen Hyper-V Server 2019 Umgebung. Der Host ist dabei ebenfalls ein Server 2019. Der Symcon-Server ist Bestandteil einer AD Domäne.
Die neue Symcon Umgebung soll eine Ubuntu 24.04LTS werden, wieder als Hyper-V Maschine. ie IP Adresse des alten Servers wird dann auch gleichzeitig die IP Adresse des neuen Symcon-Rechner werden.
Der größte Knackpunkt wird wohl die Anbindung der vorhandenen USB Geräte, ich habe neben der FHZ1300 noch das IPS-868 USB-Gateway, einen USB IR Sender und einen Shelly Blue USB Dongle. Zurzeit sind die Geräte über einen Silex USB Netzwerkserver angebunden, was auch relativ gut funktioniert.
Da der Symcon Rechner auf Hyper-V läuft und der Silex zentral im Haus am Netzwerk angeschlossen ist, kann ich keine USB Geräte direkt anschließen.
Ist das ganze so überhaupt realisierbar?
Oder habt ihr andere Vorschläge für mich?
Ich würde den Aufwand echt nicht betreiben, wenn ich wüsste, das Matter in den nächsten Monaten für Windows verfügbar wäre. Aber da Paresy ja selber am Samstag gesagt hat, Microsoft ist auf dem Matter Spielfeld gar nicht anwesend, sehe ich da schwarz.
Unter Vmware ist da auch möglich, aber Hyper-V bietet diese Option nun mal nicht. Ich habe insgesamt 8 virtuelle Maschinen unter Hyper-V, da kann ich die Plattform nicht mal eben so auswechseln…
Äh, woher hast du die Info?
Mein letzter Stand ist, dass nur Windows und Mac unterstützt wird von Silex.
Bei USB Geräten welche nur eine serielle Schnittstelle bieten, wird es bestimmt andere Lösungen geben, aber wenn davon irgendwas z.b. ein HID Geräte ist, oder wie bei mir eine USV, wird es bestimmt kompliziert.
Hätte ich jetzt erwartet, das geht doch mit VirtualHere als Client und Server, da gibt es auch Linux Clients und das müsste vergleichbar der Silex USB Virtual Link Technologie sein.
Das ist auch mein derzeitiger Wissensstand. Zumal mein Silex auch noch ein älterer Typ ist, ein SX-DS-3000U1 von 2014.
Die Alternative wäre dann, die USB Geräte rauszuschmeissen…
Beim 868 wären das ein LED Streifen, den kann ich durch WLED ersetzen, dann noch eine EKM, das wird dann schon schwieriger
Dann noch den ganzen uralten FS20 Kram, das sind am Ende noch ein paar PIR Bewegungsmelder, die mehr oder weniger zuverlässig funktionieren. Alle anderen Geräte haben sich bereits vor längerer Zeit selber abgekündigt Da wäre dann der neue IKEA Kram ganz guter Ersatz.
Den IR Sender kann ich vielleicht durch einen LinknLink ersetzen, das ist aber keine kritische Infrastruktur, das kann ich zur Not noch verschmerzen.
Sind eine ganze Menge Nebenkriegsschauplätze neben der eigentlichen Umzugsbaustelle…
Letztlich ist das wahrscheinlich viel Aufwand für eine überschaubare Lebensdauer. Die Geräte sind mittlerweile 15 Jahre alt, von 4 RGB-Controllern haben 3 bereits das zeitliche gesegnet. vielleicht ist das jetzt der richtige Zeitpunkt, sich nach Nachfolgern umzusehen.
ich stand vor Jahren vor dem gleichen Problem und bin von Silex / Windows weg zu Linux.
Ich dafür einen alten Raspberry 2 genommen, meine USB - Geräte eingesteckt und per ser2net in den Symcon Linux übertragen. Dort muss man dann für jedes weitergeleitete Gerät einen TCP Client Socket aufmachen. Reichen die Ports nicht, kann man einen USB Hub dazwischenhängen.
Es gab mal einen schönen heise-Artikel dazu für die Einrichtung des Raspberry.
Habe ich heute immer noch laufen für ProJet Leveljet, SML Lesekopf und 1-Wire Link45 USB Interface.
Danke für das Angebot, das würde ich sogar noch hinbekommen. Werkzeug und Fähigkeiten wären vorhanden. Aber für zwei Bewegungsmelder lohnt sich der Aufwand nicht, FS 20 wird dann wohl ersetzt werden. Das ist neben Homematic das unzuverlässigste System bei mir…
Ich bin vor kurzem auch auf das nicht-vorhandensein von Linux-Unterstützung für Silex USB Device Server gestoßen. Angeblich soll es Treiberpakete geben, da Silex dies für Business-Unterstützung braucht. Man könnte versuchen dies über Support zu bekommen… aber das war mir schon zu blöd.
In Linux gibt es eine ganz einfache Sache dafür: USB/IP protocol. Und das ist tatsächlich in modernen Linux Kernel schon drin ( USB/IP protocol — The Linux Kernel documentation ).
Sollte somit (theoretisch) keine so große Sache sein, wenn man selber was basteln möchte.