Das lief bis jetzt bei mir ohne Probleme. Hatte da keine Ausfälle.
Im Moment beobachte ich die neue LiPo 100Ah, läuft bisher noch alles per Solar.
Ab und an verliert der RUTx11 die VPN Verbindung nach Hause, und die Dream @home gibt dem ne andere IP, das ist das Einzige was ab und an nervt. Und VPN brauche ich unterwegs um auf einige TV Daten zugreifen zu können. Bin gespannt wann und wie es weitergeht.
lg Thomas - wir werden demnächst noch mal losfahren.
Ist es eigentlich egal, welche RUT man nimmt? Stehe gerade vor der Entscheidung entweder eine X50 oder C50 zu kaufen. Tendiere eher zur C50, wegen dem Wifi 6. Da sollte Symcon dann auch drauf laufen?!?
ich verfolge schon länger das Projekt für meinen Camper, hatte aber bisher keinen dringenden Bedarf dafür. Das ändert sich jetzt langsam, weil ich alles besser vernetzen, abrufen und zentral auf einem Display anzeigen möchte.
Mein Ist-Zustand:
MikroTik LtAP auf dem Dach: LTE, WLAN und dauerhafter WireGuard-Tunnel nach Hause, um Daten an mein lokales IP-Symcon zu übermitteln. GPS-Daten landen in einer selbstgebauten Tracking-Lösung mit Datenbank – so haben wir alle Routen auf einer Karte.
PoKeys57E mit 8-fach Relaisplatine: Steuert alles Lokale wie Heizung (Webasto), Licht, Wasserpumpe, Warmwasser.
Victron MPPT, DC-DC und Daly BMS kommunizieren nicht mit der Außenwelt. Den Shunt würde ich gegen einen Victron mit Schnittstelle tauschen. (Alles das möchte ich gerne auch in Symcon einbinden.)
Da ich kein extra RPi4 integrieren wollte, suche ich eine Lösung, die aus den 3 Geräten (Router + PoKeys + Victron-Integration) ein einziges macht.
Nach meinen Infos mit RUTX möglich:
LTE, WLAN, WireGuard, GPS, Symcon
Victron (über USB-Adapter oder Bluetooth)
Daly BMS (über USB-Adapter oder Bluetooth)
8-fach Relaisplatine über I2C
Ist das so umsetzbar? Ihr habt das ja teilweise schon länger am Laufen oder ähnlich umgesetzt – Tipps und Erfahrungen super willkommen!
Ich habe den RUTX11,
und ein Shelly für Mopeka Gassensor, ein ESP32 für Victron per BLE (teste da gerade auch ein Shelly mit neuem Skript), ein ESP32 für BMS der Wohraumbatterie per BLE. Am Shelly dann noch ne Erweiterung mit DS18B20 für Temperaturen ( innen-Aussen- Absorberkühlschrank (Da schalte ich nen Vetilator ein, wenn der zu warm wird- Hilft …)
Punkt 2 (Solar-Lader und Shunt) läuft bei mir über USB am Teltonika der dann per MQTT an sich selbst (IPS) reportet.
Weiter umgesetzt:
Tile-Visu über 10" Tablet
Ventilatorsteuerung Dachluke über Shelly Dimmer PWM
Füllstand Wassertank über SuperSonic Sensor und Shelly+ Uni
Füllstand Gasflaschen über Mopeka Sensoren und Shelly Blu Gateway
Gasmelder Shelly
Rauchmelder Shelly
Bewegungsmelder Shelly
GPS-Position über Teltonika an IPS und vor dort an die Heimat-Basis.
Temperatursensor Kühlschrank Shelly Blu
Temperatur/Luftfeuchte Innenraum Shelly Blu
Türkontakt Shelly Blu
Leistungsmessung und Stromzähler für Landstrom über Shelly EM
Aussensteckdose schaltbar über Shelly
Aussentemperatur/Luftfeuchte über Teltonika PUCK (BLE) MQTT → IPS
Das Ganze dann über Alexa abfrag- bzw. steuerbar.
Ob ich die Lichtschalter auch noch mit Shelly ergänze oder ob die Fenster auch noch mit TFKs abgesichert werden ist noch in der Schwebe. Das schöne an einigen Shelly ist, dass Sie mit 12 Volt betrieben werden können und sich daher für die Verwendung im WoWa/WoMo anbieten.
Klingt ja schon mal gut, sollte also möglich sein.
Was macht ihr, wenn der RUTX ausfällt?
