Wie schützt ihr euer (Smart)Home vor Überspannung?

Hallo zusammen,

wie sehen eure Schutzmaßnahmen gegen Überspannung aus?

Unsere smarten zuhause haben viel Geld gekostet, es gibt meist viele Aktoren, Sensoren, Server und Gatesways.

All das reagiert empfindlich auf etwaige Überspannungen.

An einen Stromausfall denken viele, und betreiben aus dem Grunde eine USV,

aber wer sichert sich gegen Überspannung ab?

gute USV schützen auch gegen Überspannung und haben eine Automatische Spannungsregelung.

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Auch mal gegen Unterspannung absichern wäre nützlich.
Da fehlt mir noch immer der Schutz.

Überspannung haben wir durch phoenixcontact in der HV verbaut.

lg Thomas

Ja, gute USV übernehmen den Geräteschutz.

Dieser Schutz darf ohne vorgelagerte Schutzstufen aber angezweifelt werden.

Ich denke, dass ist kein spezielles Thema für ein Smart-Home. Wenn man seine elektrische Anlage schützen möchte (Blitzeinschlag, Überspannung, …) fängt es beim Blitzschutz an und hört beim Überspannungsfeinschutz auf.

Wenn man sich im klaren darüber ist, was man schützen oder erreichen will, sollte man sich mit einem Fachmann besprechen und die Kosten ermitteln. Meistens rudert man dann wieder ein Stück zurück. Auch die Versicherung sollte in Betrachtung genommen werden. Hier kennen viele nicht ihren Versicherungsschutz.

Bei mir ist am Hausanschluß ein Grobschutz eingebaut. An sensiblen Geräten (KNX, PC, …) ein Feinschutz und am Server eine USV.

Wir sind gegen Überspannung versichert. Da unser Haus vor 2018 gebaut wurde, war Überspannungsschutz noch nicht Pflicht und Nachrüstung scheitert aus wegen Risikoabwägung.

vollkommen richtig.

Ich habe deswegen das “Smart” auch in Klammern gesetzt. :wink:

Im Smart Home ist der Schaden ja meist ungleich höher.

Uns selbst wenn eine Versicherung dafür aufkommen sollte, den ganzen Ärger den man hat, der wird einem nicht ersetzt, bzw vergütet.

Das ist wohl war, trotz Blitzableiter usw. - Versicherung hat alles gezahl … will ich das nicht nochmal haben! Horror!

Inzwischen ist der Überspannungsschutz beim Betrieb von PV-Anlagen bei den meisten Netzbetreibern vorgeschrieben. Der sitzt i.d.R. im Zählerschrank direkt beim SLS-Schalter. Meistens reicht der aber nicht für empfindliche Geräte. Daher empfiehlt es sich dafür nochmals zusätzlich abzusichern. Entweder macht man das im Sicherungskasten selbst, oder an speziellen Steckerleisten.

Es gibt üblicherweise 3 Typklassen (grob, mittel, fein). Der Ü-Schutz im Zählerschrank hat meist Typ 1+2, manchmal auch zusätzlich Typ 3. Wichtig zu wissen, dass nur Typ 3 alleine nicht reicht, da er nur für kleinere Überspannungen ausreicht. Bei größeren ist er überfordert. Daher Typ 3 immer auch mit Typ 1+2 kombinieren.

Eine USV kann auch nur Typ 3 und wird bei einem direkten Ereignis oder in der Nachbarschaft, wie Blitzschlag, nicht ausreichen. Wer Internet/Telefon über Kupfer hat, muss auch hier zusätzlich absichern.

Ich habe letzteres, sowie in der Verteilung alles abgesichert. Typ 1+2 hinter dem SLS und für jeden Sicherungsabgang einen separaten Ü-Schutz Typ 3.

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Hallo froema,

gut beschrieben. Wenn ihr auf die Webseit von der Firma Dehn (Ist der fürende Hersteller in Deutschland) geht da gibt es ausführliches Info Material

Richtig.

Eine USV mit Überspannungsschutz (Stufe 3) hilft dir nur sehr sehr bedingt, wenn du Stufe 1 und 2 nicht im Verteiler installiert hast.

Darüber habe ich schon so viele Diskussionen geführt, weil sich alle mit Stufe 3 scheinbar sicher fühlen.

Wie oben schon erwähnt, bei Fa. Dehn mal schlau lesen.

Das sind dann die, die auch mit Placebo-Medikamenten gesund werden :wink:

Bitte auch daran denken, das geschützte Leitungen nicht mit ungeschützte Leitungen gekreuzt werden, da es sonst Einkopplungen geben kann. Dann wird der Überspannungsschutz überflüssig.