bis dato läuft IPS auf einem Raspberry. Da die Synology 24/7 läuft sehe ich darin keinen wirklichen Sinn mehr und hätte dieses gerne in Docker auf der Synology. Ganz abgesehen vom Sicherheitsfaktor (HDD vs SD Karte) bräuchte der Raspberry ja nicht unnötigerweise nebenher laufen.
Nun gibt es zwar eine Installationsanleitung von Symcon in Docker auf der Synology, jedoch bezieht sich diese auf den alten Docker-Manager. Mitterweile gibt es den Container-Manager und für jemanden der sich damit nicht so wirklich auskennt ist das leider nicht 1:1 umzumünzen.
Weiterhin laufen 2 MQTT Instanzen auf dem Raspberry und Homematic (Homematic IP) ist auch im Einsatz, ebenso das Shelly Modul. Ich hoffe, das sich dieses generell im Docker realisieren lässt.
Ich habe zwar oft davon gelesen das Docker eigentlich suboptimal ist, da es über NAT nach draussen kommuniziert. Aber ist dieses bei einer VM nicht genauso? Ich könnte natürlich auch Windows 10 oder Windows 11 in einer virtuellen Maschine installieren aber sehe jetzt erstmal keinen Unterschied zu Docker (was die Kommunikation betrifft), ganz abgesehen davon das die VM immer laufen müsste.
Es wäre echt schön wenn mich jemand bei diesem Umzug begleiten könnte oder aber hilfetechnisch zur Seite steht.
Ich habe zwar auch Video Tutorials in youtube gesehen wo IPS in Portainer auf der Synology installiert wird aber von portainer möchte ich gerne die Finger lassen und sehe keinen Vorteil zum Container Manager der Synology.
mit dem Thema beschäftige ich mich auch schon eine Zeit. Tatsächlich ist die Installation in der Dockerumgebung der Synology testweise echt einfach gegangen. Wo ich bis jetzt aber noch abwarte und daher habe ich bei Synology auch noch DSM 6.X laufen, ist der nicht unterstützte USB Treibersupport unter DSM 7. Ja es gibt hier Möglichkeiten, bei jedem Start der Synology die Treiber per Skript auch automatisiert nachzuladen, dennoch ist auch unter DSM 6 die USB-Hub Unterstützung ein Greul.
Das ist für mich noch eine Hürde über die ich nicht springen möchte. Evt. gibt es hier aber Lösungsansätze die ich noch nicht kenne. Würde mich auch sehr interessieren.
Ich habe vor zwei oder drei Jahren von Raspberry auf Docker auf Synology gewechselt.
Ich nutze auch verschiedene Module (inkl. Shelly). Aus meiner Sicht sollte dies ohne Probleme laufen. Mit Ausnahme wenn du USB-Geräte am Raspi betreibst… das hatte ich nicht, somit entfällt dieses Thema bei mir. Auch Homematic (CCU3) habe ich integriert resp. angebunden.
Ich hatte mit der Anleitung von Symcon das ganze installiert und, wenn ich das noch richtig in Erinnerung hatte, konnte man das recht einfach anhand der Anleitung umsetzen (Synology — IP-Symcon :: Automatisierungssoftware) .
Was hat denn hier nicht geklappt oder wo sind die Unsicherheiten?
Vielen Dank erstmal. Die Unsicherheit kam schon auf weil sich die Anleitung auf den Docker Manager beziehen und mittlerweile gibt es den Container Manager, der doch etwas anders aufgebaut ist. Ebenso sind die Menüs anders (Anderer Name, woanders angeordnet). So ganz passt die Anleitung nicht mehr.
Ja der neue Container Manager ermöglicht jetzt das verwenden von „docker compose“
Heißt glaube ich im Manager „Projekte“.
Hier im forum müsste bestimmt eine docker-compose.yaml als Beispiel geben.
Die compose Datei ist wie ein Bauplan für docker mit der man alles schriftlich festlegt. Man kann somit auch mehrere Container Instanzen starten die ggf zusammen arbeiten.
Leider hört Dein Text irgendwann auf. Das heisst die Docker-Compose.yml benötigt man mehrfach oder was bedeutet das diese in einem Ordner für jede Anwendung liegt?
