Bei diesem Thema hat sich auch einiges getan. Zum einen hat mir Marstek alle drei Speicher kostenlos getauscht, nachdem ich sie massiv genervt habe weil die vorige Version einfach nicht funktioniert hat. Ich hab jetzt die B2500 D.
Bei denen gibt es den Erweiterungsanschluss nicht mehr. Statt dessen werden sie über die PV Ein- und Ausgänge verbunden. Marstek gibt zwar Beispiele und auch eine Anleitung in der App wie man das mit unterschiedlicher Anzahl von Paneelen machen kann, aber ich hab hier meine eigene Methode. Die Paneele hängen am letzten Akku und dieser lädt den zweiten und dieser den ersten. Sie hängen also in Serie. Da ich sie übrer einen ESP32 und Bluetooth in IPS habe, wird über IPS und ein Skript gesteuert wie die Energie von einem auf den anderen Akku übertragen wird. Geprüft werden hier Ladezustände und ob gerade eingespeist wird oder nicht. Der Wechselrichter hängt am ersten Akku. Auch der WR hängt in IPS und dieser noch an einer Shelly zur Messung und zum aktivieren und deaktivieren der Einspeisung. Das Skript ist sehr umfangreich geworden. Die Logik hat sich im laufenden Betrieb entwickelt.
Am zweiten mittleren Akku hängt ein Netzteil mit 300W (fix) und dieses an einer Shelly. Das Netzteil ist mit MC4 Steckern mit einem Eingang am Akku verbunden und kann darüber geladen werden. Wenn genug Überschuss vorhanden ist, dann wird die Shelly aktiviert. Gesteuert wird das über den IPS hauseigen Energiemanager.
All das (laden über Sonne, Netzteil und Entladen) wird über das Skript gesteuert und funktioniert seit einigen Monaten (wenn dann mal wieder Sonne scheinen sollte) sehr gut. Gelegentlich brauchen die Akkus einen Reboot, aber auch das übernimmt das Skript, bzw. erkennt “komische” Zustände. Diese treten vorallem dann auf, wenn die Akkus und da im speziellen der letzte voll geht aber die anderen noch nicht ganz voll sind (weil gerade Energie durch die Gegend geschaufelt wird). Daher prüft das Skript auch immer den Ladezustand der jeweiligen Akkus und aktiviert den Energietransfer, sodass im besten fall der erste Akku (an dem der WR hängt) voll wird, dann der zweite und der Dritte.
Ebenso hab ich mir im Austausch zu meiner defekten USV eine 2kW/h Powerstation mit USV Funktion geholt. Die hängt (wie könnte man es anders erwarten) an einer Shelly und wird über Netzstrom geladen. Aber nur in den 11 günstigsten Stunden vom Tag. Die übrigen 13 Stunden wird mein “Serverschrank” aus dem Akku gespeist. Die Logik dafür hab ich selber entwickelt.
Als Besonderheit fungiert dise Powerstation auch im Falle eines längeren Stromausfalls als Notstromversorgung. Geladen kann sie über die Marstek Akkus werden. Dazu hab ich einen der beiden Ausgänge vom ersten Akku (der mit dem WR) mit einem Y-Kabel und einem PV Umschalter geteilt. Im Normalfall ist der Schalter so gestellt, dass der Ausgang mit dem Eingang vom WR verbunden ist. Im Notfall, kann ich den Schalter umstellen und der PV-Ausgang vom Marstek ist dann mit dem PV Eingang der Powerstation verbunden.
Die Steuerung muss ich dann mit meinem Smartphone machen, wenn aus Stromspargründen alles abgeschälten wird. Aber auch das ist kein Problem (sofern Akku im Handy ist) da ich dafür nur die App und eine BT Verbindung zu den Akkus benötige. Internet brauchts dafür keines.
Das ganze Setup wurde natürlich getestet und hat perfekt funktioniert. Somit habe ich im besten Fall über 8kW/h verteilt auf 4 Akkus zur Verfügung (wenn alles voll ist). Für Kühlschrank und ggf. Pelletofen im Winter reicht das aus. Da kann man auch mal ein Notebook anschließen und auch eine Lampe. Oder den Pelletsmoker 
Bezüglich Laden wenn der Preis günstig ist, hatte ich eine Unterhaltung mit ChatGPT und hab ihn mit ein paar Werten gefüttert. Herausgekommen ist, dass es nicht wirtschaftlich ist. Zumindest nicht in meinem Setup.