Ich habe für so einen Falll einen 2. Pokeys mit und steck den dann um, da ich nicht im Dunkeln und nicht im Kalten stehen möchte. (wäre bei dem RUTX ja dann etwas teuer diese Lösung )
das würde ich gern kommentieren, aber evtl. sollten wir da nen neuen Camper Thread / Kategorie aufmachen, ich glaube der wäre gut besucht
Ich verstehe Deine Befürchtung aber mit der Argumentation müsste ich auch ständig ein zweites Schaudt-Netzteil für den Wohnwagen mitführen. Der Teltonika ist qualitativ Industrial-Grade. Klar kann so etwas auch kaputt gehen aber dann gehen mir nur Komfort-Funktionen flöten. Lichter schalten kann ich auch so noch.
ja, da hast du auch recht… und wenn alles kaputt ist, dann haben wir auch Kerzen mit
Ich schwanke noch zwischen RUTX und nem Pi mit NodeRed (weil es von der Konfig dem Pokeys sehr ähnlich ist aber viel mehr Schnittstellen bietet)
Mit der Lösung würde der Mikrotik auf dem Dach bleiben aber innen alles Neu und komfortabler werden.
Wenn das nicht so funktioniert wie gedacht, dann wird es wohl die RUTX Lösung werden.
aber noch eine Frage zum RUTX mit oder ohne IPS… wie macht ihr das, wenn mal kein LTE verfügbar ist aber auf dem Campingplatz ein freies WLAN… wie komfortabel lässt sich der Router auf WLAN Client umschalten? (ich werde das jetzt wahrscheinlich über das NodeRed und der Mikrotik API versuchen umzusetzen, ist ja geplant ein Display anzuklemmen…)
Es gibt eine App. Ansonsten ist die Weboberfläche wenn man einmal das Prinzip kapiert hat weitgehend selbsterklärend. Ja, man kann sich da auch verlaufen. Dafür kann der Teltonika einfach zuviel.
ich bin aktuell ein wenig am Überlegen, wie ich das Projekt weiter gestalte. Ich habe meinen RUTX aktuell ausgebaut, sodass ich besser Debuggen/Testen kann für eine neue Version. Der Aufwand dafür ist aber echt groß (die haben wieder Sachen geändert und Symcon startet nicht) und aktuell fehlt mir auf dem RUTX z.B. Bluetooth (BlueZ), um meine LiTime LiFePO4 Batterie/BMS auszulesen. Die Truma hat auch einen extra ESP32 der rumfliegt, den ich ggf. wegrationalisieren könnte, wenn Symcon woanders laufen würde.
Im Prinzip sehe ich drei Möglichkeiten wie wir weitermachen und würde mich über euer Feedback freuen:
a) Wir machen weiter einen minimalen Symcon Build für den RUTX, der auch auf das Flash passt. (Das ist der aktuelle Stand, aber die neue Visu wäre nur per App möglich)
b) Ich baue eine Version, die ggf. mehr Module und auch die neue Visu drin hat, aber dann nur noch mit einem USB Stick läuft.
c) Ich baue keine neue Version für den RUTX mehr (damit wir nicht immer hinterherlaufen müssen bei FW Updates) und kümmere mich eher um einen Bluetooth I/O für Symcon, damit wir z.B. über einen Raspberry Pi Zero2 W oder einem Rock Pi S das Symcon vollwertig laufen lassen (immer aktuell mit allen Features) und dann auch die Bluetooth Geräte und z.B. Truma nativ einbinden können.
Ich favorisiere aktuell c), weil es für mich am besten passen würde. Falls genug von euch aber lieber a oder b möchten, würde ich versuchen dort noch einmal aktiver ran zu gehen. Ich vermute, dass dann eher b die bessere Idee ist, da aktuell bei FW Updates immer alle Daten gesichert werden müssen. Wenn alles auf dem USB Stick wäre, dann würde das zumindest einfacher werden.
Ich habe Symcon mittlerweile vom RUTX11 ab- und auf eine Symbox umgezogen, die ich noch in der Grabbelkiste hatte. Damit bin ich eigentlich aus der Nummer hier raus bzw. bereits mehr oder weniger auf dem Ansatz c) unterwegs. Ich wollte einfach immer die Möglichkeit haben sowohl den Teltonika als auch Symcon auf dem neuesten Stand zu halten. Da ich gleichzeitig die Autark-Batterie von 85Ah auf 140Ah aufgerüstet habe, kann ich mit dem zusätzlichen Verbraucher gut leben.
Wenn es denn aber bei dem Teltonika geblieben wäre würde ich in jedem Fall Ansatz b) favorisieren. Denn bei a) fehlte ja nicht nur die Visu sondern noch so einige andere Dinge. Dann lieber einen SSD-USB-Stick und ein vollwertiges Symcon.
Aber ein Bluetooth I/O für Symcon hätte so oder so seinen Charme…
auch wenn ich es bei mir noch nicht laufen habe, ich wäre als Neueinsteiger für
Option C
wenn ich dann mal Lust habe alles umzubauen, dann kann der Mikrotik Router bleiben und ich werde mal den Pokeys (auch wenn der nun schon Jahre ohne Ausfall funktioniert) gegen einen Rock Pi oder Raspberry Pi Zero 2 W tauschen, wenn ich damit dann auch an die Werte von den Victron Geräten (VE.Direct, Bluetooth) und das DalyBMS (Bluetooth) komme.