Und wieso nicht einfach so? Ich habe einfach die Schritte aus der Symcon-Anleitung kopiert/angepasst… Ist doch einfacher, als nun ein solches yml-File zu erstellen?
Installieren
Nach „Symcon“ in der Registrierung suchen und das Abbild symcon/symcon herunterladen (Beim Tag z.B. latest auswählen)
Also ich habe es jetzt soweit geschafft das IPS unter der -IP des NAS-:3777/console/ erreichbar ist.
Den letzten Teil (unter 3.) verstehe ich allerdings nicht. Wie lautet denn die IP-Adresse, unter der docker von aussen zu erreichen ist? Wie ist dieses zu verstehen und welche IP-Adresse muss ich hier eingeben?
Oder lässt sich dieses auch über die docker-compose.yml festlegen?
NATSupport für KNX und HomeMatic
Aufgrund der Containerstruktur wird bei KNX- und HomeMatic-Nachrichten standardmäßig eine nur intern verwendete IP-Adresse als Antwortadresse mitgeteilt, so dass die Antworten des Systems nicht korrekt empfangen werden können. Um diese Nachrichten korrekt zu empfangen muss der NATSupport eingerichtet werden.
Der Spezialschalter „NATSupport“ muss aktiviert werden und danach IP-Symcon neu gestartet werden.
Für den Container muss der Port des entsprechenden Systems gemappt werden. Bei KNX ist dies standardmäßig 52000 und bei HomeMatic 5544. So müsste beispielsweise bei KNX der Port 52000 auf 52000 gemappt werden.
In der betroffenen I/O- oder Splitter-Instanz erscheint nun ein neues Feld „PublicIP“. Hier muss die IP eingetragen werden unter welcher Docker von aussen erreichbar ist. Für KNX muss diese im Splitter „EIB Gateway“ eingetragen werden und für HomeMatic im I/O „HomeMatic Socket“.
Die Adresse vom Host des Container. Also deinem NAS.
Und wenn du die Adresse gleich unter NATPublicIP dei den Spezialschalteren einstellst, dann musst du 3 gar nicht beachtet.
Michael
Hervorragend, vielen Dank!
Jetzt muss ich es morgen nur noch hinbekommen ein Backup vom Raspberry zu machen und dieses dann in den Container auf der Snology zu portieren. Und dann hoffen das alles läuft…
Also die Portierung des IPS vom Raspberry hat zu sagen wir mal 95% funktioniert. Es gibt noch 2-3 Problemchen, mit einem komme ich nun schon mal um die Ecke.
Und zwar laufen die Instanzen grösstenteils, auch die Homematic Instanz. Die Homematic Geräte lassen sich auch über die Visu bedienen. Allerdings gibt es in der Homematic Socket Instanzkonfiguration einen Fehler, den ich aber nur gesehen habe weil ich die Instanzkonfiguration geöffnet habe. Die Instanz selbst ist augenscheinlich fehlerfrei (IPS zeigt in der Baumstruktur keinen Fehler an). Es geht explizit um den Ereignisserver, der in der Instanz eingetragen werden muss.
Vormals war hier die 192.168.0.102 eingetragen (IP Adresse vom Raspberry)
Nun läuft IPS ja im Container auf der Synology und hier kann ich aus dem Dropdown die IP 172.24.0.2 auswählen (siehe Screenshot). Nur was soll die 172.24.0.2 sein? Manuell eintragen kann man dort keine IP. diese ist lediglich über Dropdown auswählbar.
Wo sehe ich, um was es sich bei der 172.24.0.2 handelt? Fragen über Fragen…
Das ist die IP des Dockers, wenn du beim Einrichten des Containers nicht explizit „Selbes Netzwerk wie Host verwenden“ gewählt hast, bekommst du für den Container eine IP aus einer vomn Synology zur Verfügung gestellter IP Range. Wenn die Synology richtig konfiguriert ist, solltest du unter 172.24.0.2:3777 sogar auf dein Symcon zugreifen können ;-).
Entweder die entsprechenden Ports mappen oder IP vom Host verwenden und entsprechend einrichten.
Moin
Ich komme nicht weiter.
Ich kann die Konsole mit http aufrufen, aber nicht mit https.
/console geht werder mit http oder https
Wo stelle ich das im Container Manager ein?